Ein Arzt erzählt in sozialen Netzwerken über einen „Notfall“: Eine paranoide Mutter versuchte, das Leben ihrer Tochter zu retten

Gesundheitswesen hat viele Probleme. Viele beklagen sich, dass die Ärzte überhaupt nicht helfen, aber müssen sie wirklich immer helfen?

Gesundheitssystem wird in Sevilla offensichtlich von vielen missbraucht, obwohl es eigentlich zu wenig Personal gibt. Darüber erzählte ein Arzt namens Miguel Díaz auf Facebook. Er konnte sich mit der Situation einfach nicht abfinden. Sein Beitrag führte dazu, dass die anderen Nutzer eigene Beiträge über Medizinmissbrauch gepostet haben.

Es gibt in jedem Krankenhaus eine klare Definition davon, was ein Notfall ist und was nicht. Der „Notfall“ dieser paranoiden Mutter war nichts Anderes, als Hypochondrie.

„Der Notfall des Tages. Das Eis einer neunjährigen ist geschmolzen und sie leckte die Tropfen von ihrer Hand ab. Die Mutter hat sie in das Krankenhaus gebracht, weil sie gedacht hat, dass es auf der Hand etwas Schlechtes geben kann.

UNSERE GESELLSCHAFT IST KRANK“, schrieb Miguel Díaz auf Twitter.

Der Arzt versuchte, der Mutter zu erklären, dass es keinen Grund gab, das Mädchen in die Intensivstation zu bringen, aber die Frau bestand trotzdem darauf, dass sich das Mädchen vergiftet hatte.

Dieser Tweet wurde mehr, als 3000 Mal geteilt. Viele Ärzte, Lehrer und die anderen posteten eigene Tweets über paranoide Eltern.

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