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Nina Chuba | Quelle: Getty Images
Nina Chuba | Quelle: Getty Images

„Dann bleib halt weg“: Fans empört, nachdem Sängerin Nina Chuba ihr Publikum in Stuttgart kritisiert – was ist passiert?

Edita Mesic
08. Juli 2026
15:53

Tausende Fans hatten bei brütender Hitze stundenlang ausgeharrt, um ihren Star live zu erleben. Doch was Nina Chuba wenig später über genau dieses Publikum sagte, sorgt für einen Sturm der Entrüstung – und trifft viele mitten ins Herz.

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Popstar Nina Chuba hat mit Aussagen über ihre Fans in Stuttgart heftige Reaktionen ausgelöst. Statt Jubel erntet die Sängerin nun eine Welle der Enttäuschung.

17. September 2025, Hamburg: Die Sängerin und Rapperin Nina Chuba tritt während des Reeperbahn-Festivals auf der Bühne am Heiligengeistfeld auf. Das Motto des 20. Reeperbahn-Festivals lautet „Imagine Togetherness!“. | Quelle: Getty Images

17. September 2025, Hamburg: Die Sängerin und Rapperin Nina Chuba tritt während des Reeperbahn-Festivals auf der Bühne am Heiligengeistfeld auf. Das Motto des 20. Reeperbahn-Festivals lautet „Imagine Togetherness!“. | Quelle: Getty Images

Auslöser war ihr Auftritt Ende Juni beim Kessel Festival in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. In ihrem eigenen Podcast zog sie anschließend ein hartes Fazit über die Stimmung vor Ort.

Besonders brisant: Die Bedingungen an diesem Tag waren alles andere als einfach – für die Fans wie für die Künstlerin.

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Denn beim Auftritt herrschten Temperaturen von bis zu 40 Grad. Zehntausende Besucher harrten trotz der Rekordhitze auf dem Gelände aus, nur um ihren Star zu sehen.

Enttäuschte Fans machen ihrem Ärger Luft: Unter Nina Chubas Beitrag hagelt es Kritik. | Quelle: facebook.com/SWR3/posts/pfbid0peV99eSthQvGo8C7e5YhQ4ti9GKv9SYjjeJKwHo4GBQsGzS9DM2ZX8nn9ztxahgDl?comment_id=2398680837322911

Enttäuschte Fans machen ihrem Ärger Luft: Unter Nina Chubas Beitrag hagelt es Kritik. | Quelle: facebook.com/SWR3/posts/pfbid0peV99eSthQvGo8C7e5YhQ4ti9GKv9SYjjeJKwHo4GBQsGzS9DM2ZX8nn9ztxahgDl?comment_id=2398680837322911

Wie extrem die Lage war, zeigte sich schon einen Tag später. Das Festival wurde wegen der außergewöhnlichen Hitze komplett abgesagt. Der Gesundheitsschutz von Gästen, Mitarbeitenden und Künstlern habe Vorrang, so der Veranstalter.

Genau vor diesem Hintergrund wirkten Chubas spätere Worte auf viele Besucher besonders hart. Wer stundenlang in der prallen Sonne gestanden hatte, fühlte sich kaum wertgeschätzt.

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Der Ärger ließ nicht lange auf sich warten.

Zwischen Frust und Zustimmung: Die Netzreaktionen fallen gespalten aus. | Quelle: facebook.com/SWR3/posts/pfbid0peV99eSthQvGo8C7e5YhQ4ti9GKv9SYjjeJKwHo4GBQsGzS9DM2ZX8nn9ztxahgDl?comment_id=4613480318928954

Zwischen Frust und Zustimmung: Die Netzreaktionen fallen gespalten aus. | Quelle: facebook.com/SWR3/posts/pfbid0peV99eSthQvGo8C7e5YhQ4ti9GKv9SYjjeJKwHo4GBQsGzS9DM2ZX8nn9ztxahgDl?comment_id=4613480318928954

Unter Chubas Beiträgen und in Reaktionen aus Stuttgart meldeten sich zahlreiche enttäuschte Fans zu Wort. Viele konnten nicht fassen, wie abschätzig die Sängerin über ihr treues Publikum sprach. Ein Follower schrieb:

„Wow, du hältst ja voll viel von deinen Fans, die sich bei 40 Grad für dich auf'n Wasen gestellt haben ..."

