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Klaus Räder | Quelle: Getty Images
Klaus Räder | Quelle: Getty Images

„Ich weiß nicht, was passiert ist“: Co-Pilotin Christina Ettel spricht nach dem Tod von L’Osteria-Gründer Klaus Rader – auch seine Frau meldet sich

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Von Jasmine Eisenbeil
13. Okt. 2026
15:45

Der tödliche Rallye-Unfall von Klaus Rader auf Mallorca hat nicht nur seine Familie und Freunde erschüttert. Auch seine schwer verletzte Co-Pilotin Christina Ettel muss mit den Folgen des Unglücks leben. Die 39-Jährige wurde aus dem Wrack des Porsche geborgen und auf die Intensivstation einer Privatklinik gebracht. An den Unfall selbst kann sie sich nicht erinnern.

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In einem Gespräch mit BILD schildert sie, wie es ihr nach dem Absturz geht und wie schwer es ihr fällt, den Tod ihres Beifahrers zu begreifen.

Am Freitag, dem 9. Oktober 2026, kam Klaus Rader bei einer Autorallye auf Mallorca ums Leben. Der Mitgründer der Restaurantkette L’Osteria war mit einem Porsche GT3 RS auf einer Bergstraße unterwegs, als das Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und in eine Schlucht stürzte. Für den 63-jährigen Unternehmer kam jede Hilfe zu spät.

Klaus Rader bei einer Veranstaltung im Jahr 2022. | Quelle: Getty Images

Klaus Rader bei einer Veranstaltung im Jahr 2022. | Quelle: Getty Images

Neben ihm saß Christina Ettel. Die 39-Jährige ist eine erfahrene Rallye-Co-Pilotin, die gebürtig aus Bayern stammt. Sie überlebte den Absturz, wurde dabei jedoch schwer verletzt. Rettungskräfte mussten in das schwer zugängliche Gelände hinabsteigen, um die beiden Insassen aus dem Wrack zu bergen. Während Rader noch am Unfallort starb, wurde Ettel in eine Privatklinik nach Palma de Mallorca gebracht.

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Dort kam sie auf die Intensivstation. Erst nach einigen Tagen konnte sie sich selbst zu dem Unfall äußern. Im Gespräch mit BILD sprach sie über ihren Zustand, ihre Erinnerungslücken und die belastenden Momente, die sie seit dem Unglück erlebt.

„Ich weiß nicht, was passiert ist“

Was genau in den entscheidenden Sekunden vor dem Absturz geschah, kann Christina Ettel nicht sagen. Sie hat keine Erinnerung an den Unfall selbst. „Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich kann mich an nichts erinnern. Ich war nach dem Unfall kurz bewusstlos“, erklärte sie gegenüber BILD.

Die Erinnerungslücke bedeutet allerdings nicht, dass das Geschehen für sie folgenlos geblieben ist. Ettel berichtet von wiederkehrenden Schockmomenten, die sie seit dem Unfall erlebt. Sie muss sich nicht nur von ihren körperlichen Verletzungen erholen, sondern auch mit der Tatsache umgehen, dass ihr Co-Pilot bei dem Absturz ums Leben gekommen ist.

Ursula Mayerhofer aus Österreich und Christina Ettel aus Österreich während der Rebenland-Rallye am 16. März 2019 in Leutschach, Österreich. | Quelle: Getty Images

Ursula Mayerhofer aus Österreich und Christina Ettel aus Österreich während der Rebenland-Rallye am 16. März 2019 in Leutschach, Österreich. | Quelle: Getty Images

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Dass sie selbst den Unfall überlebt hat, ist für sie ein wichtiger Umstand. Gleichzeitig ist der Tod des Menschen, mit dem sie im Porsche unterwegs war, schwer zu begreifen. Die beiden kannten sich nach ihren eigenen Worten noch nicht lange. Dennoch entstand während der gemeinsamen Fahrt eine besondere Verbindung, wie sie im Gespräch betont.

Ettel beschreibt ihre Gefühlslage als widersprüchlich. Einerseits muss sie sich auf ihre Genesung konzentrieren. Andererseits beschäftigt sie der Tod Raders. Dass sie den Unfall nicht bewusst erinnern kann, nimmt ihr nicht die Belastung, die mit den Folgen des Unglücks verbunden ist.

