Michael Schumacher: „Ich konnte es zuerst gar nicht glauben“, berichtet sein enger Freund traurig

Sie waren harte Gegner im Rennen, aber außerhalb davon enge Freunde. Jetzt hat der Rennfahrer Mika Häkkinen über den schweren Unfall von Schumacher gesprochen.

Ende Dezember ist schon der vierte Jahrestag von dem schweren Skiunfall, den Michael Schumacher, 49, erlitten hat. Nur seine Familie weiß heute wirklich, wie es ihm aktuell geht.

Selbst enge Freunde von Schumacher können nur spekulieren, wie es gesundheitlich bei ihm wirklich aussieht. Wie Bunte berichtete, hat Mika Häkkinen, der lange mit Michael Schumacher befreundet war, jetzt ebenfalls darüber kommentiert.

„Ich möchte nicht nachfragen. Das geht nur seine Familie etwas an“, habe Mika Käkkinen, 49, gegenüber der „Züricher SonntagsZeitung“ gesagt, als diese ein Interview mit ihm geführt hätten.

Er und Schumacher hatten bei der Formel 1 viele harte Kämpfe um die erste Position. Aber zwischen den Konkurrenten im Sport gab es ebenfalls eine tiefe, persönliche Freundschaft.

„Ich konnte es zuerst gar nicht glauben“, sagte der 49-Jährige Sportler über den Moment, als er die Nachricht über Schumachers Unfall zum ersten Mal hörte. Er würde noch bis heute darüber Rätseln, wie es wirklich um Schumachers tragisches Schickal steht.

„Bei Michael passt es nicht zusammen. Man geht große Risiken ein, wenn man einen Rennwagen fährt. Dann gehst du Ski fahren, hast Spaß, und es passiert so etwas. Das will man nicht akzeptieren. Es zeigt, wie zerbrechlich das Leben ist“, sagte er über seine Sicht auf die Situation.

Häkkinen hatte selbst 1995 vor dem Abschluss der Saison einen schweren Unfall in Adelaide in Australien, wodurch er hätte sterben können. „Ich war damals 27 Jahre alt und dachte an nichts anderes als ans Rennfahren“, berichtete er.

Der Unfall war wirklich ernst und er hatte schwere Verletzungen an seinem Kopf. Eine Gesichtshälfte ist noch immer gelähmt.

Er habe dadurch realisiert, was für ihn wirklich am Wichtigsten ist: Sein Leben. Er engagiert sich auch für die Initiative „KeepFighting“, wodurch er hilft, Michales Familie zu unterstützen.