Auch eine Mutter meldete sich betroffen. Viele junge Mädchen und Kinder hätten sich bei extremer Hitze für ihr Idol auf den Weg gemacht und wirklich alles gegeben.

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Andere reagierten schlicht verletzt und knapp. „Dann bleib halt weg", kommentierte ein enttäuschter Nutzer trocken.

Ein weiterer fand nachdenkliche, aber deutliche Worte: „Nun ja... das Publikum ist ein Spiegel!"

Doch es blieb nicht bei den Fans. Sogar die Politik schaltete sich ein.

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir widersprach der Musikerin öffentlich. Pauschal könne er die Kritik nicht bestätigen – er gehe seit Jahren auf Konzerte in der Stadt und erlebe dort immer wieder großartige Stimmung.

Aber was genau hatte Nina Chuba eigentlich gesagt, das solche Wellen schlug?

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In ihrem Podcast „Die Leute lieben das" sprach sie mit Schlagzeuger Momme Hitzemann darüber, warum die Stimmung in Stuttgart aus ihrer Sicht gedämpfter sei als anderswo. Sie habe sich gefühlt, als sänge sie gegen eine Wand. Chuba sagte:

„Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland. Da wird sich irgendwie nicht viel bewegt."

Doch damit nicht genug. Die Sängerin legte nach – und wurde dabei richtig spitz.

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„Also irgendwas muss da mit euch falsch sein. Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel?", stichelte sie mit Blick auf die besondere Tallage der Stadt.

Ihr Podcast-Partner setzte sogar noch einen drauf und fragte mit Verweis auf die schwäbische Spezialität:

„Oder die Maultaschen liegen euch quer im Magen?"

Spätestens diese Bemerkungen empfanden viele Stuttgarter als respektlos – vor allem angesichts der Strapazen, die sie für das Konzert auf sich genommen hatten.

Nach dem massiven Gegenwind ruderte Nina Chuba schließlich zurück.

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Auf Instagram meldete sie sich mit einer Erklärung. Man habe Stuttgart eigentlich in Schutz nehmen wollen, weil sich die Menschen bei 40 Grad kaum hätten bewegen können. An ihrer grundsätzlichen Einschätzung hielt sie aber fest.

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Versöhnlicher fiel ihr Schlusssatz aus: „Ich liebe alle meine Fans. Auch die, die in Stuttgart wohnen." Damit versuchte die Musikerin, die aufgeheizte Debatte etwas zu beruhigen.

Ob das reicht, um die enttäuschten Fans zurückzugewinnen, bleibt abzuwarten.

Nina Chuba ist derzeit nicht die einzige Künstlerin, bei der es rund um Konzerte und Fans kriselt. Auch ein anderer junger Musiker musste seinen Anhängern zuletzt eine bittere Nachricht überbringen – und rang dabei sichtlich mit den Tränen. Wie bereits berichtet:

Kurz vor dem größten Schritt seiner jungen Karriere meldet sich Gabriel Kelly mit einem Video, das ihm sichtlich schwerfällt. Was er darin verkündet, trifft ihn selbst am härtesten – und dahinter steckt ein Grund, der ihn tief getroffen hat.

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Es sollte sein großes Solo-Debüt werden. Doch daraus wird vorerst nichts.

Gabriel Kelly besucht am 20. November 2025 die Premiere des Musicals „Tarzan“ im Stage Theater Neue Flora in Hamburg. | Quelle: Getty Images

Gabriel Kelly besucht am 20. November 2025 die Premiere des Musicals „Tarzan“ im Stage Theater Neue Flora in Hamburg. | Quelle: Getty Images

Gabriel Kelly (25) muss einen bitteren Karriere-Rückschlag verkraften. Der Musiker sagt seine für September 2026 geplante Tournee ab – und wendet sich in einer sichtlich bewegten Videobotschaft direkt an seine Fans.

In dem Clip ringt der Sänger spürbar mit den Worten. Er habe das Video mehrfach aufnehmen müssen, weil ihm die Situation so nahegeht.

Gabriel Kelly und Malika Dzumaev während der deutschen RTL-Fernsehsendung „Let’s Dance“ in den MMC Studios am 21. Februar 2025 in Köln, Deutschland. | Quelle: Getty Images

Gabriel Kelly und Malika Dzumaev während der deutschen RTL-Fernsehsendung „Let’s Dance“ in den MMC Studios am 21. Februar 2025 in Köln, Deutschland. | Quelle: Getty Images

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Für viele Fans ist es ein seltener, sehr offener Einblick in einen Moment, in dem sonst oft die schönen Seiten des Showgeschäfts im Vordergrund stehen.

