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Winnie und Uwe | Quelle: instagram.com/uweherrmanndresden/
Winnie und Uwe | Quelle: instagram.com/uweherrmanndresden/

„Zwischen Tüll und Tränen“-Star Uwe Herrmann enthüllt eine schockierende Diagnose, die ihn ein Glied kosten könnte

Edita Mesic
20. Mai 2026
17:01

Er ist das bekannteste Gesicht der deutschen Brautmodenbranche – und kämpfte zuletzt heimlich gegen eine Diagnose, die sein Leben auf den Kopf gestellt hat.

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Uwe Herrmann, 63 Jahre alt, Dresdner Brautmoden-Unternehmer und seit 2016 festes Gesicht der VOX-Dokusoap „Zwischen Tüll und Tränen", ist ein Mann, der immer weitergemacht hat. Durch schwierige Geschäftsjahre, durch eine Trennung, durch alle Widerstände des Alltags. Doch was in den vergangenen Wochen passierte, traf ihn auf eine Weise, die er so nicht kannte.

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Am 18. Mai meldete er sich auf Instagram mit einem Foto aus dem Krankenhausbett. Dazu schrieb er von „unangenehmen Dingen", die man ansprechen müsse – und kündigte an, dass eine bevorstehende Folge von „Zwischen Tüll und Tränen" anders ausfallen werde als erwartet. Was genau dahintersteckte, verriet er erst kurze Zeit später im Gespräch mit dem Magazin SuperIllu.

Bei Herrmann wurde ein Merkelzellkarzinom im rechten Arm diagnostiziert. Eine seltene, hochaggressive Form von Hautkrebs – eine der gefährlichsten Krebsarten überhaupt. Das Merkelzellkarzinom entsteht aus speziellen Sinneszellen der Haut und neigt zu schnellem Wachstum und früher Metastasierung. Es wird häufig erst spät erkannt, weil es äußerlich zunächst unscheinbar wirken kann.

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Die Diagnose kam – und dann ging alles sehr schnell. „Drei Tage nach der Diagnose wurde ich im Krankenhaus vorstellig, vier Tage später lag ich zum ersten von zwei Malen unterm Messer, jeweils mit Vollnarkose."

Zwei Operationen in kurzer Folge, beide unter Vollnarkose. Für jemanden wie Herrmann, der gewohnt ist, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, muss das ein Kontrollverlust gewesen sein, der kaum in Worte zu fassen ist.

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Die Ärzte entfernten den Tumor sowie mehrere Lymphknoten. Dann kam die nächste Hiobsbotschaft: Einer der Lymphknoten war bereits von Metastasen befallen. Der Krebs hatte sich ausgebreitet. In dieser Phase stand sogar eine Amputation im Raum.

Die Frage, ob der Arm erhalten werden könnte, schwebte über allem. Glücklicherweise kam es nicht dazu – doch die Wochen der Ungewissheit hinterließen tiefe Spuren.

„Es macht nachdenklich, wenn so was passiert", sagte Herrmann rückblickend. Ein kurzer Satz – und doch einer, der alles sagt über das, was er durchgemacht hat.

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Bemerkenswert ist, wie er mit der Situation umging. Auch während des Krankenhausaufenthalts wollte er nicht untätig sein. Vom Krankenbett aus entwarf er weiter neue Brautkleider – als würde er sich damit festhalten an dem, was ihn ausmacht.

Für Herrmann schien die kreative Arbeit die einzige Konstante in einer Zeit zu sein, in der vieles ins Wanken geraten war. Es war offenbar die beste Ablenkung, die er sich vorstellen konnte.

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Herrmann ist nicht nur durch „Zwischen Tüll und Tränen" bekannt. Er war auch in Sendungen wie „Riverboat", „Hot oder Schrott", „Grill den Profi" und „Volle Kraft voraus" zu sehen.

Seit Jahren gehört er zu den TV-Persönlichkeiten, die ihre Zuschauer regelmäßig in ihre Arbeitswelt mitnehmen – mit Charme, Direktheit und einem Blick für das Besondere.

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Auch privat hatte er in den vergangenen Monaten eine schwere Zeit. Im Januar wurde öffentlich, dass er sich von seiner Partnerin Susann Hübel getrennt hatte – nach rund zwei Jahren Beziehung.

Der Altersunterschied von 26 Jahren sei dabei kein Thema gewesen. Die Lebensstile hätten einfach nicht zusammengepasst. Manchmal passen Menschen, die sich mögen, einfach nicht zusammen – auch das gehört zur Wahrheit.

Nun steht vor allem seine Gesundheit im Mittelpunkt. Wie es Herrmann aktuell geht und wie es für ihn weitergeht, soll die angekündigte besondere Folge von „Zwischen Tüll und Tränen" zeigen – ein Einblick in eine Zeit, die er so nicht geplant hatte, über die er aber offen sprechen möchte. Wer Uwe Herrmann kennt, weiß: Er wird nicht klein beigeben.

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