Mexico feiert ein religiöses Fest, das die ganze Welt erschüttert. Die Stiere müssen zuerst den Fluss überqueren und danach zu Tode geschlagen werden

Wie bekannt ist, feiert man in Mexiko gerne und ausgelassen. Es wird auch dringend dazu empfohlen mindestens bei einem Fest in Mexiko dabei zu sein.

Oft sind es nur Feste für Dorfheilige, das Feiern der Ernte, der Regenzeit oder aber auch nationale Feiertage, an denen fast das ganze Land im Ausnahmezustand ist. Am besten können Sie solche Höhepunkte in weniger touristischen Gebieten erleben.Mexiko wartet auf die Touristen mit einer unzählbaren Menge an Feiertagen und schönen Festen. Im Land wird es ununterbrochen gefeiert. Und mit angenommenen 5.000 Festen im Jahr, zählt der mexikanische Festtageskalender sicher zu den umfangreichsten der Welt!

Wo früher den indigenen Göttern Opfer dargebracht wurden, vermischten sich diese Riten nach und nach mit den Feierlichkeiten der Spanier und bildeten so die heutigen mexikanischen Fiestas. Nur in den abgelegenen Regionen, z. B. in der Sierra Madre Occidental, feiert man die religiösen Gebräuche und Feste noch im ursprünglichen Stil.

Doch kein Fest erregte so viel Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wie der Tag der Jungfrau von Candelaria. An diesem Tag finden traditionell in ganz Mexiko Umzüge und Feste statt. Wer am 6.1. in seinem Rosca de Reyes eine Jesusfigur gefunden hat, muss die anderen an diesem Tag zum Tamales Essen einladen (mesoamerikanisches Gericht aus Maisteig mit verschiedenen Füllungen).

Ausgerechnet dieses religiöse Fest empörte alle Tierschützer sehr, denn die Grausamkeit, die in dieser Feier stattfindet, ist viel zu schrecklich. Nun möchten zahlreiche Tierschutzorganisationen der Welt etwas dagegen unternehmen.

An diesem besonderen Tag wird es im Bundesstaat Veracruz, Mexiko, nicht nur getanzt und gekocht. Dem Bericht von „La Voz de la Madre Tierra“ zufolge werden an diesem Tag mehrere Stiere auf eine grausame Weise umgebracht.

Wie bekannt ist, spenden die Bauern sechs Zebu-Bullen für dieses Fest. Zu aller erst werden die Tiere durch den Popoloapan Fluss getrieben, dann mit Seilen aus dem Wasser herausgezogen. Danach sind sie gezwungen zu einem Ort mehrere Kilometer zu laufen, wo sie anschließend zu Tode geschlagen werden.

Seit dem Jahr 2014 arbeiten mehrere Tierschutzorganisationen, wie AnimaNaturalis México, PATAS und ARPA Project zusammen. Sie versuchen die Grausamkeit mehrere Jahre zu beenden, bisher, leider, erfolglos.

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