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Junge besucht täglich eine einsame, alte Frau, um ihr im Haushalt zu helfen, und findet dort die Fotos seiner verstorbenen Mutter – Story des Tages

Edita Mesic
25. Aug. 2022
16:05
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Arnold begann aus einem überraschenden Grund, Frau Catherine Sterling bei verschiedenen Aufgaben rund um ihr Haus zu helfen. Aber bald entdeckte er die alten Bilder seiner Mutter und fand eine Wahrheit heraus, die er sich nie hätte vorstellen können.

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"Warum hilfst du mir, Arnold?", beschloss die 71-jährige Catherine Sterling, den 13-jährigen Arnold zu fragen, der ihr vor einigen Wochen zu helfen begann. Er hatte ihren Rasen gemäht, mit ihren Einkaufstüten geholfen und vieles mehr. Manchmal blieb er sogar länger und backte mit ihr.

Sie war wahnsinnig dankbar für seine Hilfe – mehr als das Kind sich vorstellen konnte, – da sie in den letzten zehn Jahren so einsam gewesen war, dass sie sich fast tot vorkam.

Catherine brachte Arnold bei, wie man ihren berühmten Apfelkuchen bereitet und er war begeistert. Aber ihre Frage überraschte ihn. Er schürzte die Lippen und sah auf seine Füße, während er immer noch mit einer Walze den Teig auf der Theke bearbeitete.

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Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Pexels

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Catherine kam in Verlegenheit nach der Frage und wollte sie zurücknehmen, aber schließlich meldete er sich zu Wort. "Weil ich es hasse, allein zu Hause zu sein", verriet Arnold und zuckte mit den Schultern.

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"Nein, Schatz. Das ist... das kann nicht deine Mutter sein", antwortete die ältere Frau stotternd.

Die ältere Frau runzelte die Stirn. Sie hatte keine Ahnung, dass er allein zu Hause war. "Was ist mit deiner Mutter?"

"Meine Mutter ist vor einem Jahr gestorben und meine Schwester arbeitet so viel, dass ich nachmittags immer alleine zu Hause bin", fuhr Arnold fort, ganz auf den Kuchenteig konzentriert. Catherine wusste, dass etwas anderes vor sich ging.

"Du weißt, dass du mir alles erzählen kannst, oder? Wir haben die letzten paar Wochen zusammen verbracht, und obwohl ich vielleicht nicht alles weiß, kann ich dir Ratschläge geben", bot sie an und bereitete die Äpfel für die Kuchenfüllung vor.

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"Nun... als Mama gestorben war, fühlte ich mich schuldig, weil ich ihr nicht genug im Haushalt helfen konnte. Als ich jeden Tag nach der Schule durch diese Straße radelte, sah ich, wie du die Verandastufen hochgewackelt bist, und dachte, du könntest Gesellschaft brauchen", teilte der Teenager mit und beendete den Teig.

Katharina lächelte. "Was für ein braves Kind", dachte sie. "Okay, ich werde nicht weiterschnüffeln, wenn du es nicht willst, aber danke, dass du es mir gesagt hast. Ich weiß es zu schätzen. Gibt es irgendetwas, dass du über mich wissen möchtest?"

"Nun...", sagte Arnold und dachte scheinbar angestrengt darüber nach, was er fragen sollte.

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Diesen Nachmittag aßen sie den Kuchen und teilten Geschichten aus dem Leben. Arnold enthüllte, dass seine 33-jährige Schwester Helena viel älter war, weil ihre Mutter mit 17 schwanger wurde. Sie bekam Arnold viele Jahre später.

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Pexels

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Natürlich lebte er zunächst bei seiner Mutter in einer anderen Stadt, aber als sie starb, zog er zu seiner Schwester in Catherines Viertel, und da bemerkte er, dass die ältere Frau mit grundlegenden Dingen im Haus Probleme hatte.

Offensichtlich vermisste dieser Junge seine Mutter und wollte seine Schuld wiedergutmachen, dachte Catherine, als er ging. Aus irgendeinem Grund fühlte sie sich gezwungen, eine Mutterfigur für ihn zu spielen, solange er es zuließ.

***

Ein paar Tage später war Arnold wieder in Catherines Haus und half ihr, einen alten Schrank voller Kisten und Kram auszuräumen, den sie verschenken wollte. Zu ihrer Überraschung fing er an, den Inhalt jeder Kiste zu durchsuchen und zu betrachten.

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"Du kannst alles behalten, was du willst, obwohl ich nicht glaube, dass da etwas Wertvolles drin ist", sagte Catherine. Sie durchsuchte auch eine andere Kiste, um sicherzustellen, dass sie nichts Wichtiges wegschmeißen würden.

Nach einiger Zeit stand Arnold auf und hielt einige Fotos in seinen Händen. "Warum hast du das?", fragte er.

Catherine blickte auf. "Was?", fragte sie abgelenkt.

"Das ist ein Foto von meiner verstorbenen Mutter!", sagte er und sah Catherine beinahe wütend an.

"Was? Das ist unmöglich", erwiderte Catherine und streckte ihre Hand aus, um die Fotos zu sehen. "Lass mich sehen."

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Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Pexels

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Arnold drückte ihr die Fotos in die Hand und runzelte die Stirn. "Das ist meine Mutter!", schrie er.

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"Nein, Schatz. Das ist... sie kann nicht deine Mutter sein", antwortete die ältere Frau stotternd. Die Frau auf den Fotos konnte nicht Arnolds Mutter sein. Sie war Catherines Tochter, die als Teenagerin abgebildet wurde, und das Foto brachte Catherine erschütternde Erinnerungen.

