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Lara Joy Körner beim Foto- und Pressetermin am Set der Fernsehserie „Watzmann ermittelt“ | Quelle: Getty Images
Lara Joy Körner beim Foto- und Pressetermin am Set der Fernsehserie „Watzmann ermittelt“ | Quelle: Getty Images

Eine Kollegin setzte sich für Lara Joy Körner ein, nachdem sie ihren Sohn verloren hatte – eine rührende Geste, die es ihr ermöglicht, in Ruhe zu trauern

Maren Z.
15. Mai 2026
23:46

Manche Nachrichten erschüttern nicht nur eine Familie, sondern ein ganzes Umfeld. Der Tod von Remo Aimé Pollert im Alter von nur 19 Jahren hat in München tiefe Spuren hinterlassen.

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Freunde, Mitschüler und Wegbegleiter suchen seither nach Formen des Abschieds. Für seine Mutter, die Schauspielerin und Psychotherapeutin Lara Joy Körner, bedeutet dieser Verlust eine Ausnahmesituation, in der selbst der Alltag plötzlich zur Belastung wird.

Die Schauspielerin Lara Joy Körner bei der Auftaktveranstaltung der Uhrenmarke NOMOS Glashütte im Juwelier Hilscher am 19. Juni 2018 in München | Quelle: Getty Images

Die Schauspielerin Lara Joy Körner bei der Auftaktveranstaltung der Uhrenmarke NOMOS Glashütte im Juwelier Hilscher am 19. Juni 2018 in München | Quelle: Getty Images

Gerade in solchen Momenten zeigt sich oft, wie still und konkret Mitgefühl sein kann. Während am Isarufer Blumen, Briefe und Kerzen an Remo erinnern, entstand parallel eine Hilfe, die weniger sichtbar ist, für die Familie aber offenbar umso wichtiger sein dürfte: eine Spendenaktion, die Lara Joy Körner finanziell entlasten und ihr Zeit zum Trauern verschaffen soll.

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Initiiert wurde sie nicht von einer entfernten Unterstützergruppe, sondern aus ihrem beruflichen Umfeld heraus. Agneta Lansing, die wie Körner im Bereich Psychotherapie arbeitet, startete auf der Plattform GoFundMe einen Aufruf für die Familie. Die Idee dahinter ist einfach und zugleich berührend:

Lara Joy Körner soll in dieser schweren Phase nicht zusätzlich unter finanziellen Sorgen leiden, weil sie aufgrund ihrer Trauer nicht wie gewohnt arbeiten kann.

Die deutsche Schauspielerin Lara Joy Körner nimmt am 28. Juni 2016 in München am Shocking Shorts Award 2016 – Münchner Filmfestival teil | Quelle: Getty Images

Die deutsche Schauspielerin Lara Joy Körner nimmt am 28. Juni 2016 in München am Shocking Shorts Award 2016 – Münchner Filmfestival teil | Quelle: Getty Images

Im Spendenaufruf bringt Lansing dieses Anliegen klar auf den Punkt. „Bitte unterstützt um die Kosten für Laras Arbeitsausfall zu finanzieren“, heißt es dort. Es geht also nicht um symbolische Anteilnahme allein, sondern um einen sehr praktischen Schritt, der der Mutter Luft verschaffen soll.

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In dem Text wird außerdem deutlich gemacht, dass die Spenden Lara und ihren Kindern „Ruhe und Raum“ geben sollen, um den Verlust langsam verarbeiten zu können und wieder Kraft zu finden.

Für viele Menschen, die von außen auf ein solches Schicksal blicken, ist es oft schwer zu wissen, was in einer solchen Lage überhaupt hilfreich sein kann. Diese Aktion gibt darauf eine sehr konkrete Antwort.

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Die Resonanz darauf ist groß. Zunächst war das Ziel mit 22.000 Euro angesetzt, später wurde es auf 25.000 Euro erhöht. Aktuell kamen bereits mehr als 21.000 Euro zusammen, getragen von weit über hundert Einzelspenden.