Nach dem Unfall konnte sie zunächst kaum etwas essen

Wie sehr der Unfall ihren Körper und ihren Alltag beeinträchtigt hat, zeigt auch ein Detail, das Christina Ettel gegenüber BILD erwähnte: Am Tag des Gesprächs hatte sie zum ersten Mal wieder etwas gegessen.

„Heute habe ich zum ersten Mal etwas gegessen. Nicht viel, ein bisschen Apfelmus“, sagte sie. Die knappe Aussage vermittelt einen Eindruck davon, wie schwierig die ersten Tage nach dem Unglück für sie waren. Selbst eine kleine Mahlzeit war für sie zu diesem Zeitpunkt ein besonderer Schritt.

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Ettel befindet sich nach dem schweren Unfall in einer Ausnahmesituation. Sie ist auf medizinische Betreuung angewiesen und muss sich von den Verletzungen erholen. Zugleich verarbeitet sie den Verlust ihres Co-Piloten.

Sie berichtet nicht von einer Erinnerung an den eigentlichen Absturz, sondern von den Folgen, die sie danach erlebt. Die wiederkehrenden Schockmomente, die Bewusstlosigkeit unmittelbar nach dem Unfall und die Schwierigkeiten beim Essen gehören zu den wenigen konkreten Einblicken, die sie in ihren Zustand gibt.

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„Das ist eine Achterbahn der Gefühle“

Besonders schwer fällt Christina Ettel der Gedanke an Klaus Rader. Der Unternehmer starb bei dem Unfall, während sie selbst überlebte und nun im Krankenhaus behandelt wird. Im Gespräch mit BILD findet sie deutliche Worte für ihre Trauer.

„Das tut mir unendlich weh. Das ist eine Achterbahn der Gefühle“, sagt sie. Damit beschreibt sie die emotionale Belastung, die sie seit dem Unglück begleitet.

Ettel und Rader kannten sich noch nicht lange. Trotzdem verbindet sie mit ihm die gemeinsame Fahrt, bei der es zum tödlichen Absturz kam. Für eine Rallye-Crew ist das Zusammenspiel im Fahrzeug von zentraler Bedeutung. Die beiden waren während der Fahrt aufeinander angewiesen und bildeten im Auto eine Einheit.

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„Wir kannten uns noch nicht lange, aber im Auto ist man eine Einheit. Es ist ganz schrecklich“, erklärt Ettel. Ihre Worte machen deutlich, dass die kurze Dauer ihrer Bekanntschaft für sie nichts daran ändert, wie schmerzhaft der Verlust ist.

Der Tod Raders ist für sie nicht nur eine Nachricht über einen verstorbenen Unternehmer. Sie war selbst an seiner Seite, als der Unfall geschah, und wurde bei demselben Ereignis schwer verletzt. Auch wenn sie sich nicht an den Absturz erinnern kann, muss sie mit dessen Folgen umgehen.

Wie es zu dem tödlichen Absturz kam

Der Unfall ereignete sich während der „550 Challenge Mallorca“. Rader nahm mit seinem Porsche GT3 RS an der Veranstaltung teil. Auf einer Bergstraße zwischen Pollença und Lluc kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und stürzte in eine Schlucht.

Der Absturz ereignete sich nach den Berichten nahe Mortitx auf der Küstenstraße Ma-10. Das Fahrzeug durchbrach eine hölzerne Leitplanke und stürzte rund 30 Meter in die Tiefe. Für Rader kam jede Hilfe zu spät. Ettel wurde schwer verletzt aus dem Wrack geborgen und in ein Krankenhaus gebracht.

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Der genaue Unfallhergang war nach den Berichten zunächst noch Gegenstand der Ermittlungen. Aus den öffentlich zugänglichen Angaben ließ sich nicht abschließend ableiten, warum der Porsche von der Straße abkam.

Für Christina Ettel ist der Unfall damit nicht nur ein Ereignis, von dem sie körperliche Verletzungen davongetragen hat. Er ist zugleich der Moment, in dem ihr Co-Pilot ums Leben kam. Sie muss sich von den Verletzungen erholen, ohne den Ablauf des Unglücks aus eigener Erinnerung rekonstruieren zu können.

