Je mehr das Kind geschlagen wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass es mentale Probleme im Erwachsenalter haben wird

Eine Studie belegte, dass Kindesmisshandlung das Gehirn der Opfer verändern. Es wurden ein überaktives Angstzentrum und verkleinerte Gehirnareale festgestellt. Außerdem ist dadurch die mentale Gesundheit stark betroffen.

Zum Glück sind die Zeiten der Prügel längst vorbei. Wie bekannt ist, gehören einfache Ohrfeigen und Schläge auf den Po nicht zur modernen Erziehung. Außerdem sind sie seit dem Jahr 2000 per Gesetz verboten.

Die Kinder haben ein Recht auf die gewaltfreie Erziehung und das nicht umsonst. Denn körperliche Bestrafungen verursachen seelische Verletzungen, die zu schrecklichen Folgen führen können.Nicht nur die physischen Schmerzen sind für Kinder gefährlich.

Solche Erziehungsmaßnahmen beeinträchtigen die Kinder auch psychisch. Wie „Healthy Holistic Living“ berichtete machen sich die Auswirkungen auch im Erwachsenalter deutlich. So wurde bekannt, dass der Mensch, der im Kindesalter körperliche Misshandlung erlitt, nicht nur psychische Narben zurückbehält.

Eine Studie belegte, dass sich das Gehirn eines solchen Menschen nach den Misshandlungen biologische Änderungen aufweist. Auch mehrere Jahre nach den erlebten Misshandlungen zeigen Menschen, die im Kindesalter geschlagen wurden, eine erhöhte Aktivität des Angstzentrums und verkleinerte Gehirnreale. Mit diesen Ergebnissen konnten die Forscher den Zusammenhang zwischen Kindesmisshandlung und später auftretenden psychischen Erkrankungen erklären.

Die Forscher haben, außerdem, die Größe bestimmter Bereiche im Gehirn vermessen. Die Menschen nach den Missbräuchen im Kindesalter weisen kleinere Regionen des Gehirns als bei anderen Menschen auf.

Wie berichtet wurde, waren die betroffenen Bereiche Hippocampus, der für das Lernen zuständig ist und der Bereich, der das Angstzentrum kontrollieren soll.

„Kleinere Gehirnareale bedeuten weniger Zellen und das führt tendenziell zu einer schlechteren Funktion des betroffenen Gebiets“, sagen Forscher, die an der Studie beteiligt waren.

Quelle: Shutterstock

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Es ist, außerdem, bekannt, dass solche Probleme, wie verkleinerte Bereiche des Gehirns haben die Patienten mit anhaltenden Depressionen, ständigen Angstzuständen und weiteren mentalen Krankheiten.

Also sind die Experten in der Lage anhand dieser Erklärungen den Zusammenhang zwischen Misshandlungen im Kindesalter und mentalen Krankheiten, die im Erwachsenalter auftreten, erklären. 

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