Das zeigt, wie viele Menschen Lara Joy Körner und ihrer Familie beistehen wollen – nicht nur mit Worten, sondern mit einer Form von Unterstützung, die den kommenden Wochen etwas Druck nehmen kann.

Parallel dazu spielt sich die Trauer auch an einem anderen Ort ab: dort, wo Freunde und Mitschüler von Remo still Abschied nehmen. Oberhalb des Isarufers wurden Medienberichten zufolge zwei Gedenkstätten eingerichtet.

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Blumen, rote Grablichter, Fotos, Briefe und persönliche Erinnerungsstücke zeichnen dort das Bild eines jungen Mannes, der in seinem Umfeld tiefe Spuren hinterlassen hat. Besonders die Botschaften aus seinem Klassenumfeld machen deutlich, wie sehr Remo als offener, lebensfroher Mensch wahrgenommen wurde.

So verbinden sich in diesen Tagen zwei Formen des Gedenkens: die sichtbare Trauer am Ort der Erinnerung und die stille, praktische Hilfe im Hintergrund. Beides erzählt etwas über den jungen Mann, um den getrauert wird – und über die Menschen, die nun versuchen, seiner Familie beizustehen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wird nicht von einem Gewaltdelikt ausgegangen. Wie berichtet wird, gehen die Behörden derzeit von einem tragischen Unglück aus, bei dem Remo Aimé Pollert in der Isar ertrank.

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Laut Medienberichten ergab die Obduktion, dass er ertrunken ist; das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung steht noch aus. Für die Familie und sein enges Umfeld dürfte diese juristische Einordnung jedoch nur ein Teil des Geschehens sein. Im Vordergrund steht ein Verlust, der kaum zu begreifen ist.

Wir berichteten:

Seit dem Tod des 19-jährigen Remo Aimé Pollert in der Münchner Isar stehen Fragen im Raum, die eine ganze Familie in Ungewissheit lassen. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor – doch es beantwortet längst nicht alles.

Als Passanten am frühen Samstagmorgen, dem 9. Mai 2026, auf Höhe der Ludwigsbrücke in München eine leblose Person im Wasser entdeckten, ahnten sie nicht, dass es sich um den Sohn einer bekannten Schauspielerin handeln würde. Remo Aimé Pollert, 19 Jahre alt, wurde aus der Isar geborgen. Anhand von Dokumenten in seiner Kleidung konnte die Polizei seine Identität feststellen.

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Die Münchner Isar ist ein Fluss, der in der warmen Jahreszeit zum beliebtesten Naherholungsgebiet der Stadt wird. An Sommertagen tummeln sich Tausende am Ufer, manche springen ins Wasser, andere liegen auf den Kiesbänken. An diesem frühen Maimorgen war die Stimmung eine ganz andere.

Lara Joy Körner, die Mutter des Verstorbenen, gehört zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Fernsehens. Mit über 60 Film- und Fernsehprojekten – darunter „Das Traumschiff", zahlreiche „Rosamunde Pilcher"-Verfilmungen, „Inga Lindström" und verschiedene SOKO-Reihen – zählt sie zu den prägenden Darstellerinnen der deutschen TV-Landschaft. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Diana Körner (81). Remo stammte aus ihrer Ehe mit Rechtsanwalt und Unternehmer Heiner Pollert.

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Die Ermittler des Kommissariats 12 für Todesermittlungen stehen vor einem Fall, der mehr Fragen aufwirft als er beantwortet. Es gibt keine Zeugen. Remo scheint allein unterwegs gewesen zu sein. Bekannt ist, dass er bei seiner Auffindung normale Kleidung trug – keine Badebekleidung. Wie er ins Wasser kam, ist vollkommen unklar.

Die Ermittler prüfen nun, ob Remo vor seinem Tod in einem der Münchner Nachtclubs in der Nähe der Isar gewesen sein könnte. An der Ludwigsbrücke befindet sich der bekannte Techno-Club „Blitz". Türsteher, Barkeeper und Überwachungsaufnahmen könnten Aufschluss darüber geben, was in den Stunden vor seinem Tod geschah.

Da jedoch keine Straftat vorliegt, sind die Ermittlungsmöglichkeiten der Kripo begrenzt. Funkzellenauswertungen oder andere invasive Methoden stehen ohne richterlichen Beschluss nicht zur Verfügung.