Christina Ettel konzentriert sich auf ihre Genesung

Während die Hintergründe des Absturzes untersucht werden, steht für Ettel zunächst ihre gesundheitliche Erholung im Mittelpunkt. Sie wird in einer Privatklinik auf Mallorca behandelt. Ihre Äußerungen gegenüber BILD zeigen, dass sie noch mit den unmittelbaren Folgen des Unfalls zu kämpfen hat.

Dass sie am Tag des Gesprächs erstmals wieder etwas essen konnte, deutet darauf hin, wie belastend die ersten Tage für sie waren. Gleichzeitig berichtet sie von wiederkehrenden Schockmomenten. Sie muss mit dem Erlebten umgehen, obwohl ihr die Erinnerung an den Unfall fehlt.

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Die 39-Jährige beschreibt ihre Gefühle nicht als eindeutige Trauer oder Erleichterung, sondern als eine Mischung verschiedener Empfindungen. Dass sie selbst überlebt hat, steht neben dem Verlust Raders. Ihre Aussagen machen deutlich, dass beides für sie gleichzeitig präsent ist.

Auch die Tatsache, dass sie und Rader sich noch nicht lange kannten, nimmt dem Geschehen für sie nichts von seiner Tragik. Entscheidend ist für sie offenbar die gemeinsame Situation im Auto, in der sie als Team unterwegs waren. „Im Auto ist man eine Einheit“, sagt sie.

Klaus Rader hinterlässt seine Ehefrau und vier Kinder

Der Tod des 63-jährigen Unternehmers trifft auch seine Familie. Rader war Mitgründer der Restaurantkette L’Osteria und hatte sich über viele Jahre in der Gastronomie einen Namen gemacht. Neben seinem beruflichen Leben stand seine Familie im Mittelpunkt.

Klaus Rader mit seiner Frau und ihren gemeinsamen Kindern | Quelle: Instagram/vikyrader

Klaus Rader mit seiner Frau und ihren gemeinsamen Kindern | Quelle: Instagram/vikyrader

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Mit seiner Ehefrau Viktoria, die auch als Viky Rader bekannt ist, hatte er vier gemeinsame Kinder. Das Paar war seit rund 16 Jahren zusammen. 2010 hatten die beiden standesamtlich geheiratet. Erst im Sommer 2026 feierten sie ihre Liebe erneut mit einer großen Hochzeit auf Mallorca.

Die Feier fand Ende Juni statt. Für das Paar war sie ein besonderer Moment nach vielen gemeinsamen Jahren. Dass Rader nur wenige Monate später bei einem Unfall auf derselben Insel ums Leben kam, macht die Nachricht besonders erschütternd.

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Durch seinen Tod bleiben nun seine Frau und Kinder zurück. Während Christina Ettel im Krankenhaus um ihre Gesundheit kämpft, muss Raders Familie mit dem Verlust ihres Ehemanns und Vaters umgehen.

Nun meldet sich seine Ehefrau öffentlich zu Wort

Nach dem Unfalltod ihres Mannes wandte sich Viktoria Rader schließlich selbst an die Öffentlichkeit. In einem Instagram-Statement bedankte sie sich für die zahlreichen Nachrichten, die Anteilnahme und die Unterstützung, die sie nach dem Unglück erreicht hatten.

Sie schrieb, dass sich ihr Leben am vergangenen Freitag für immer verändert habe. Zugleich bat sie darum, ihr und den vier gemeinsamen Kindern in dieser schmerzhaften Zeit Privatsphäre zu lassen, damit sie in Ruhe trauern könnten.

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Die Worte zeigen, wie sehr der plötzliche Tod Raders das Leben seiner Familie verändert hat. Erst wenige Monate zuvor hatten die beiden ihre Liebe mit einer großen Hochzeit gefeiert. Nun muss Viktoria Rader ihren Alltag ohne ihren Mann bewältigen und zugleich für die vier gemeinsamen Kinder da sein.

Während die Familie um Klaus Rader trauert, versucht Christina Ettel, sich von ihren schweren Verletzungen zu erholen. Sie kann sich an den Unfall nicht erinnern, doch die Schockmomente und die Trauer über den Tod ihres Co-Piloten bleiben. Ihre Worte machen deutlich, dass die Folgen des Absturzes weit über den Moment des Unfalls hinausreichen.

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