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Pferdekutsche | Quelle: Getty Images
Pferdekutsche | Quelle: Getty Images

Tragödie bei Touristen-Kutschfahrt: Eine Tote und zwölf Verletzte – was ist passiert?

Edita Mesic
17. Aug. 2026
16:04

Ein beschaulicher Ausflug in einer der schönsten Bergregionen der Schweiz endet in einem Albtraum. Was als idyllische Kutschfahrt durch ein Waldgebiet begann, verwandelte sich binnen Sekunden in ein Unglück mit einer Toten und zahlreichen Verletzten.

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Ein Ausflug in der Schweiz hat ein tragisches Ende genommen. Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche kam im Kanton Graubünden eine Frau ums Leben.

Pferdekutsche in der „Lichtentaler Allee“ | Quelle: Getty Images

Pferdekutsche in der „Lichtentaler Allee“ | Quelle: Getty Images

Das Unglück ereignete sich am Samstag. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, starb eine 73-jährige Frau, zwölf weitere Menschen wurden verletzt – zwei von ihnen schwer.

Für die Einsatzkräfte und die Angehörigen ist es ein schwerer Schicksalsschlag. Doch wie konnte es überhaupt zu dem verhängnisvollen Unfall kommen?

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Zunächst hatte alles nach einem gewöhnlichen Ausflugstag ausgesehen.

Pferdekutsche in der Innenstadt von Sevilla, Andalusien, Spanien | Quelle: Getty Images

Pferdekutsche in der Innenstadt von Sevilla, Andalusien, Spanien | Quelle: Getty Images

Nach Angaben der Polizei war eine rund 40-köpfige Reisegruppe unterwegs. Zuvor hatte sie einen Ausflug in das idyllische Val Roseg unternommen.

Mit zwei Pferdekutschen wollte die Gruppe anschließend durch ein Waldgebiet zurück nach Pontresina fahren. Ein Weg, der eigentlich zum entspannten Abschluss des Ausflugs werden sollte.

Doch auf der Rückfahrt geriet die Situation außer Kontrolle.

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Vienna Hofburg, Michaelerplatz | Quelle: Getty Images

Vienna Hofburg, Michaelerplatz | Quelle: Getty Images

Auf einem Streckenabschnitt mit Gefälle bemerkte der Kutscher, dass die Bremsleistung nicht ausreichte. Er reagierte umgehend und versuchte, das Schlimmste zu verhindern.

Um die Geschwindigkeit zu drosseln, wollte er mit seinem Gespann auf einen flacheren Platz ausweichen. Doch genau bei diesem Manöver nahm das Unglück seinen Lauf.

Eines der Pferde stürzte – und plötzlich war das Gespann nicht mehr zu lenken.

Pferdekutsche in der Innenstadt von Sevilla, Andalusien, Spanien | Quelle: Getty Images

Pferdekutsche in der Innenstadt von Sevilla, Andalusien, Spanien | Quelle: Getty Images

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Was dann geschah, spielte sich in wenigen dramatischen Augenblicken ab. Die Kutsche kollidierte mit einem Baum am Wegesrand.

Durch den Aufprall wurden einige Fahrgäste aus der Kutsche geschleudert. Für eine 73-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät.

Sie erlitt bei dem Unglück schwere Verletzungen, denen sie noch am Unfallort erlag. Ihr Tod macht das Ausflugsunglück zu einer echten Tragödie.

Auch für zahlreiche weitere Insassen endete die Fahrt im Krankenhaus.

Pferdekutsche in Brügge, Belgien | Quelle: Getty Images

Pferdekutsche in Brügge, Belgien | Quelle: Getty Images

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Zwölf weitere Fahrgäste wurden bei dem Unfall verletzt. Zwei von ihnen zogen sich schwere Verletzungen zu.

Am Unfallort spielten sich dramatische Szenen ab. Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte herbei, um den Verletzten zu helfen.

Insgesamt wurden die zwölf Verletzten mit drei Hubschraubern und vier Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Einsatz verdeutlicht, wie schwer das Unglück wog.

Nun stellt sich für die Ermittler vor allem eine Frage: Wie konnte es zu dem Versagen der Bremsen kommen?

Horse and Buggy Crossing and Deer Crossing Signs on side of Road | Source: Getty Images Schilder für Pferde- und Kutschenüberquerungen sowie Wildwechsel am Straßenrand | Quelle: Getty Images

Horse and Buggy Crossing and Deer Crossing Signs on side of Road | Source: Getty Images Schilder für Pferde- und Kutschenüberquerungen sowie Wildwechsel am Straßenrand | Quelle: Getty Images

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Warum die Bremsleistung auf dem abschüssigen Streckenabschnitt nicht ausreichte, ist bislang unklar. Die genauen Umstände des Unfalls dürften nun Gegenstand der weiteren Untersuchungen sein.

Auch die Frage, ob technische Mängel oder andere Faktoren eine Rolle spielten, ist derzeit noch offen.

Das Val Roseg gilt eigentlich als beliebtes Ausflugsziel im Engadin. Die Pferdekutschen-Fahrten durch die malerische Landschaft sind bei Touristen sehr beliebt.

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Das abgelegene Hochtal ist für den motorisierten Verkehr weitgehend gesperrt. Wer es erleben will, ist meist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder eben mit den traditionellen Pferdekutschen unterwegs – gerade das macht den besonderen Reiz des Ausflugs aus.

Umso größer ist nun die Bestürzung über das Unglück in der sonst so idyllischen Region.

Für die Reisegruppe, die eigentlich einen unbeschwerten Ausflug erleben wollte, wurde der Tag zu einem Albtraum. Statt schöner Erinnerungen bleibt die Erschütterung über ein Unglück, das ein Menschenleben kostete.

