
„War nicht meine Entscheidung": Maria Wedig muss GZSZ verlassen – ihr herzzerreißender Abschiedspost

Neun Jahre stand Maria Wedig als Nina Reichelt vor der Kamera von GZSZ. Doch dieses Kapitel schließt sich nun — und wie es scheint, lag die Entscheidung dazu nicht bei ihr selbst.
Am 13. August war Wedig zum letzten Mal in der Serie zu sehen. Zu diesem einschneidenden Moment meldete sie sich nun auch persönlich zu Wort.
Neun Jahre voller Wendungen
Seit ihrem ersten Auftritt im Jahr 2017 durchlebte die Figur Nina zahlreiche Krisen und familiäre Konflikte — besonders geprägt wurde die Rolle durch die Geschichte um häusliche Gewalt durch ihren Ex-Partner Martin. Nun endet dieses Kapitel dramatisch: Nach den Morden an Zoe und Carlos landet Nina im Gefängnis.
Ein emotionaler Abschiedspost
In einem ausführlichen Instagram-Beitrag beschrieb die Schauspielerin, wie intensiv die vergangenen Wochen für sie waren:
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht einfach mit: Danke. Mich haben in den letzten Wochen so viele Nachrichten, Kommentare und liebe Worte von euch erreicht."
Auch wenn eine Antwort auf jede einzelne Nachricht unmöglich sei, betonte sie, dass ihr die Worte der Fans nicht entgangen seien:
"Die letzten Monate waren ein Rollercoaster der Gefühle. Vielleicht habe ich auch deshalb bisher nicht die richtigen Worte gefunden, mich zu meinem Abschied zu äußern."
Der Satz, der besonders schwer wiegt
Ein Teil ihres Statements sticht dabei besonders heraus. Wedig schrieb:
„Nach all den Jahren GZSZ zu verlassen, war nicht meine Entscheidung. Und ja – das macht mich sehr traurig. Sehr sogar."
Warme Worte für Team und Kollegen
So belastend der Abschied für sie auch war — ihre Wertschätzung für das gesamte Team ließ Wedig dabei nicht außer Acht. Voller Stolz und Dankbarkeit blickte sie auf die letzten Monate zurück und würdigte all jene, die sie in dieser Zeit begleitet hatten — allen voran ihre Regisseure sowie die Schauspielcoaches.
Nicht unerwähnt blieb dabei ihre „Spielfamilie": Persönliche Zeilen richtete sie an ihre Kollegen Nina Ensmann, Marc Weinmann und Olivia Marei. Mit Ensmann habe sie gemeinsam um jede einzelne Szene gerungen, während sie das erneute gemeinsame Spiel mit Weinmann besonders glücklich gemacht habe.
Wie genau der vollständige Post aussieht, in dem Maria Wedig sich von ihren Fans verabschiedet, lässt sich direkt auf Instagram nachlesen:
Ein bewusster Abschied auch im echten Leben
Wie RTL berichtet, zog die Schauspielerin auch abseits der Kamera einen klaren Schlussstrich. Im Podcast „Muttivierend ehrlich" mit Kollegin Olivia Marei erzählte sie, dass sie nach ihrem letzten Drehtag sofort alle beruflichen Kanäle kappte. Eine Woche später ließ sie sich zudem die Haare umfärben — ein Moment, der überraschend emotional wurde: „Das war ganz emotional. Das war richtig emotional", erinnerte sich Wedig. Beim Anblick im Spiegel habe sie gespürt: „Jetzt habe ich auch Nina abgelegt."
Letzte Worte an ihre Fans
Zum Abschluss ihres Posts fand die Schauspielerin noch einmal besonders persönliche Worte:
„Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Tag anders kommt. Aber ich gehe mit erhobenem Kopf, einem Herzen voller Erinnerungen und dem Wissen, dass wir bis zur letzten Szene alles gegeben haben."
Mit den Worten „Mach's gut, Nina. Ich werde dich vermissen. Sehr" beendet sie ihren Beitrag — und damit auch ein langes Kapitel bei der Serie. Ninas Geschichte, geprägt von Schicksalsschlägen, Schuldgefühlen und familiären Verstrickungen, findet damit bei GZSZ ihren Abschluss.
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ) läuft heute (13.08) Abend um 19:40 Uhr im Free-TV auf RTL.
Wir berichteten bereits:
Seit über drei Jahrzehnten ist sie das Herzstück des deutschen Vorabendfernsehens. Doch nun erlebt der Kolle-Kiez einen der größten Umbrüche seiner Geschichte – und die Fans müssen sich von gleich mehreren Publikumslieblingen verabschieden.
