Frank Zander: Ein Rückblick auf seinen Kampf gegen Krebs

Edita Mesic
07. Okt. 2020
20:00
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Frank Zander, ein berühmter deutscher Sänger, gab 2017  der Öffentlichkeit bekannt, dass bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert wurde. Dieser Sänger hat die bösartige Krankheit bekämpft und hat jetzt eine wichtige Botschaft.

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Der beliebte Schlagersänger veröffentlichte daraufhin ein Video auf seinem Facebook-Profil, in dem er offen über seine Krankheit sprach. Dann sagte er, dass er sich gut fühle und dass viele seiner Freunde bekannt gaben, dass sie selbst Prostatakrebs hatten, aber erst, nachdem Zander seine Geschichte erzählt hatte.

In seinem Live-Auftritt auf dem offiziellen Facebook-Profil sendete Zander eine Nachricht an alle Fans:

"Geht zum Arzt, macht die Vorsorge-Untersuchung! Seid nicht so feige.“ 

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Laut Frank besteht das Hauptproblem bei dieser Art von Krankheit darin, dass wir nicht offensiv genug damit umgehen. Das Gewissen, für unseren eigenen Körper zu sorgen, dass wir alle krank werden können, ist nicht in menschliche Köpfe eingepflanzt. Viele finden dieses Thema unangenehm und schieben es weg. Dies ist nach der Meinung des Sängers genau das Problem.

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"Die meisten Männer verschweigen das Thema. Prostata hat was mit Männlichkeit zu tun", sagt Zander. "Über untenrum redet man nun mal nicht so gerne." 

Nur zwei Wochen nach der Operation trat Zander anlässlich der Eröffnung seiner Ausstellung in der Promi-Galerie Walentowski erstmals öffentlich auf. In Gegenwart seiner Frau Evy sah er gut aus.

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Zander appellierte auch an alle Frauen, ihre Männer zum Urologen zu bringen, denn genau das tat Evy. Laut Bild sagte sie:

"Ich habe sein Leben gerettet, weil ich ihn zum Arzt geschickt habe. Männer sind doch Feiglinge – übers Höschen spricht man nicht.“

Dass Einiges für Frank nach der Operation schwierig war, enthüllte er in seiner Aussage:

“Windeln will keiner. Aber am Anfang geht es nun mal nicht ohne.“

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Auch in diesem Jahr sprach Frank in der Sendung "Mit den Waffeln einer Frau" im Barba Radio über die Krankheit. In einem Interview mit der berühmten deutschen Moderatorin Barbara Schöneberger erklärte er:

"Mit Tabletten geht es, und das Gefühl der Männlichkeit hat man dann auch noch."

Der 78-jährige Sänger vertraut seine Probleme dem Berliner Chirurgen Robert Pfitzmann an. Dieser Chefarzt ist der Sohn der Berliner Schauspiellegende Günter Pfitzmann.  Barbara lobte die Wende des Interviews zum Thema Krankheit und hinzufügte:

"Das ist Therapie, das ist Medizin, das ist Aufklärung, was wir hier machen."

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