Unter seinem Instagram-Beitrag formulierte Kelly die Entscheidung dann unmissverständlich. Der Musiker schrieb:

„Es tut mir sehr leid, aber ich muss euch leider die Tournee für September 2026 absagen."

Wie schwer ihm dieser Schritt fällt, machte er auch in dem Video deutlich. Die Vorfreude sei riesig gewesen, er habe sich innerlich längst darauf eingestellt, seine Fans endlich live zu sehen.

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„Ich will es nicht wahrhaben", gestand Kelly sichtlich enttäuscht.

Besonders bitter: Die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren. Die ersten Proben hatten begonnen, die Setlist stand. Kelly hatte sogar schon das Gefühl, dass die Shows live „richtig abgehen" könnten.

Umso härter trifft ihn nun die Absage.

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Doch es gibt einen Lichtblick. Denn nicht alle Auftritte fallen weg.

Von den geplanten Konzerten bleibt ein einziger Termin bestehen: Am 19. September will Gabriel Kelly in Rostock auf der Bühne stehen. Alle Konzerte werden abgesagt – bis auf Rostock.

Diesen Abend bezeichnet der Sänger als sein „Homecoming-Konzert". Genau dort, in seiner Wahlheimat, wolle er gemeinsam mit seinen Fans einen besonderen Moment erleben.

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Wer bereits Tickets für die abgesagten Shows gekauft hat, soll sich an die jeweiligen Ticketanbieter wenden, die über die Rückabwicklung informieren.

In dieser schweren Phase erhält Kelly viel Zuspruch – vor allem aus seinem engsten Umfeld. Sein Vater Angelo Kelly meldete sich in den Kommentaren mit liebevollen Worten und betonte, wie stolz die Familie auf ihn sei.

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Auch eine ganz besondere Wegbegleiterin sprach ihm Mut zu: Malika Dzumaev, mit der er 2024 „Let's Dance" gewonnen hatte. Die Profitänzerin schrieb ihm öffentlich:

„Das tut mir so leid Gabriel, weiß wie sehr du dich darauf gefreut hast & wie viel es dir bedeutet, ich drück dich ganz fest! Es wird wieder was Schönes kommen, da bin ich mir sicher."

Solche Worte dürften dem jungen Musiker in diesem Moment besonders guttun.

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Denn Gabriel Kelly hat sich seinen Weg hart erarbeitet. Obwohl er aus einer der bekanntesten Musikerfamilien Europas stammt, wollte er früh eigene Wege gehen.

Mit 18 Jahren zog er nach Warnemünde, arbeitete auf dem Bau und als Straßenmusiker, um seine Musik selbst zu finanzieren. Statt den Familienstil zu kopieren, setzt er auf deutschsprachigen Rap mit rockigen Einflüssen. 2025 erschien sein Debütalbum.

Und genau deshalb schmerzt der eigentliche Grund für die Absage so sehr.

Denn Schuld war nicht mangelndes Talent oder fehlende Bekanntheit – sondern schlicht die Ticketkasse. Für die angesetzten Termine wurden insgesamt zu wenige Karten verkauft.

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Kelly stellte zugleich klar, dass er mit diesem Problem nicht allein sei. Es treffe derzeit viele kleinere Künstler.

Offen räumte er dabei etwas ein, das viele überraschen dürfte: TV-Erfolg und große Reichweite in den sozialen Netzwerken verwandeln sich eben nicht automatisch in verkaufte Tickets. Genau diese Erkenntnis macht den Rückschlag für ihn so einschneidend.

„Let’s Dance“ – Live-Übertragung – RTL, 5. April 2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Sänger Gabriel Kelly und die Profi-Tänzerin Malika Dzumaev betreten im Coloneum die Tanzfläche in der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“. | Quelle: Getty Images

„Let’s Dance“ – Live-Übertragung – RTL, 5. April 2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Sänger Gabriel Kelly und die Profi-Tänzerin Malika Dzumaev betreten im Coloneum die Tanzfläche in der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“. | Quelle: Getty Images

Kelly will die Erfahrung nun als Lernmoment nutzen. In den kommenden Jahren möchte er verstärkt auf Festivals spielen, um sich Schritt für Schritt ein größeres Live-Publikum aufzubauen. Der Traum von der eigenen Tour ist damit nicht geplatzt – nur aufgeschoben.