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten" gehört seit mehr als 30 Jahren zu den erfolgreichsten Daily Soaps Deutschlands. Werktäglich fiebern Millionen Zuschauer mit den Bewohnern des Berliner Kolle-Kiezes mit.
Doch 2026 ist für die treuen Fans alles andere als ein leichtes Jahr. Denn innerhalb weniger Monate kehren gleich vier bekannte Gesichter der Serie den Rücken.
Ein solch geballter Aderlass an Hauptdarstellern ist selbst für eine tägliche Serie außergewöhnlich. Zwar gehört ein ständiges Kommen und Gehen bei einer Daily zum Konzept, doch in dieser Dichte sorgt der Umbruch für Gesprächsstoff.
Erschwerend kommt hinzu, dass es in diesem Jahr zudem so viele Dreh-Pausen wie selten gab. Einige Stammdarsteller legten aus unterschiedlichen Gründen eine Auszeit ein, was die Veränderungen im Kiez noch spürbarer machte.
Wir zeigen, welche vier Schauspieler die Serie verlassen – und was hinter ihren Abschieden steckt.
Lara Dandelion Seibert (Zoe Vogt)
Den Anfang der Ausstiegswelle machte Lara Dandelion Seibert. Ihre Rolle Zoe Vogt war die Erste, von der sich die Fans in diesem Jahr verabschieden mussten.
In einer Folge, die im April 2026 ausgestrahlt wurde, ereilte die Intrigantin ein dramatisches Schicksal. Zoe wurde aus nächster Nähe erschossen – und starb den Serientod.
Damit endete für Lara Dandelion Seibert nach knapp drei Jahren ihre Zeit bei „GZSZ". Ihr Abgang bildete den Auftakt einer folgenschweren Storyline, die die Serie nachhaltig verändern sollte.
Patrick Fernandez (Carlos Lopez)
Nur kurze Zeit später folgte der nächste Schock. Auch Fanliebling Patrick Fernandez musste die Serie verlassen.
Seine Rolle Carlos Lopez wurde ebenfalls Opfer der dramatischen Ereignisse rund um die zentrale Mord-Handlung. Nachdem Carlos von einem folgenschweren Geheimnis erfahren hatte, kam er bei einem Kampf ums Leben.
Für Patrick Fernandez bedeutete das nach dreieinhalb Jahren das Aus. Sein unerwarteter Serientod traf viele Zuschauer besonders hart.
Felix von Jascheroff (John Bachmann)
Der wohl schwerste Abschied kündigt sich mit einem echten Urgestein an. Felix von Jascheroff verlässt „GZSZ" nach unglaublichen 25 Jahren.
Im Mai 2026 wurde bekannt, dass der Schauspieler die Serie auf eigenen Wunsch verlässt. Noch bis Ende des Jahres steht er als John Bachmann vor der Kamera, Anfang 2027 ist sein Ausstieg geplant.
Anders als bei seinen Kollegen soll es für ihn jedoch keinen Serientod geben. Im Gegenteil: Ein Comeback schließt der Darsteller sogar ausdrücklich nicht aus.
Er habe bereits zwei GZSZ-Pausen hinter sich, erklärte er in einem RTL-Interview. Vielleicht sei es auch diesmal kein Abschied für immer – niemand wisse schließlich, was die Zukunft bereithalte.
Maria Wedig (Nina Ahrends)
Und schließlich verlässt mit Maria Wedig eine der wichtigsten Sympathieträgerinnen den Kiez. Nach fast einem Jahrzehnt sagt sie ihrer Rolle Lebewohl.
Seit 2017 verkörperte sie die Figur Nina, die zuletzt ins Zentrum der großen Mord-Handlung geriet. Ausgelöst durch traumatische Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und den verzweifelten Wunsch, ihre Familie zu schützen, geriet Nina immer tiefer in eine Spirale aus Schuld und folgenschweren Entscheidungen.
Am Ende legt sie ein Mordgeständnis ab und muss dafür ins Gefängnis. Voraussichtlich Mitte August 2026 ist Maria Wedig zum letzten Mal als Nina zu sehen.
Trotz der vielen Abschiede müssen sich die Fans jedoch keine Sorgen um die Zukunft der Serie machen.
Denn der Hauptcast von „GZSZ" ist mit weit über 20 Figuren nach wie vor breit aufgestellt. Während einige Rollen gehen, stehen zugleich neue und altbekannte Gesichter bereit.
So kehrt etwa Publikumsliebling Emily, gespielt von Anne Menden, nach ihrer Babypause zurück. Auch für den Herbst 2026 sind traditionell frische Gesichter und neue Hauptrollen geplant.
Der Kolle-Kiez verändert sich also – doch das Fundament der Kultserie bleibt bestehen. Und so dürfen sich die Fans trotz aller Wehmut schon bald auf neue Geschichten freuen.