
Tragödie bei Touristen-Kutschfahrt: Eine Tote und zwölf Verletzte – was ist passiert?
17. August 2026

Es sind Bilder, die das Ausmaß des schweren Verkehrsunfalls in Brandenburg unmittelbar sichtbar machen. Ein Fahrzeug liegt schwer beschädigt neben einer Landstraße, die nach dem Unfall über Stunden gesperrt werden musste. Für die Einsatzkräfte beginnt am Mittwochabend ein besonders schwieriger Einsatz.
Bei dem Unfall nahe Biesenthal im Landkreis Barnim kommen vier junge Menschen ums Leben. Eine weitere Person bleibt unverletzt, der Fahrer des beteiligten Autos wird schwer verletzt.
Die Fotos von der Unfallstelle zeigen die Folgen der heftigen Kollision. Das Auto gerät nach dem Zusammenstoß in Brand und wird von der Feuerwehr gelöscht. Später liegt der Wagen nahezu vollständig ausgebrannt auf dem Dach im Straßengraben.
Der Unfall ereignet sich am Mittwochabend, den 7. Oktober 2026, gegen 19.40 Uhr. Die Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei werden zu einer Landstraße zwischen Biesenthal und Wullwinkel gerufen. Die Straße liegt nordöstlich von Berlin. Biesenthal befindet sich rund 30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt. Die Umgebung ist von Feldern, Wiesen und dem Naturpark Barnim geprägt.
Was zunächst nach einem schweren Verkehrsunfall aussieht, entwickelt sich zu einem Großeinsatz. Nach Angaben der Polizei kollidiert ein Auto mit mehreren Verkehrsteilnehmern. Der Wagen gerät nach dem Zusammenstoß in Brand. Der Fahrer wird schwer verletzt und später mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Klinik gebracht.
Für die Rettungskräfte ist der Einsatz besonders belastend. Ein Polizeisprecher bezeichnet ihn laut FOCUS online als „schweren Einsatz“. Auch Notfallseelsorger und speziell geschulte Helfer sind vor Ort. Sie kümmern sich nicht nur um die Einsatzkräfte, sondern auch um Angehörige der Getöteten, die teilweise an die Unfallstelle kommen.
Besonders eindrücklich sind die Aufnahmen, die nach dem Unfall von der Unfallstelle entstehen. Auf den Fotos ist das beteiligte Auto schwer beschädigt zu sehen. Der Wagen liegt auf dem Dach im Straßengraben neben der Landstraße. Große Teile des Fahrzeugs sind ausgebrannt.
FOCUS online berichtet, dass der fast vollständig ausgebrannte Wagen auch Stunden nach dem Unfall noch an der Unfallstelle liegt. Rund um die Stelle des Fahrzeugbrands sind nur wenige Spuren des Feuers zu erkennen.
Die Straße bleibt auch in der Nacht zum Donnerstag gesperrt. Die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme dauern an. Ein Sachverständiger wird in die Untersuchung des Unfallgeschehens einbezogen. Die Polizei versucht zu klären, wie es zu der folgenschweren Kollision kommen konnte.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei spielt ein Überholvorgang eine entscheidende Rolle. Der 61 Jahre alte Autofahrer ist auf der Landstraße unterwegs. In der Gegenrichtung kommt ihm eine Gruppe entgegen. Nach Angaben der Polizei wollte der Mann mehrere Fahrzeuge vor ihm überholen. Dafür wechselt er auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. Dort kommt es schließlich zur Kollision.