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Die Anteilnahme gilt nun vor allem den Angehörigen der verstorbenen 73-Jährigen sowie den Verletzten, die den Schock und ihre Verletzungen erst einmal verarbeiten müssen.

Wie es zu dem tragischen Unglück im Detail kommen konnte, müssen die weiteren Ermittlungen der Schweizer Behörden nun klären.

So bleibt am Ende die Trauer um eine Frau, deren Ausflug in die malerischen Schweizer Berge auf so schreckliche Weise endete – und die Hoffnung, dass die Verletzten sich vollständig erholen.

Es ist nicht das einzige Unglück, das in diesen Tagen einen unbeschwerten Ausflug in eine Tragödie verwandelte. Auch in Brandenburg endete ein Ferienausflug auf schreckliche Weise – als ein neunjähriges Mädchen nach einem Badeunfall um sein Leben kämpfte. Wie bereits berichtet:

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Ein Ferienausflug in den Spreewald hat für eine Berliner Schülergruppe ein tragisches Ende genommen. Ein neunjähriges Mädchen kämpfte nach einem schweren Badeunfall mehrere Tage auf der Intensivstation um sein Leben. Nun gibt es traurige Gewissheit: Das Kind ist an den Folgen des Unglücks gestorben.

Das Mädchen war am Mittwoch, dem 5. August 2026, gemeinsam mit einer Berliner Schülergruppe im Spreewald unterwegs. Die Gruppe machte dabei Station im Sommerbad Vetschau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Dort kam es zu dem folgenschweren Badeunfall.

Rettungsschwimmer entdeckten die neunjährige Schülerin bewusstlos an der Wasseroberfläche. Sie holten das Kind umgehend aus dem Becken und begannen mit der Ersten Hilfe. Auch die alarmierten Rettungskräfte versuchten, das Mädchen zu reanimieren.

Aufnahme eines Freibads | Quelle: Getty Images

Aufnahme eines Freibads | Quelle: Getty Images

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Zunächst konnte das Kind wiederbelebt werden und war nach Angaben der Polizei zwischenzeitlich wieder bei Bewusstsein. Anschließend wurde es zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Cottbus gebracht. Dort lag die Schülerin seit dem Unglück auf der Intensivstation.

Trotz der intensivmedizinischen Behandlung konnte sie nicht gerettet werden. Wie die Polizei Brandenburg am Dienstag, dem 11. August, mitteilte, informierte das Krankenhaus die Beamten bereits am Montag über den Tod des Mädchens. Sie starb demnach an den Folgen des Badeunfalls.

Nach dem Unglück war das Freibad vollständig geräumt worden. Der Badebetrieb wurde für den restlichen Tag eingestellt. Ehrenamtliche Notfallseelsorger kümmerten sich sowohl um die Berliner Schülergruppe als auch um die eingesetzten Rettungskräfte. Die Betreuer informierten zudem die Angehörigen des Mädchens über den schweren Unfall.

Polizei warnt vor Risiken beim Baden

Bereits nach dem Unfall hatte die Polizei Eltern dazu aufgerufen, mit ihren Kindern das richtige Verhalten im und am Wasser zu üben. Eine bestandene Schwimmprüfung allein sei keine Garantie dafür, dass ein Badeausflug ohne Unfall verlaufe.

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Ein Polizeisprecher erklärte damals: „Wie bei Erwachsenen auch, ist das spontane Springen ins Wasser im aufgeregten oder erhitzten Zustand immer ein Risiko, das sich durch Training und vorherige Abkühlung reduzieren lässt. Eine abgelegte Schwimmprüfung allein ist noch keine Garantie für einen unfallfreien Badespaß.“

So soll das Mädchen bei den hohen Temperaturen ohne ausreichende Abkühlung ins Wasser gesprungen sein.

Schriftzug der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft | Quelle: Getty Images

Schriftzug der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft | Quelle: Getty Images

Die tragische Nachricht aus Vetschau reiht sich in eine Reihe schwerer Badeunfälle in diesem Sommer ein. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) registriert seit den ersten Hitzewellen im Mai zahlreiche tödliche Fälle. Bis Juli starben demnach mindestens 261 Menschen in deutschen Gewässern. Allein im Juni wurden mehr als 100 Ertrunkene gezählt – so viele wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr.

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Auch in Bayern stirbt ein Kind nach Badeunfall

Wie tragisch Badeunfälle für Familien enden können, zeigte zuletzt auch ein Fall aus Bayern. In einem Freibad in Naila im Landkreis Hof wurde ein achtjähriger Junge leblos aus dem Nichtschwimmerbecken geborgen. Badegäste und die Badeaufsicht begannen zunächst mit Wiederbelebungsmaßnahmen, anschließend übernahm der Rettungsdienst die Versorgung und brachte das Kind in eine Klinik.

Doch auch dort kämpften die Ärzte vergeblich um das Leben des Jungen. Er starb drei Tage nach dem Unfall. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.

Zum Zeitpunkt des Unglücks fand im Freibad ein Fest statt. Ein für den Abend geplanter Auftritt einer Band wurde im Nachhinein abgesagt. Die Stadt Naila zeigte sich tief betroffen und bat darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren.

Auch dort wurde deutlich, wie wichtig die Aufsicht von Kindern beim Baden ist. Die DLRG empfiehlt, Kinder möglichst früh mit dem Wasser vertraut zu machen. Nichtschwimmer sollten demnach immer in Armreichweite beaufsichtigt werden – auch dann, wenn sie Schwimmhilfen tragen.

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