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Patrice Aminati auf der Bühne der YES!CON in der Telekom-Hauptstadtrepräsentanz am 4. Mai 2024 in Berlin | Quelle: Getty Images
Patrice Aminati auf der Bühne der YES!CON in der Telekom-Hauptstadtrepräsentanz am 4. Mai 2024 in Berlin | Quelle: Getty Images

Patrice Aminati gibt zu, dass diese Sache, die „so wichtig“ war, ihre Ehe scheitern ließ

Maren Z.
22. Apr. 2026
21:49

Wenn Patrice Aminati derzeit öffentlich spricht, dann geht es fast nie nur um ein einziges Thema. Es geht um Krankheit, um Erschöpfung, um Verantwortung als Mutter – und zugleich um eine Trennung, die offenbar tief in ihr Leben eingegriffen hat.

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In den vergangenen Monaten war immer wieder sichtbar geworden, dass sich die Situation zwischen ihr und ihrem Noch-Ehemann Daniel Aminati zugespitzt hat. Doch erst jetzt beschreibt die 30-Jährige genauer, woran die Beziehung aus ihrer Sicht letztlich zerbrochen ist.

Dabei fällt auf, dass Patrice Aminati nicht mit dramatischen Vorwürfen beginnt. Sie setzt an einem Punkt an, der unspektakulär klingt und doch oft über das Schicksal einer Beziehung entscheidet: Kommunikation. Ausgerechnet das, was im Alltag häufig selbstverständlich erscheint, benennt sie nun als entscheidenden Schwachpunkt ihrer Ehe. Und gerade weil sie diesen Grund so nüchtern formuliert, wirkt ihre Aussage umso eindringlicher.

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Die Trennung liegt nach ihren Angaben rund sechs Monate zurück. Für Patrice ist diese Phase weiterhin von starken Emotionen geprägt. Im Interview mit RTL macht sie deutlich, dass dieser Schritt keineswegs spontan gefallen sei. Sie betonte:

Wenn eine Frau mit einem kleinen Kind, die schwer krank ist, sich trennt, dann ist das wirklich eine ernsthafte, reiflich überlegte Entscheidung“

Angesichts ihrer Lebenssituation habe sie die Entscheidung vielmehr sehr bewusst getroffen. Denn Patrice Aminati kämpft seit rund drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Erst vor wenigen Wochen sprach sie erneut unter Tränen über einen Rückschlag in ihrer Therapie. Dazu kommt die gemeinsame Tochter Charly, die im August 2022 geboren wurde.

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Gerade vor diesem Hintergrund will Patrice offenbar deutlich machen, dass die Trennung kein impulsiver Bruch war, sondern das Ergebnis eines langen inneren Prozesses. „Ich werfe ja nicht einfach eine Ehe hin“, sagt sie.

Dieser Satz ist zentral für ihr aktuelles öffentliches Auftreten, weil er die Perspektive verschiebt: Weg von der bloßen Schlagzeile über ein prominentes Liebes-Aus, hin zu der Frage, was eine Frau in ihrer Situation überhaupt zu einem solchen Schritt bewegt.

Im weiteren Verlauf ihrer Aussagen konkretisiert sie, was für sie der entscheidende Punkt war. Nicht ein einzelner Vorfall, nicht allein die Belastung durch Krankheit oder Öffentlichkeit, sondern das Scheitern der Verständigung. „Kommunikation ist so wichtig. Ich sag' mal, die ist ja leider in der Ehe gescheitert. Sonst würde es nicht zu einer Trennung kommen“, erklärt Patrice Aminati.

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Dass diese gestörte Kommunikation auch nach der Trennung nicht folgenlos blieb, zeigt sich an den öffentlichen Spannungen der vergangenen Zeit. Patrice kritisierte zuletzt Social-Media-Beiträge ihres Ex-Partners, Daniel Aminati reagierte darauf und nannte ihre Vorwürfe unter anderem unverhältnismäßig. Solche öffentlichen Reibungen verstärkten den Eindruck, dass zwischen beiden nicht nur eine Beziehung beendet wurde, sondern dass auch das Miteinander nach der Trennung kompliziert bleibt.

Gerade deshalb hat Patrice sich nach eigenen Angaben professionelle Unterstützung gesucht. Dabei setzt sie auf eine Trennungsbegleitung, die sie selbst als „Anwältin des Kindes“ beschreibt. Diese Begleiterin soll dabei helfen, die Bedürfnisse der gemeinsamen Tochter Charly in den Mittelpunkt zu stellen und zugleich die familiären Strukturen in einer konfliktreichen Phase zu ordnen. Für Patrice scheint diese Unterstützung nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional wichtig zu sein.

Ihren Schilderungen nach helfe die Begleitung bei ganz praktischen Fragen des Alltags:

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Da jemand zu haben, der liebevoll und immer den Blick auf die ganze Familie hat, das hat mir geholfen. Also wirklich. Zum einen im Allgemeinen und strukturell: Wie löst man das mit dem Kind? Wie sind Umgangszeiten? Was gibt es für Modelle? Nestmodell, Residenzmodell? Aber auch ganz konkret: Was kann ich denn schreiben, ohne den anderen gleich wieder auf die Palme zu bringen?“

Dass Patrice vor allem diesen letzten Punkt so stark betont, macht deutlich, wie sehr sie das Thema inzwischen als Schlüssel zu allem anderen sieht.

