
„Ich ertrage es nicht mehr": Frank Buschmann zieht radikalen Schlussstrich und verschwindet aus dem Netz

Erst Facebook, dann X – und jetzt auch der letzte große Kanal. Ein bekanntes Fernsehgesicht kehrt den sozialen Medien komplett den Rücken und findet dafür deutliche Worte.
Es ist ein Abschied, der viele seiner Fans überrascht. Sportreporter und Moderator Frank Buschmann verabschiedet sich endgültig von Social Media. Rund 226.000 Menschen folgten dem 61-Jährigen zuletzt allein bei Instagram. Doch dieses Profil werden sie schon bald nicht mehr finden.

Frank Buschmann, 2025 | Quelle: Getty Images
In einem Video-Post kündigte „Buschi", wie ihn viele nennen, seinen kompletten Rückzug aus den sozialen Netzwerken an. Zum Zeitpunkt dieser Meldung ist sein Instagram-Account bereits geschlossen. Damit ist die Ankündigung längst Realität geworden. Wer heute nach seinem Profil sucht, geht leer aus.
Der frühere Basketballspieler, der als besonders emotionaler Live-Kommentator bekannt wurde, hatte gerade erst seinen Abschied von der RTL-Show „Ninja Warrior Germany" gefeiert. Nun folgt der nächste große Einschnitt.
In dem Clip stellte Buschmann zunächst klar, dass es in dem Video nicht um das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der laufenden Weltmeisterschaft gehe. Ihm lag ein ganz persönliches Anliegen am Herzen.
Er müsse sich für seine Entscheidung eigentlich nicht rechtfertigen, betonte der Moderator. Trotzdem wolle er seinen Fans die Beweggründe erklären. Der Hauptgrund sei simpel: Der ganze Trubel im Netz tue ihm schlicht nicht gut.
„Wie die Leute im Internet und vor allem auf Social Media miteinander umgehen, da habe ich keinen Bock mehr drauf", erklärte er offen. Salopper formuliert: Es kotze ihn an.
Dabei gehe es ihm ausdrücklich nicht in erster Linie um den Umgang mit seinen eigenen Beiträgen. Mit seinen Fans habe er viel gelacht. Das Problem beginne schon beim morgendlichen Durchscrollen – für ihn purer „Irrsinn".
Auch beruflich habe sich für ihn etwas verschoben. Buschmann komme nicht mit den aus seiner Sicht „neuen Anforderungen" an Sportreporterinnen und Sportreporter klar.
Jeder brauche heute Klicks und müsse auf sich aufmerksam machen. Diese klickgetriebene Logik behagt dem erfahrenen Journalisten sichtlich nicht.
Besonders ein Punkt bringt ihn an seine Grenze: die Rechthaberei im Netz. Und genau hier wählte er seine deutlichsten Worte. Er sagte:
„Dass jeder Experte ist und den echten Experten die Expertise abspricht – ertrage ich nicht, will ich nicht mehr."
Seine Konsequenz daraus formulierte er mit einem Augenzwinkern: Er sei dann eben für ein „Social-Media-Verbot für Frank Buschmann". Sein neues Motto laute: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Den entscheidenden Satz sprach er schließlich direkt in die Kamera.
Er wolle seinen Followern „an dieser Stelle sagen, dass sich mit dem morgigen Tag mein Social-Media-Auftritt komplett erledigt hat. Nach Facebook und X werde ich mich auch von Instagram verabschieden."
Zuvor hatte er seine Accounts bei Facebook und X bereits aufgegeben. Mit dem Instagram-Aus ist die Trennung von den sozialen Medien nun vollständig.
Interessant: Ausgerechnet in den letzten Wochen war Buschmann noch einmal besonders aktiv gewesen. Grund war ein seltenes, inniges Foto mit seiner Frau Lisa, das er offenbar als Reaktion auf ein zuvor vielbeachtetes Muskelfoto geteilt hatte.
Mit derart privaten Einblicken ist nun allerdings endgültig Schluss.
In den Kommentaren zeigten viele Fans großes Verständnis für den Schritt und zollten ihm Respekt. Auch prominente Wegbegleiter meldeten sich zu Wort.
Comedian und Podcaster Bastian Bielendorfer nannte den Rückzug „komplett nachvollziehbar". Sein langjähriger „Ninja Warrior"-Kommentatoren-Kollege Jan Köppen reagierte hingegen mit einem Insider-Witz: „Nein. Das ist immer noch meine Entscheidung!"
Zum Abschied richtete Buschmann noch eine Bitte an seine Fans: Sie sollen auf sich aufpassen und zumindest im echten Leben pfleglicher miteinander umgehen.
Er selbst hat für sich bereits die Konsequenzen gezogen – und den Stecker gezogen. Ob es ein Abschied für immer ist, bleibt offen. Fürs Erste aber gilt: Frank Buschmann ist offline.