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Rebecca Luna | Quelle: YouTube
Rebecca Luna | Quelle: YouTube

„Ich will nicht sterben, bevor ich 50 bin“: Influencerin Rebecca Luna ist im Alter von 49 Jahren verstorben – ihr herzzerreißender letzter Post

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Von Jasmine Eisenbeil
27. Juli 2026
17:50

Influencerin Rebecca Luna machte ihren schwersten Lebensabschnitt öffentlich. Nachdem bei der Kanadierin eine früh einsetzende Alzheimer-Erkrankung diagnostiziert worden war, sprach sie auf TikTok offen über ihre Ängste, ihren Alltag und die Folgen der schwerwiegenden Krankheit. Nun ist die Influencerin im Alter von 49 Jahren gestorben. Wenige Tage zuvor hatte sie ihre Follower noch über eine weitreichende Entscheidung informiert.

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Mit ihrer Offenheit erreichte Rebecca Luna zuletzt fast 50.000 Menschen auf TikTok. Seit sie ihre Diagnose im Jahr 2025 öffentlich gemacht hatte, dokumentierte sie schonungslos, wie sich die Erkrankung auf ihr Leben auswirkte.

Die Influencerin lebte im kanadischen Victoria in der Provinz British Columbia und war Mutter von zwei Kindern. Nach eigenen Angaben traten die ersten Symptome der früh einsetzenden Alzheimer-Erkrankung bereits in ihren späten Vierzigern auf. Sie berichtete, dass sie mitten in Gesprächen plötzlich Blackouts erlebt habe. Außerdem habe sie immer häufiger Dinge vergessen. Mit der Zeit verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zunehmend.

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Anstatt ihre Erkrankung zu verbergen, entschied sich Rebecca Luna dazu, ihre Erfahrungen öffentlich zu teilen. In zahlreichen Videos sprach sie über die Auswirkungen der Diagnose auf ihren Alltag und gewährte ihren Followern persönliche Einblicke in ihr Leben.

Mit ihrer Offenheit wollte sie zeigen, welche Herausforderungen mit einer früh einsetzenden Alzheimer-Erkrankung verbunden sein können.

Während ihre Krankheit weiter fortschritt, sprach Rebecca Luna immer häufiger auch über das Lebensende. Dabei machte sie deutlich, wie schwer ihr diese Gedanken fielen. „Ich will nicht sterben, bevor ich 50 bin, aber ich hatte eigentlich ein gutes Leben“, sagte sie.

Gleichzeitig blickte sie auf ihre Vergangenheit zurück und erklärte: „Ich hatte ein wirklich traumatisches Leben. Ich habe bereits genug Leid erlebt. Ich habe in dieser Welt genug gelitten.“ Mit diesen Worten beschrieb sie, wie sehr sie die Krankheit und ihre persönliche Lebensgeschichte belasteten.

Entscheidung fiel mit fortschreitender Erkrankung

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Angesichts ihres sich verschlechternden Gesundheitszustands setzte sich Rebecca Luna früh mit ihrem Lebensende auseinander. Schließlich entschied sich die 49-Jährige dafür, medizinisch begleitete Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Drei Tage vor ihrem Tod wandte sie sich noch einmal an ihre Community und erklärte, dass sie den Termin für die Sterbehilfe vorgezogen habe.

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Zur Begründung erklärte sie: „Es fühlt sich furchtbar an, in diesem Körper zu leben. Und die Vorstellung, noch zwei Wochen zu warten, war zu viel.“ Der Beitrag bewegte viele ihrer Follower und löste zahlreiche Reaktionen aus.

Älteste Tochter bestätigt Rebecca Lunas Tod

Wie unter anderem TMZ berichtet, ist Rebecca Luna inzwischen verstorben. Dem Bericht zufolge starb sie am 25. Juli gegen 13.15 Uhr im Kreis ihrer engsten Angehörigen. Bestätigt wurde ihr Tod auch von ihrer ältesten Tochter Maya.

