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Johann Lafer bei der VIP-Eröffnung von XXXLutz 2026 in Rangsdorf | Quelle: Getty Images
Johann Lafer bei der VIP-Eröffnung von XXXLutz 2026 in Rangsdorf | Quelle: Getty Images

„Ein großer Schock": Star-Koch Johann Lafer enthüllt eine Diagnose, die er vor seinen Kindern geheim hielt

Olha Patsora
01. Juni 2026
20:35

Die Krankheit wurde vor zweieinhalb Jahren zufällig bei einer Routineuntersuchung während einer Fastenkur entdeckt. Johann Lafer erhielt die Diagnose bereits 2024. Ein Arzt habe Schatten in der Leiste gesehen. Schmerzen hatte Lafer damals keine. „Ich hatte keinerlei Schmerzen. Gar nichts", sagte er der „Bild".

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Die Ärzte beobachteten die Lymphknoten zunächst. Später wurden mehrere entfernt. Die Diagnose bestätigte sich. Danach versuchte Lafer zunächst, mit veränderter Ernährung, Vitaminen und alternativen Methoden gegenzusteuern.

Johann Lafer beim „Ball des Sports“ 2006 in Frankfurt | Quelle: Getty Images

Johann Lafer beim „Ball des Sports“ 2006 in Frankfurt | Quelle: Getty Images

Seine Kinder wussten lange nichts

Johann Lafer hielt die Diagnose lange geheim – auch vor seinen eigenen Kindern. Nur seine Frau Silvia war eingeweiht und eng an seiner Seite. Seinen Kindern Jennifer (31) und Jonathan (25) sagte er erst vor zwei Monaten, was mit ihm los war.

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„Wir wollten es so lange wie möglich geheim halten", erklärte er.

Silvia und Johann Lafer beim Wiener Opernball 2026 | Quelle: Getty Images

Silvia und Johann Lafer beim Wiener Opernball 2026 | Quelle: Getty Images

Die Kinder reagierten sofort. Sie sind dann sofort gekommen. Sie waren unglaublich stark. Sehr hilfsbereit", sagte dazu Lafer. Für seine Frau Silvia sei die Situation besonders schwer gewesen – gleichzeitig habe sie alle enger zusammengeschweißt.

Januar 2026: Die Lage verschlechterte sich drastisch

Im Januar 2026 verschlechterte sich Lafers Zustand plötzlich. Im ganzen Körper fanden sich befallene Lymphknoten.

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„Plötzlich war alles geschwollen. Nachts die Schweißausbrüche. Schlafen ging kaum noch. Da habe ich gemerkt: Jetzt läuft etwas komplett in die falsche Richtung", sagte er der „Bild".

Seit Anfang 2026 erhält Lafer eine Chemotherapie. Vier Zyklen hat er bereits hinter sich, jede Behandlung dauert fast einen ganzen Tag.

TV-Koch Johann Lafer 2023 in seinem Garten in Guldental | Quelle: Getty Images

TV-Koch Johann Lafer 2023 in seinem Garten in Guldental | Quelle: Getty Images

Chemotherapie verändert seinen Alltag stark

Der 68-Jährige kämpft mit den Nebenwirkungen der Behandlung: Erschöpfung, Haarausfall und starker Gewichtsverlust. Insgesamt habe er 25 Kilogramm abgenommen. Sein verändertes Aussehen fiel auch Zuschauern auf – etwa bei einem Auftritt im „Fernsehgarten".

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Trotz der Belastung sieht Lafer Fortschritte: „Man sieht, dass die Knoten kleiner werden. Dass die Behandlung anschlägt. Und das gibt mir Kraft."

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Eine Woche nach seiner jüngsten Chemotherapie sagte er der Kronen Zeitung: „Es geht mir gut. Ich bin aber derzeit abgetaucht. Ich brauche Ruhe. Um mich auf das größte Ziel meines Lebens konzentrieren zu können: den Krebs zu besiegen."

„Der Tod ist keine Option für mich"

Lafer spricht auch über seinen Berufsanfang:Bitte vergesst nicht: Ich bin im Jahr 1977 aus der Oststeiermark nach Deutschland gezogen, um Karriere zu machen. Mit 80 D-Mark in der Tasche, die ich von meiner Mutter bekommen hatte. Damals habe ich Tag und Nacht daran gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen."

Auch jetzt werde er alles dafür tun, weiter zu leben. „Der Tod ist keine Option für mich.”

Auch die kleinen Begegnungen des Alltags geben ihm Kraft: „Da sagt plötzlich ein Taxifahrer zu mir: ‚Herr Lafer, Ihr Rührei ist das beste der Welt.' Das berührt mich heute mehr denn je. Ich brauche die Menschen. Diese Wertschätzung. Diese Nähe."

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Was er in seinem Instagram-Statement schrieb

In einem persönlichen Statement auf Instagram machte Johann Lafer seine Erkrankung öffentlich:

„Bei mir wurde ein indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Diese Nachricht war für meine Familie und mich zunächst ein großer Schock."

Gleichzeitig gab er Entwarnung: „Umso dankbarer sind wir, dass die Behandlung gut anschlägt und sich die Situation positiv entwickelt."

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