Vorsicht: Salmonellen in Bio-Eiern – sechs Bundesländer betroffen

Behörden warnen vor Salmonellen. Die gefährlichen Mikroorganismen sind in den Bio-Eiern gefunden worden.

Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor Salmonellen in Bio-Eiern der großen Supermarktketten. Betroffen sind dabei sechs Bundesländer.

Betroffen sind Zehner- und Sechser-Packungen von Firma Eifrisch aus Lohne aus Niedersachsen. Die Warnung bezieht sich auf Eier mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 03.07.2018 bis 07.07.2018 mit der Chargenummer 0-DE-0356331. Diese Eier werden bei Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real, Lidl und Netto verkauft.

Hier ist die Liste der betroffenen Marken:

"GutBio 6 frische Bio-Eier aus kontrolliert ökologischer Erzeugung" und "Bio 10 Eier aus ökologischer Erzeugung", angeboten bei Aldi."Bio Organic 10 frische Eier aus kontrolliert ökologischer Erzeugung", angeboten bei Lidl."BioBio 10 deutsche Eier Güteklasse A aus kontrolliert ökologischer Erzeugung", angeboten bei Netto."10 frische Bio Eier", angeboten bei Kaufland und Penny.

"real Bio Frische Deutsche Bio-Eier Güteklasse A" 10er- und 6er-Packung, angeboten bei Real.

Betroffen sind folgende Bundesländer: Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein.

Die Warnung wurde am Dienstag veröffentlicht. Die Märkte nehmen gekaufte Packungen zurück. Der Preis wird dabei erstattet.

„Von dem Verzehr dieser Eier wird dringend abgeraten“, so die Firma Eifrisch.

Andere Eier seien dem Unternehmen zufolge nicht betroffen. Die verdächtigen Eier sind bereits entfernt, teilt das Unternehmen mit.

Folgen einer Salmonellen-Erkrankung sind Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber. Für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem kann die Krankheit gefährlicher als sonst sein.

Eine Salmonellen-Erkrankung zeigt sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und leichtem Fieber. Die Beschwerden hören in einigen Tagen selbst auf.

Personen, die diese Lebensmittel gegessen haben und schwere bzw. anhaltende Symptome haben, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen.

Hier ist die Liste der E-Mail-Adressen der Behörden in betroffenen Bundesländer. Außerdem kann man auf der Seite sehen, wie genau die Packungen aussehen. Mit diesen E-Mail-Adressen kann man zuständige Behörde im jeweiligen Bundesland erreichen.

Baden-Württemberg: poststelle@mlr.bwl.de

Brandenburg: Verbraucherschutz@MdJEV.Brandenburg.de

Hessen: schnellwarnungen@rpda.hessen.de

Niedersachsen: poststelle@ml.niedersachsen.de