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Dass ausverkaufte Hallen und leere Ticketkassen heute erschreckend nah beieinanderliegen, muss gerade nicht nur Gabriel Kelly erleben. Auch Popstar Wincent Weiss traf es zuletzt hart. Wie bereits berichtet:

Am 14. August 2026 sollte Wincent Weiss im Rahmen seiner Open-Air-Sommertour in Willingen im Upland in Hessen auftreten. Daraus wird nichts. Der Veranstalter Schröder Event GmbH gab die Absage auf seiner Homepage bekannt – ohne Ersatztermin, ohne Ausweichdatum.

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Die Begründung war knapp und klar:

„Der Ticketverkauf reicht nicht aus, um die Produktion auf wirtschaftlich stabile Beine zu stellen."

Man sei sich bewusst, dass viele Fans bereits Pläne gemacht hatten. Die Entscheidung sei nicht leichtgefallen. Bereits gekaufte Tickets können am jeweiligen Verkaufsort zurückgegeben werden.

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Kurz nach der Bekanntmachung meldete sich Wincent Weiss selbst auf Instagram zu Wort. Er zeigte sich sichtlich bewegt – und gleichzeitig fassungslos.

Denn während er für Willingen die Absage hinnehmen musste, war ein anderes Konzert seiner Sommertour, etwa in Dresden, längst ausverkauft. Zwei Konzerte desselben Künstlers, desselben Sommers – und doch Welten voneinander entfernt.

„Es ist total absurd."

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Dann wurde er ehrlicher:

„Es ist richtig, richtig traurig, dass ich die ganze Zeit sehe, dass Konzerte abgesagt werden, weil nicht genügend Leute kommen. Das bricht mir ein bisschen das Herz, muss ich ganz ehrlich sagen."

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Wincent Weiss ist kein Unbekannter. Der 33-jährige Hamburger gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Popsängern, bekannt durch Hits wie „Freiheit" und „Irgendwas gegen die Stille".

Er füllt Hallen, hat Millionen Streams – und erlebt trotzdem, was gerade viele Künstler erleben: dass Konzertabsagen wegen mangelnden Vorverkaufs keine Einzelfälle mehr sind.

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Es ist ein Phänomen, das die gesamte Livemusik-Branche beschäftigt. Gestiegene Produktionskosten, veränderte Kaufgewohnheiten und eine zunehmende Zurückhaltung beim Vorverkauf machen es für viele Veranstalter schwer zu kalkulieren.

Früher kauften Fans Tickets Monate im Voraus. Heute warten viele bis kurz vor dem Konzert – oder kaufen gar nicht. Das Ergebnis: Veranstalter können nicht mehr sicher planen, ob sich eine Produktion rechnet.

Wincent Weiss' Instagram-Story | Quelle: instagram.com/wincentweiss

Wincent Weiss' Instagram-Story | Quelle: instagram.com/wincentweiss

Der Sänger nutzte die Situation deshalb auch für einen klaren Appell an seine Fans und Follower. Konzerte seien auf langfristige Planung angewiesen – und auf die Gewissheit, dass genug Menschen kommen.

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Nur so können Kosten gedeckt werden, nur so kann ein Künstler wissen, dass sein Auftritt überhaupt stattfindet. Weiss sagte:

„Wenn ihr Künstler supporten und zu Konzerten gehen wollt, dann holt euch rechtzeitig Tickets, damit die Konzerte auch stattfinden können, damit die Künstler wissen, dass genug Leute kommen."

Wincent Weiss' Instagram-Story | Quelle: instagram.com/wincentweiss

Wincent Weiss' Instagram-Story | Quelle: instagram.com/wincentweiss

Es ist eine Botschaft, die nicht nur an seine eigenen Fans gerichtet ist. Absagen wie diese in Willingen passieren gerade reihenweise – auch anderen Künstlern, auch größeren Namen. Die Branche steckt in einem Wandel, dessen Folgen nun auf den Bühnen sichtbar werden. Oder eben nicht – weil die Bühnen leer bleiben.

Für Willingen bleibt die Enttäuschung. Der Schlager-Stern, ein weiteres Event in der Region, findet am 15. August wie geplant statt. Wincent Weiss wird dort nicht dabei sein. Was bleibt, ist ein Künstler, der sich öffentlich verletzlich zeigt – und hofft, dass seine Fans das nächste Mal früher handeln.

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