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Quelle: instagram.com/anna.wilken

Anna Wilken fühlt sich "sehr oft" ihrem Partner gegenüber schuldig, dass sie ihm kein Kind geben kann

Edita Mesic
09. Apr. 2021
18:00
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Die Ex-GNTM-Kandidatin Anna Wilken kämpft seit ihrem 13. Lebensjahr gegen Endometriose, was es ihr unmöglich macht, Kinder zu bekommen. Das Model hat jetzt den Kinderwunschratgeber "Anna Wilken: Na, wann ist es denn so weit" veröffentlicht.

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In einem Interview mit dem Bunte Magazin sprach Anna über reproduktive Gesundheit, die Tatsache, dass sie keine Kinder haben kann, die Gefühle gegenüber ihrem Partner, aber auch über ihr Buch.

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Der 24-Jährige lebt derzeit mit dem Partner Sargis Adamyan und dem gemeinsamen Hund Oskar in Heidelberg. Das Modell erlitt 2020 eine Fehlgeburt, was sie dazu veranlasste, ihren Kinderwunschratgeber zu veröffentlichen.

Mit 19 Jahren durchzog Anna ihre erste OP und mit 21 besuchte sie eine Kinderwunschklinik. Doch in ihrem Ratgeber betont Anna mehrmals, dass es sich nur um ihre Mittel handelt, die ihr persönlich helfen, denn das Model hat es satt ständig Ratschläge anderer Menschen sich anhören zu müssen. Den Grund erklärt sie:

"Wenn man mir schreibt "Anna, kein Wunder, dass du nicht schwanger wirst. Du musst das machen" oder "Anna, du musst dies machen", dann habe ich es satt. Damit vermittelt man einem, dass man alles falsch macht."

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Besonders findet sie die Wortwahl bei den Tipps, die sie auf Instagram bekommt schlimm. Laut ihr mischen sich die Menschen einfach ein und platzen nur mit Ratschläge, auch wenn man die nicht Sucht. Dabei kommt die Unhöflichkeit sehr oft zum Ausdruck.

Mit ihrer Reaktion macht sich das Model manchmal auch unbeliebt, was dazu führt, dass sich diejenigen die Ratschläge geben rechtfertigen, als ob sie "nur helfen wollen und es nett meinen." Annas Meinung nach fühlen sich die Menschen dann angegriffen, was für sie persönlich ein Teufelskreis ist.

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Doch das, was die 24-Jährige am meisten prägt ist die Tatsache, dass sie der Grund ist, warum das Paar keine Kinder so weit bekommen kann. Im Januar scheiterte eine künstliche Befruchtung und im nächsten Monat waren die Embryos nicht genetisch in Ordnung. Das Model enthüllt, dass es im März gar keine Eizellen hatte und dazwischen kam es zu einer Entstehung der Zysten.

Die Gedanken, dass sie ihrem Partner "nur so" ein Kind schenken kann, prägt sie ständig. Sie betont, dass obwohl ihr es klar ist, dass die Gedanken totaler Quatsch sind, kann sie sich von solcher nicht immer schützen.

"Ich bin der Verursacher oder die Verursacherin. Ich bin das Problem und das bekomme ich aktuell auch deutlich zu spüren", sagt Anna. Obwohl ihre Einstellung positiv ist, muss sie sich mit solchen Gedanken auseinandersetzen, da es laut ihr fast unmöglich ist, solche Gedanken nicht zu haben.

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