Patrice macht zugleich deutlich, dass sie den Blick nach vorn richten möchte. Trotz der Belastungen spricht sie davon, sich nun auf das Schöne und das Positive konzentrieren zu wollen. Auch das klingt nicht nach Verdrängung, sondern eher nach einem Versuch, sich inmitten einer äußerst schwierigen Lebensphase nicht nur über Verlust und Konflikt zu definieren. Vielmehr scheint sie bewusst entscheiden zu wollen, wohin ihre Energie in Zukunft fließen soll.

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Es sind bewegende Bilder: Patrice Aminati spricht in einem bewegenden Update offen über ihre Krankheit, ihre Grenzen – und ihren größten Wunsch. Die Influencerin richtet sich dabei direkt an ihre Community und lässt keinen Zweifel daran, wie schwer ihr aktueller Alltag ist.

Patrice Aminati gehört zu den Menschen, die ihren Kampf gegen den Krebs nicht hinter verschlossenen Türen führen. Die 30-Jährige machte ihre Erkrankung im Jahr 2023 öffentlich – schwarzer Hautkrebs, der mittlerweile Metastasen gebildet hat. Inzwischen befindet sich die Krankheit im fortgeschrittenen Stadium, eine Heilung ist nicht mehr möglich.

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Trotz dieser Diagnose teilt sie regelmäßig Einblicke in ihr Leben und ihren Gesundheitszustand. Nun hat sie sich wieder bei ihrer Community gemeldet – diesmal besonders emotional und unter Tränen. In einer Instagram-Story spricht sie ehrlich darüber, wie sehr sie die aktuelle Situation belastet.

„So, ihr Lieben. Weil wir ja immer ehrlich miteinander sein wollten, schicke ich euch jetzt auch mal liebe Grüße“, beginnt sie ihre Nachricht. Schon nach wenigen Momenten wird deutlich, wie schwer ihr das Sprechen fällt.

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„Ich habe heute eigentlich einen ganz guten Tag gehabt, aber irgendwann verlässt einen die Kraft dann doch“, erklärt sie mit brüchiger Stimme.

Besonders belastend scheint die Therapie für sie zu sein. Auf die Fragen ihrer Follower reagiert die Mutter einer kleinen Tochter offen und ohne Beschönigung: „Nein, die Therapien vertrage ich nicht gut.“

Trotzdem versucht sie, ihren Alltag so gut es geht zu meistern.

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„Ich versuche irgendwie weiterzugehen, immer weiter zu arbeiten, immer weiter zu funktionieren. Das klappt ganz oft gut“, sagt sie. Doch sie macht auch klar, dass diese Leistung nicht an jedem Tag möglich ist.

Die Realität sehe oft anders aus. „Ich wollte euch einfach nur sagen, dass ich euch sehr lieb habe und dass nicht jeder Tag gut ist“, erklärt sie weiter und lässt ihre Gefühle dabei sichtbar zu.

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Besonders eindringlich wird es, als sie ihren besonderen Wunsch ausspricht. „… dass ich die Therapie wohl nicht gut vertrage, aber irgendwie einfach gerne weiterleben möchte“, sagt sie unter Tränen. Ein Satz, der tief berührt.

Dass ihre Situation so ernst ist, ist bereits länger bekannt. Metastasen haben sich in mehreren Organen ausgebreitet, ihre Behandlung dient vor allem dazu, ihr Leben zu verlängern. Arzttermine und Klinikaufenthalte bestimmen Aminatis Alltag zunehmend.

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Gleichzeitig nutzt sie ihre Reichweite, um anderen Mut zu machen. Sie spricht nicht nur über ihre eigenen Grenzen, sondern auch darüber, wie wichtig es ist, sich selbst nicht unter Druck zu setzen. „Ich wollte euch auch sagen, dass ihr euch nicht schlecht fühlen müsst, wenn ihr nicht weiterarbeiten könnt oder […] nicht Kraft habt für irgendwas.“

Dabei bezieht sie ihre eigenen Erfahrungen mit ein. „Ich habe die letzten zwei Tage im Bett gelegen und geschlafen“, gesteht sie offen. Eine Ehrlichkeit, die bei vielen Menschen auf Verständnis stößt.

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Die Reaktionen ihrer Community zeigen, wie sehr ihre Worte bewegen. In einer Kommentarspalte unter dem Video aus der Story sammeln sich zahlreiche Kommentare, die Anteilnahme und Mitgefühl ausdrücken. Ein Nutzer schreibt betroffen:

Quelle: facebook.com/bild

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Andere formulieren Hoffnung:

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Auch schlichte Worte finden ihren Platz unter den Reaktionen, doch weniger bewegt wirken sie nicht:.

Quelle: facebook.com/bild

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Diese Rückmeldungen zeigen, wie eng die Verbindung zwischen Patrice Aminati und ihrer Community geworden ist. Immer wieder bedankt sie sich für die Unterstützung und den Austausch. Sie betont, wie wichtig ihr dieser Kontakt ist und wie sehr sie die Anteilnahme spürt.

Auch wenn nicht jeder Tag gut verläuft, bleibt sie in ihrer Haltung bemerkenswert offen. Sie spricht über Rückschläge ebenso wie über kleine Momente, die ihr Kraft geben.

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Gerade diese Mischung aus Ehrlichkeit und leiser Zuversicht macht ihre Updates so besonders. Sie beschönigt nichts – und vermittelt dennoch, wie viel ihr daran liegt, weiterzumachen.

Für ihre Community ist sie damit längst mehr als nur eine Influencerin. Sie ist eine Stimme, die zeigt, wie man auch in schwierigen Zeiten den Mut nicht ganz verliert – selbst dann, wenn die Tränen nicht mehr zurückgehalten werden können.

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