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Sie aktualisierte die GoFundMe-Spendenkampagne, die Rebecca Luna selbst bereits im Juni ins Leben gerufen hatte. Mit der Spendenaktion wollte Rebecca Luna nach eigenen Angaben die finanziellen Belastungen auffangen, die mit ihrem geplanten Lebensende verbunden waren.

Sie erklärte dazu: „Als alleinerziehende Mama mein Leben lang – darauf bin ich stolz – schlugen mir meine lieben Follower vor, ein GoFundMe für die Ausgaben am Lebensende zu erstellen, damit ich meine Liebsten nicht mit dieser Verantwortung zusätzlich zu ihrer eigenen Trauer zurücklasse.“

Mit diesen Worten machte sie deutlich, dass sie ihre Familie in einer ohnehin schweren Zeit zumindest finanziell entlasten wollte.

Rebeccas Offenheit bewegte Tausende Menschen

Seit ihrer Diagnose im Jahr 2025 hatte Rebecca Luna ihren Alltag regelmäßig mit ihrer Community geteilt. Sie zeigte nicht nur die körperlichen und geistigen Folgen der Erkrankung, sondern sprach auch offen über ihre Ängste, Hoffnungen und die schwierigen Entscheidungen, die sie treffen musste.

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Gerade diese Ehrlichkeit sorgte dafür, dass sich immer mehr Menschen mit ihren Beiträgen identifizierten. Viele ihrer Videos wurden von Betroffenen, Angehörigen und anderen Nutzerinnen und Nutzern kommentiert, die ihr Mut zusprachen oder sich für ihre Offenheit bedankten.

Mit knapp 50.000 Followern auf TikTok hatte sich Rebecca Luna eine Community aufgebaut, die ihren Weg über viele Monate hinweg begleitete. Besonders ihr letzter Beitrag hinterließ bei vielen Menschen Eindruck. Darin erklärte Rebecca Luna, warum sie den ursprünglich geplanten Termin für die Sterbehilfe vorgezogen hatte.

Ihre Worte machten deutlich, wie sehr sie unter den Folgen ihrer Erkrankung litt. Dass sie diese Entscheidung öffentlich mit ihren Followern teilte, entsprach dem Weg, den sie seit ihrer Diagnose gewählt hatte: Sie sprach offen über Themen, die für viele Menschen schwer zu thematisieren sind. Ihre Community begleitete sie dabei bis zuletzt.

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Ein bewegendes Vermächtnis

Rebecca Luna wurde vor allem durch ihre Offenheit bekannt. Statt ihre Erkrankung zu verstecken, machte sie sie zum Mittelpunkt ihrer Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien. Sie berichtete über erste Symptome wie Blackouts während Gesprächen und zunehmende Gedächtnisprobleme ebenso wie über die psychischen Belastungen, die mit der Diagnose einhergingen.

Mit ihren Videos wollte sie zeigen, wie sich eine früh einsetzende Alzheimer-Erkrankung auf das Leben eines Menschen auswirken kann. Gleichzeitig sprach sie offen über ihre Ängste und darüber, welche Gedanken sie mit Blick auf ihre Zukunft beschäftigten.

Am Ende entschied sich Rebecca Luna angesichts ihrer fortschreitenden Erkrankung für medizinisch begleitete Sterbehilfe. Nach Angaben ihrer Familie starb sie im Alter von 49 Jahren im Kreis ihrer Liebsten.

Zurück bleiben ihre beiden Kinder sowie Tausende Menschen, die ihren Weg über soziale Medien verfolgt haben. Ihr letzter Beitrag, in dem sie erklärte, den Termin für die Sterbehilfe vorgezogen zu haben, bewegte ihre Community besonders – ebenso wie ihre Worte: „Ich will nicht sterben, bevor ich 50 bin.“

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