Unter einem Facebook-Post zum Vorfall äußern sich Internetnutzer dazu | Quelle: Facebook/focus.de
Die Polizei spricht nach bisherigen Erkenntnissen davon, dass der Autofahrer beim Überholen mit mehreren entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern zusammenstößt. Wie genau sich der Unfall in den entscheidenden Sekunden entwickelt, soll die weitere Unfallaufnahme klären. Deshalb wird auch ein Sachverständiger hinzugezogen.
Die Folgen der Kollision sind verheerend. Vier Menschen sterben noch an der Unfallstelle. Bei den Todesopfern handelt es sich um ein 14-jähriges Mädchen sowie drei junge Männer im Alter zwischen 15, 16 und 19 Jahren. Die Polizei teilt mit, dass insgesamt drei Mopeds von dem Auto getroffen werden.
Damit wird auch deutlich, was auf den zunächst veröffentlichten Unfallbildern nicht unmittelbar zu erkennen ist: Die vier jungen Menschen waren gemeinsam mit ihren Mopeds unterwegs. Nach Angaben der Polizei fahren insgesamt vier Mopeds aus Richtung Biesenthal gemeinsam in südlicher Richtung. Auf drei der Fahrzeuge sitzen die später Getöteten. Eines der Mopeds ist mit zwei Menschen besetzt. Die drei Fahrer und die Mitfahrerin sterben noch am Unfallort. Ein vierter Mopedfahrer kann dem Auto dagegen ausweichen und bleibt unverletzt.

Ein Abschleppwagen lädt das ausgebrannte Auto auf seinen Anhänger. In Brandenburg kamen vier Menschen ums Leben, als ein Auto frontal mit drei Mopeds zusammenstieß. Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Abend in der Nähe von Biesenthal im Landkreis Barnim. | Quelle: Getty Images
Die Jugendlichen sind demnach als Gruppe auf der Landstraße unterwegs. Vier Mopeds fahren gemeinsam in südlicher Richtung. In der Gegenrichtung fährt der Wagen des 61-Jährigen. Als der Autofahrer zum Überholen mehrerer Fahrzeuge ausschert, befindet er sich auf der Spur des Gegenverkehrs. Dort kommt es zum Zusammenstoß mit drei Mopeds. Eines der vier Fahrzeuge kann dem Auto ausweichen.

Ein ausgebranntes Auto liegt in einem Graben. In Brandenburg kamen vier Menschen ums Leben, als ein Auto frontal mit drei Mopeds zusammenstieß. Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Abend in der Nähe von Biesenthal im Landkreis Barnim. | Quelle: Getty Images
Für drei junge Fahrer und eine Mitfahrerin kommt jede Hilfe zu spät. Die unterschiedlichen Altersangaben machen deutlich, wie jung die Gruppe ist. Das jüngste Opfer ist erst 14 Jahre alt. Die drei jungen Männer sind zwischen 15,16 und 19 Jahre alt.
Auch für den Autofahrer endet die Kollision schwer. Nach dem Zusammenstoß überschlägt sich sein Wagen und kommt schließlich im Straßengraben zum Liegen. Das Fahrzeug gerät in Brand. Die Feuerwehr löscht die Flammen. Später ist das Auto nahezu vollständig ausgebrannt. Der schwer verletzte Fahrer wird mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Berlin gebracht. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand machen die vorliegenden Berichte keine weiteren Angaben. Auch zur genauen Ursache des Überholvorgangs und dazu, warum es zu der Kollision kam, laufen die Ermittlungen.

Ein Abschleppwagen hebt das ausgebrannte Auto auf seine Ladefläche | Quelle: Getty Images
Die Folgen des Unfalls beschäftigen die Einsatzkräfte noch Stunden später. Die Straße muss für den Rettungseinsatz und die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Auch die Bergung des ausgebrannten Fahrzeugs nimmt Zeit in Anspruch. Ein Sachverständiger unterstützt die Polizei bei der Untersuchung der Unfallstelle. Die Umgebung der Unfallstelle ist ansonsten von Feldern und Wiesen geprägt. Auf den Aufnahmen wirkt der ausgebrannte Wagen im Straßengraben besonders auffällig.