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In den Tagen nach seinem Tod meldeten sich die Menschen, die ihm nahestanden, mit bewegenden Worten. Niels van Hoek, Lebensgefährte seiner Mutter, veröffentlichte auf Instagram einen langen Abschied – begleitet von einem Schwarz-Weiß-Foto von Remo und den Worten: „Lieber Gott, Remo kommt. Mach bitte leise Musik an."

Was er über den jungen Mann schrieb, zeichnet das Bild eines Menschen, der weit über sein Alter hinausgewachsen schien. „Remo, manchmal denke ich, du warst eigentlich nie ganz nur 19. Da war etwas Weltläufiges in dir. Etwas Waches. Als hättest du innerlich schon viel mehr vom Menschsein gesehen als andere in ihrem ganzen Geraderausleben."

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Van Hoek erinnerte sich an Momente am Frühstückstisch – still, aber präsent: „Manchmal sitzt du in meiner Erinnerung noch immer mit nacktem Oberkörper am Frühstückstisch. Halb wach, halb noch unterwegs in irgendeinem Gedanken, der wahrscheinlich klüger, komischer und feiner war, als wir ihn ganz greifen konnten. Als hätte die Nacht dich immer ein kleines bisschen besser verstanden als der Tag."

Den Post schloss van Hoek mit den Worten: „Gute Reise, Champ. Und halte uns einen Platz am Wasser frei. Niels & Jacob." Worte, die zeigen, wie tief Remo in das Leben der Menschen um ihn herum eingewoben war.

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Auch Großmutter Diana Körner (81) hatte sich bereits zu Wort gemeldet. In Tränen sagte sie: „Es ist für uns alle ganz furchtbar. Wir sind fassungslos. Der arme Junge. Es fühlt sich so unrealistisch an. Wir können das noch nicht begreifen. Wie es meiner Tochter geht, kann man sich sicher vorstellen."

Ein Polizist gab gegenüber BILD eine nüchterne Einschätzung: „Gut möglich, dass nie geklärt werden kann, was davor passiert ist." Für Lara Joy Körner und ihre Familie dürfte das eine kaum zu ertragende Vorstellung sein – nicht wissen zu dürfen, was in den letzten Stunden ihres Sohnes geschah.

Am Dienstagnachmittag, dem 12. Mai, wurde die Obduktion abgeschlossen. Das Ergebnis: Remo Aimé Pollert ertrank in der Isar. Eine Fremdeinwirkung wurde nicht festgestellt. Was ihn in das Wasser brachte, bleibt offen – und wird es möglicherweise für immer bleiben.

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Wie bereits berichtet:

Zwei Tage nach dem Tod ihres Sohnes hat sich Lara Joy Körner und ihre Familie mit bewegenden Worten an die Öffentlichkeit gewandt. Es sind Worte, die tief berühren – und einen Verlust beschreiben, der kaum in Sprache zu fassen ist.

Lara Joy Körner gehört seit Jahrzehnten zu den bekannten Gesichtern des deutschen Fernsehens. Die in London geborene und in München aufgewachsene Schauspielerin wurde durch Produktionen wie „Das Traumschiff", Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen und zahlreiche Krimiformate einem breiten Publikum bekannt. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Diana Körner (81), bekannt aus „Liebling Kreuzberg" und „Familie Dr. Kleist" – zwei Frauen, die das deutsche Fernsehen über Generationen hinweg mitgeprägt haben.

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Von 2005 bis 2013 war Lara Joy mit dem Rechtsanwalt und Unternehmer Heiner Pollert verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Eines davon war Remo Aimé Pollert – ein junger Mann, der am 28. August 2006 geboren wurde und auf Instagram regelmäßig Einblicke in sein Leben teilte, besonders Fotos von Reisen. Sein letzter Post trug nur zwei Worte: „Arbeit und Freiheit" – ein stilles letztes Lebenszeichen eines jungen Mannes, der noch so viel vor sich hatte.

