
Daniel Aminati wird am Vatertag emotional: „Schwerste Zeit meines Lebens“
Der Vatertag ist für viele ein Anlass für Familienbilder, kurze Grüße und leichte Worte. Bei Daniel Aminati klang dieser Tag diesmal anders. In einem persönlichen Video auf Instagram zeigte sich der Moderator nachdenklich, verletzlich und sichtlich bewegt.
Es ging nicht um große Gesten, sondern um einen Abschied, der sich offenbar immer wieder neu schwer anfühlt.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Daniel Aminati
Zu sehen waren private Aufnahmen mit seiner dreijährigen Tochter Charly Malika. Dazu sprach Aminati über einen Moment, den viele getrennt lebende Eltern kennen dürften: die Zeit nach einer gemeinsamen Woche, wenn das Kind wieder geht und plötzlich Stille einkehrt.
Kurz zuvor habe er seine Tochter in den Kindergarten gebracht, sagte er – nun liege wieder eine Woche vor ihm, in der er sie nicht sehen werde.
Gerade diese einfache Schilderung machte seine Worte so eindringlich. Denn Daniel Aminati sprach nicht abstrakt über das Vatersein, sondern über ein ganz konkretes Vermissen. Er sagte:
„Ich spreche jetzt einfach mal frei von der Leber. Ich habe eben meine kleine Tochter zum Kindergarten gebracht, und haben die Möglichkeit gehabt, jetzt eine Woche zusammen zu sein. Ich weiß nicht, für wen diese Abschiede schwerer sind. Ja, das ist schon heavy, seine Tochter dann im Kindergarten abzugeben und zu wissen, dass man sie jetzt erst mal eine Woche nicht mehr sieht. Man hat sie ja drei Jahre jetzt fast irgendwie täglich bei sich gehabt.
Er frage sich, für wen diese Abschiede schwerer seien, sagte er, und machte damit deutlich, wie sehr ihn das neue Leben als Teilzeit-Vater belastet. Nach drei Jahren, in denen seine Tochter fast täglich um ihn gewesen sei, sei diese Form von Distanz alles andere als leicht.
Der Hintergrund ist bekannt: Nach der Trennung von Noch-Ehefrau Patrice Aminati Ende 2025 zog sie mit der gemeinsamen Tochter aus. Seitdem lebt sie bei ihren Eltern.
Daniel Aminati sprach in seinem Video nicht ausführlich über das Ende der Beziehung. Doch auch ohne direkte Details wurde klar, dass die vergangenen Monate für ihn von tiefen Einschnitten geprägt waren Er verriet:
„Ich glaube, es ist kein Geheimnis, wenn ich sag, dass in den letzten Monaten, das war gefühlt für mich die schwerste Zeit meines Lebens.“
Dass dieser Satz am Vatertag fällt, verleiht ihm zusätzliches Gewicht. Denn Aminati verbindet damit nicht nur den Schmerz über eine Trennung, sondern vor allem die neue Realität als Vater, der sein Kind nicht mehr täglich begleiten kann.
Seine Tochter sei für ihn heilsam, sagte er, ein Sonnenschein und ein Licht. Diese Formulierungen zeigen, dass Charly für ihn offenbar nicht nur Mittelpunkt, sondern auch Halt in einer besonders schwierigen Phase ist.
Auffällig ist, wie sehr Aminati in seinem Video versucht, den Fokus trotz aller Traurigkeit auf die Beziehung zu seiner Tochter zu lenken. Er wolle sich zum Vatertag auf das konzentrieren, was sie beide verbinde. Schon der Gedanke an sie bringe ihn zum Lachen, erklärt er.
Es ist dieser Wechsel aus Schmerz und Zuneigung, der seine Botschaft so persönlich macht: Die Trennung belastet ihn, aber sie verändert nicht seine Haltung zu seiner Rolle als Vater. Er gab zu:
„Vielleicht ist es nicht so ausgegangen, wie ich es mir gewünscht habe, aber ich werde auch in Zukunft weiterhin mein Bestmögliches tun.“
Dabei spricht er auch über sich selbst mit ungewöhnlicher Offenheit. Kritik an einer angeblichen Ich-Bezogenheit, die ihm in der Vergangenheit begegnet sei, weist er in diesem Zusammenhang zurück. Er beschreibt sich nicht als Mann, der Mitleid suche, sondern als Vater, der seine Tochter schützen und ihr Orientierung geben wolle.
Besonders stark wird dieser Gedanke dort, wo er seine eigene Kindheit berührt. Er sagt, er habe selbst keinen guten Vater gehabt – und genau daraus ziehe er heute Kraft und Verantwortung.
Dieser biografische Hintergrund erklärt viel von der Intensität, mit der er über Charly spricht. Aminati sagt, er sei nun der Vater, den er sich selbst gewünscht hätte.
Zum Ende seiner Botschaft richtet er sich direkt an seine Tochter. Er spricht davon, wie unvorstellbar es für ihn sei, ohne sie zu sein, und wie sehr er ihr Lächeln liebe. Gerade diese direkten Worte an Charly geben dem Video seine emotionale Tiefe. Mit einem humorvollen Touch endet er seine Rede:
„So, dein Papa geht jetzt mal hoch dein Zimmer aufräumen. Das sieht nämlich wild aus.“