Auf den Aufnahmen wird das Ausmaß der Beschädigung am Fahrzeug deutlich | Quelle: Getty Images
Während die Ermittler versuchen, den Unfallhergang zu rekonstruieren, müssen Angehörige mit der Nachricht vom Tod der vier jungen Menschen umgehen. Einige von ihnen kommen zur Unfallstelle. Dort werden sie von Notfallseelsorgern und speziell geschulten Teams betreut. Auch die Einsatzkräfte erhalten Unterstützung.
Der schwere Unfall sorgt auch im Internet für Bestürzung. Unter einem Facebook-Beitrag von FOCUS online äußern Nutzer ihre Trauer und ihr Entsetzen über die Nachricht.

Internetnutzer drücken ihr Mitgefühl aus | Quelle: Facebook/focus.de
Ein Nutzer schreibt: „Es ist grausam. 4 Menschen ausgelöscht. Wie kann man so etwas übersehen, warum muss man immer rasen. Bin selbst Autofahrer aber wenn man manche sieht, unverantwortlich sie gefährden nicht nur sich. Ich hoffe er bekommt eine harte Strafe. Sie hätten noch leben können, wenn man nicht immer rasen würde. Ruhet in Frieden. Den Angehörigen ganz viel Kraft. Den Rettungskräften und dem einen Mopedfahrer alles gute und das sie es irgendwann verarbeiten können. Es ist schrecklich.“

Einige Nutzer wählten in den Kommentaren sehr deutliche Worte | Quelle: Facebook/focus.de
Auch andere drücken ihre Anteilnahme am Vorfall aus: „Oh man, was für eine Katastrophe“. Worte wie „unfassbar“ fielen häufig. Die Reaktionen zeigen, wie stark die Nachricht von dem Tod der vier Jugendlichen die Menschen bewegt.
Was genau in den Sekunden vor dem Zusammenstoß passiert ist, soll nun die Polizei klären. Fest steht nach den bisherigen Angaben: Der 61-jährige Autofahrer wollte mehrere Fahrzeuge überholen und wechselte dafür auf die Spur des Gegenverkehrs. Dort traf er auf die Gruppe der vier Mopeds.

Nach dem Vorfall waren viele Einsatzkräfte vor Ort | Quelle: Getty Images
Drei Mopeds wurden von dem Auto erfasst. Auf ihnen saßen insgesamt vier Menschen. Eine 14-Jährige und drei junge Männer im Alter von 15,16 bis 19 Jahren starben. Ein weiterer Mopedfahrer konnte ausweichen und blieb unverletzt.

Ein ausgebranntes Auto liegt in einem Graben. In Brandenburg kamen vier Menschen ums Leben, als ein Auto frontal mit drei Mopeds zusammenstieß. Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Abend in der Nähe von Biesenthal im Landkreis Barnim. | Quelle: Getty Images
Der Autofahrer selbst wurde schwer verletzt. Sein Wagen überschlug sich und brannte vollständig beziehungsweise nahezu vollständig aus. Die Unfallstelle wurde über mehrere Stunden abgesperrt. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den Unfallhergang zu untersuchen.
Die Bilder von der Unfallstelle bleiben dabei besonders eindrücklich. Sie zeigen einen ausgebrannten Wagen, der auf dem Dach neben der Landstraße liegt. Wenige Stunden zuvor war an derselben Stelle eine Gruppe junger Menschen unterwegs. Vier junge Menschen sterben bei dem Unfall. Eine 14-Jährige und drei junge Männer im Alter von 15,16 bis 19 Jahren.

Das beschädigte Fahrzeug wird abgeschleppt. | Quelle: Getty Images
Die Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu der tödlichen Kollision kommen konnte und welche Umstände zu dem folgenschweren Überholvorgang führten. Für Angehörige und Einsatzkräfte bleibt nach dem schweren Unfall zunächst vor allem die Bewältigung dessen, was an diesem Abend auf der Landstraße bei Biesenthal geschehen ist.
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