Am frühen Samstagmorgen, dem 9. Mai 2026 – einem Tag vor dem Muttertag – entdeckten Passanten auf Höhe der Ludwigsbrücke in München eine leblose Person in der Isar und schlugen sofort Alarm. Polizei und Feuerwehr rückten aus. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bargen den jungen Mann aus dem Wasser.

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Anhand mitgeführter Gegenstände konnte die Identität des 19-Jährigen festgestellt werden. Es handelte sich um Remo Aimé Pollert. Die Polizei teilte mit, es gebe zum aktuellen Zeitpunkt keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung. Die Leiche wurde in das Institut für Rechtsmedizin in München verbracht. Das Kommissariat 12 für Todesermittlungen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Bereits am Sonntag meldete sich Großmutter Diana Körner zu Wort – mit Tränen in den Augen:

„Es ist für uns alle ganz furchtbar. Wir sind fassungslos. Der arme Junge. Es fühlt sich so unrealistisch an. Wir können das noch nicht begreifen. Wie es meiner Tochter geht, kann man sich sicher vorstellen."

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Nun hat sich die Familie mit einer gemeinsamen Pressemitteilung gemeldet – und wendet sich darin direkt an Remo. Die Worte sind ruhig, klar und von tiefer Trauer durchzogen:

„Remo Aimé Pollert, 28.08.2006 – 09.05.2026, hat seinen Körper verlassen. Samstag in den frühen Morgenstunden in seiner geliebten Isar. Wir, seine Geschwister, Freunde und Familie, sind gerade ganz Herz. Wir sind, schmerzen, trösten, teilen – um die Kerze in der Mitte."

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Dann direkt an ihn gerichtet:

„Die Erfahrung, die Du uns geschenkt hast und immer noch schenkst, können wir noch nicht in Worte fassen. Wir erforschen diese Erfahrung gerade gemeinsam in Liebe, Schmerz, Staunen, tiefem Wissen und tiefer Verbundenheit."

Lara Joy Körner und Kinder mit Rittern bei der Premiere von „Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia“ beim Ritterturnier in Kaltenberg, 22.06.2008 | Quelle: Getty Images

Lara Joy Körner und Kinder mit Rittern bei der Premiere von „Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia“ beim Ritterturnier in Kaltenberg, 22.06.2008 | Quelle: Getty Images

Und zum Abschluss, in Worten, die Lara Joy Körner selbst zuzuordnen sind:

„Er ist vorausgegangen. Ein Teil von mir will noch nicht einverstanden sein. Ich bin einverstanden. Verbunden – in Liebe."

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Unterzeichnet sind die Zeilen von „David, Glenn, Neo, Domi, Lola, Emilia, Laramami, Heinerpapi, Babu, Opi und last but not least Deine wundervollen Freunde" – ein Kreis aus Menschen, die Remo liebten und die nun gemeinsam um ihn trauern.

Lara Joy Koerner und ihre Söhne Glenn (links) sowie Neo und David Vicedomini (rechts) bei der Premiere der Zirkusvorstellung „40 Jahre Reise zum Regenbogen“ des Zirkus Roncalli am 7. Oktober 2017 in München. | Quelle: Getty Images

Lara Joy Koerner und ihre Söhne Glenn (links) sowie Neo und David Vicedomini (rechts) bei der Premiere der Zirkusvorstellung „40 Jahre Reise zum Regenbogen“ des Zirkus Roncalli am 7. Oktober 2017 in München. | Quelle: Getty Images

Remo Aimé Pollert wurde nur 19 Jahre alt. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an. Die Familie bat um Rücksichtnahme in dieser schweren Zeit.

Wie bereits berichtet:

Kurz vor dem Muttertag erschüttert eine tragische Nachricht die deutsche Schauspielwelt. Eine bekannte TV-Darstellerin muss den schlimmsten Verlust erleiden, den eine Mutter erleben kann.

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Lara Joy Körner gehört seit Jahrzehnten zu den bekannten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Geboren in London, aufgewachsen in München, wurde sie durch zahlreiche TV-Produktionen einem breiten Publikum bekannt – darunter das „Traumschiff", Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen und verschiedene Krimiserien. Ihre Rolle im „Traumschiff" machte sie dabei besonders populär und brachte ihr eine treue Fangemeinde ein.

