
„Eine schlimme Diagnose": Jörg Dahlmann teilt ein emotionales Gesundheits-Update – Video
Er ist eine Legende des Sportjournalismus und für seinen Kampfgeist bekannt. Doch nun muss Jörg Dahlmann die vielleicht härteste Prüfung seines Lebens bestehen – und wendet sich mit bewegenden Worten an seine Fans.
Die Nachricht vom Gesundheitszustand von Jörg Dahlmann trifft viele Menschen tief. Der Sportmoderator und frühere Dschungelcamp-Teilnehmer liegt weiterhin in der Mainzer Uniklinik.
Grund ist eine erneute Krebsdiagnose. Mitte Juni hatte der 67-Jährige öffentlich gemacht, dass bei ihm ein Tumor in der Leber entdeckt worden war.
Nun meldet er sich selbst zu Wort und schildert, wie belastend die vergangenen Wochen für ihn waren. Zwar ist das Karzinom inzwischen entfernt – doch stabil fühlt sich Dahlmann noch lange nicht.
Auf Instagram fasste er die Behandlung der vergangenen Wochen in einem Video zusammen. Darin trägt er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Gib niemals auf".
Wie ernst die Lage war, zeigt der Verlauf der Behandlung.
Nach seinen Angaben befindet er sich inzwischen in der dritten Woche in der Klinik. In einer langen ersten Operation wurde die Leber durchtrennt, damit der gesunde Teil des Organs nachwachsen konnte.
Das Ergebnis war bemerkenswert: Der linke Leberlappen wuchs innerhalb kurzer Zeit um 263 Prozent. Erst danach konnten die Ärzte in einem zweiten Eingriff den vom Tumor befallenen rechten Leberlappen entfernen.
Doch mit der überstandenen Operation ist der Kampf noch nicht vorbei. Denn bei den Untersuchungen stießen die Ärzte auf einen weiteren beunruhigenden Befund.
Dahlmanns Herzkranzgefäße sind verengt. Deshalb steht als Nächstes eine Herzkatheteruntersuchung an.
„Ich werde jetzt eine Herzkatheteruntersuchung bekommen und eventuell Stents gesetzt kriegen", erklärte er. Er hoffe, sich danach wieder etwas fitter zu fühlen. Zudem sei ihm bereits eine größere Menge Wasser aus der Lunge gepumpt worden.
Für den Sportjournalisten ist die aktuelle Erkrankung nicht die erste schwere Prüfung. Nach den vorliegenden Informationen ist es bereits seine vierte Krebserkrankung.
Den Grund dafür machte Dahlmann selbst öffentlich. Ihm fehle ein Reparatur-Gen, das dem Körper normalerweise helfe, sich gegen Krebs zu wehren.
Seine Krankengeschichte reicht dabei weit zurück. Bereits zuvor hatte der Moderator mehrere schwere Krebserkrankungen überstehen müssen – immer wieder kämpfte er sich zurück ins Leben.
Wie sehr ihn die Eingriffe mitgenommen haben, verhehlte der 67-Jährige in seinem emotionalen Update nicht.
In seinem Instagram-Beitrag fand er offene Worte über seinen Zustand. „Zwei schwere Operationen und es geht nur mühselig bergauf. Ich fühle mich sehr, sehr schwach", schrieb er.
Trotz aller Anteilnahme bat er zugleich um Rücksicht und Ruhe. „Und weiterhin gilt: Keine Besuche, keine Blumen", stellte er klar.
Besonders berührend aber war eine andere Botschaft. Statt nur an sich selbst zu denken, richtete Dahlmann seine Worte an all jene, die ein ähnliches Schicksal durchmachen.
„Und liebe aufmunternde Grüße an alle Menschen, die leiden oder eine schlimme Diagnose erhalten haben", schrieb der 67-Jährige.
Es sind Zeilen, die zeigen, dass er selbst in dieser schweren Zeit an andere denkt.
Nach Angaben der Ärzte hatte Dahlmann immerhin insofern Glück, als der Tumor entdeckt wurde, bevor er sich weiter ausbreiten konnte. Dennoch verläuft die Erholung nur langsam.
Auch wenn der Weg zurück zu alter Kraft noch lang sein dürfte, gibt sich der Moderator kämpferisch.
Er macht deutlich, dass er nicht aufgeben will und das Schlimmste nach eigener Einschätzung hinter sich hat. Sein Motto bringt er dabei mit dem Spruch auf seinem T-Shirt auf den Punkt: „,Gib niemals auf', das ist unser Motto."
Genau diese Haltung ist es, die seine Fans seit Jahren an ihm schätzen. Und die ihm nun helfen soll, auch diese schwere Zeit zu überstehen.
Wie es für Jörg Dahlmann weitergeht, hängt von den kommenden Untersuchungen ab. Bis dahin dürften ihn die vielen aufmunternden Nachrichten seiner Anhänger begleiten.
Denn eines hat der 67-Jährige mit seinem offenen Umgang deutlich gemacht: Aufgeben kommt für ihn nicht infrage.
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