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Sie entstammt einer Schauspielerfamilie: Ihre Mutter ist die Schauspielerin Diana Körner (81), bekannt aus „Liebling Kreuzberg" und „Familie Dr. Kleist". Talent und Leidenschaft für die Schauspielkunst liegen bei den Körners gewissermaßen in der Familie – über Generationen hinweg haben beide Frauen das deutsche Fernsehen mitgeprägt.

Von 2005 bis 2013 war Lara Joy mit dem Rechtsanwalt und Unternehmer Heiner Pollert verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Eines davon war Remo Aimé Pollert – ein junger Mann, der auf Instagram regelmäßig Einblicke in sein Leben teilte, besonders Fotos von Reisen, die ihn in verschiedene Teile der Welt führten.

Seine letzten Beiträge zeigten einen jungen Mann voller Lebensfreude, der die Welt entdecken wollte. Ein Leben, das gerade erst richtig begonnen hatte. Sein letzter Instagram-Post trug nur zwei Worte: „Arbeit und Freiheit" – ein letztes, stilles Lebenszeichen eines jungen Mannes, der noch so viel vor sich hatte.

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In München kennen viele die Isar als Ort der Erholung – ein Fluss, der durch das Herz der Stadt fließt und bei schönem Wetter von Tausenden aufgesucht wird. Doch an diesem Samstagmorgen war die Atmosphäre eine ganz andere.

Gegen 9.45 Uhr entdeckten Passanten auf Höhe der Ludwigsbrücke eine leblose Person im Wasser und schlugen sofort Alarm. Polizei und Feuerwehr rückten umgehend an. Einsatzkräfte der Feuerwehr holten die Leiche aus dem Fluss, Polizisten sperrten die Brücke weiträumig ab.

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Bei der anschließenden Durchsuchung der Kleidung des jungen Mannes stellten die Beamten fest, dass es sich um Remo Aimé Pollert handelt – den 19-jährigen Sohn von Lara Joy Körner. Eine Nachricht, die die Familie in einen Schock versetzte, der noch Stunden später spürbar war.

„Anzeichen für eine Fremdeinwirkung waren zum aktuellen Zeitpunkt nicht feststellbar. Die tote Person wurde im Anschluss in das Institut für Rechtsmedizin in München verbracht", teilte die Polizei mit. Das Kommissariat 12 für Todesermittlungen hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Kripo soll nun herausfinden, wie Remo Pollert ums Leben kam. Ergebnisse der Obduktion stehen noch aus.

Lara Joy Koerner und ihre Söhne Neo Ariel und Remo bei der Premiere von „Storyteller – Gestern – Heute – Morgen“ des Zirkus Roncalli am 12. Oktober 2019 in München. | Quelle: Getty Images

Lara Joy Koerner und ihre Söhne Neo Ariel und Remo bei der Premiere von „Storyteller – Gestern – Heute – Morgen“ des Zirkus Roncalli am 12. Oktober 2019 in München. | Quelle: Getty Images

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Die Nachricht traf die Familie wie ein Schlag. Diana Körner, die gerade ihrer Tochter beigestanden hatte, meldete sich mit Tränen in den Augen zu Wort: „Es ist für uns alle ganz furchtbar. Wir sind fassungslos. Der arme Junge. Es fühlt sich so unrealistisch an. Wir können das noch nicht begreifen. Wie es meiner Tochter geht, kann man sich sicher vorstellen."

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Remo Pollert wurde nur 19 Jahre alt. Ausgerechnet kurz vor dem Muttertag riss ihn ein tragisches Unglück aus dem Leben – und lässt seine Mutter und die gesamte Familie in unermesslichem Schmerz zurück. Wie Lara Joy Körner selbst auf den Tod ihres Sohnes reagiert hat, ist bislang nicht bekannt. Sie hat sich öffentlich noch nicht geäußert.

Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an. Weitere Details hat die Polizei bislang nicht mitgeteilt. Die Familie bat um Rücksichtnahme in dieser schweren Zeit.

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