"ICH SAGE DIR, DAS IST MEINE MUTTER!", schrei Arnold und die Augen der älteren Frau weiteten sich vor Schock. Der Junge hatte noch nie so mit ihr gesprochen, und plötzlich zog er sein Handy heraus und drückte es ihr in die Hand. "DAS IST MEINE MUTTER!"

Catherine griff nach dem Gerät und betrachtete das Foto. Ihre Augen weiteten sich, denn obwohl die Frau älter war als die auf Catherines Fotos, war es ihre Tochter Sabrina. "Das ist unmöglich", murmelte sie und ihre Augen wanderten zwischen dem Handy und den gedruckten Fotos hin und her.

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"Warum hast du Fotos von meiner Mutter?", fragte Arnold. Seine Stimme hatte sich gesenkt, aber seine Augen waren mit Tränen gefühlt.

"Arnold, das ist meine Tochter Sabrina Sterling", antwortete sie und sah das Kind mit funkelnden Augen an.

"Der Name meiner Mutter war Sabrina Cooke", sagte Arnold, seine Augen zeigten seine Verwirrung.

"Hat sie jemals geheiratet? Was ist mit deinem Vater?", fragte Catherine fast verzweifelt, denn Sabrinas Namensänderung konnte endlich erklären, warum sie ihre Tochter nach dieser schicksalhaften Nacht vor vielen Jahren nie gefunden hatte.

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Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Pexels

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"Mama war nie verheiratet. Meine Schwester und ich haben keinen Vater. Wir wissen nicht, wer unsere Väter sind, außer dass sie verschiedene Menschen sind", antwortete Arnold wahrheitsgemäß und atmete dann tief durch. "Also, wenn das deine Tochter ist... bedeutet das, dass du meine Großmutter bist? Warum warst du nicht in meinem Leben? Mama sagte, sie hätte keine Familie."

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Catherine starrte dem Jungen in die Augen, wollte ihn umarmen und nicht mehr loslassen. "Oh Arnold, ich möchte dir alles erzählen, aber ich denke, wir müssen mit deiner Schwester reden. Sie weiß vielleicht mehr", schlug sie vor, weil sie ihm nicht alles erzählen wollte, ohne dass seine Schwester anwesend war. Sie würde auch wissen müssen, was passiert ist.

Arnold rief seine Schwester an und sagte ihr, sie solle nach der Arbeit zu Catherines Adresse kommen. Helena war verwirrt, aber sie stimmte zu, weil Arnold ihr erzählt hatte, dass er Zeit im Haus der älteren Frau verbracht hatte.

***

"Das ist unmöglich", schüttelte Helena den Kopf und wiederholte die Worte, die Catherine zuvor geäußert hatte. Sie hatten ihr die alten Fotos gezeigt, die Arnold gefunden hatte.

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"Helena", begann Catherine und sah auch Arnold an. "Arnold, ihr braucht eine Erklärung. Vor Jahren, als Sabrina zu mir kam und mir offenbarte, dass sie schwanger war, habe ich... nun, ich habe es nicht so gut aufgenommen."

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Pexels

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Helena nickte verstehend. Sowohl sie als auch Arnold wussten, dass ihre Mutter jung schwanger wurde, aber sie dachten, sie sei allein auf der Welt.

Catherine fuhr fort. "Ich habe sie rausgeschmissen und Sabrina hat die Stadt sofort verlassen. Ich habe Jahre damit verbracht, sie zu finden, konnte es aber nicht. Ich denke, das liegt daran, dass sie ihren Nachnamen geändert hat."

Sie unterhielten sich lange. Helena und Arnold hatten viele Fragen, und Catherine beantwortete sie ruhig und ehrlich mit all dem Bedauern, das sie in ihrem Herzen fühlte. Sie versuchte, die Tränen zurückzuhalten, als ihre Enkelkinder über den Tod ihrer Mutter sprachen. Etwas, von dem sie nichts wusste.

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Irgendwann fragte Catherine Helena: "Bist du sauer auf mich? Wenn du mir eine Möglichkeit gibst, verspreche ich, mein Bestes zu tun, um es wieder gut zu machen."

Aber sie schüttelte den Kopf. "Vielleicht wäre ich wütend, wenn wir das vor Jahren entdeckt hätten. Aber nachdem Mama gestorben ist, habe ich verstanden, dass es auf dieser Welt nicht genug Zeit für die Familie gibt."

"Du bist also unsere Oma, richtig?", mischte sich Arnold ein. "Wir sind jetzt eine Familie richtig?" Seine Tränen begannen frei zu fließen.

"Wenn ihr beide erlauben würdet, wäre ich sehr gerne eure Großmutter", antwortete Catherine, während sie weiter weinte.

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"Ja!", sagte der Teenager.

"Ich würde es gerne versuchen", fügte Helena mit Tränen in den Augen hinzu. Sie waren so lange allein auf der Welt gewesen, und selbst als Erwachsene mochte sie die Idee, mehr Familienmitglieder zu haben.

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"Kann ich euch umarmen?", fragte die ältere Frau schließlich und ihre Enkelkinder nickten. Sie alle umarmten sich und weinten mehrere Minuten lang.

Als sie sich trennten, versprach Catherine, niemals den gleichen Fehler zu machen, den sie vor vielen Jahren ihrer Tochter angetan hatte. Sie würde für Arnold und sogar Helena für alles da sein, was sie jemals brauchten.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Manche Ereignisse sind kein Zufall, sondern Schicksal. Arnold begann Catherine zu helfen, weil er seine Mutter vermisste, doch dann entdeckte er, dass die ältere Frau seine leibliche Großmutter war. Das ist fast zu zufällig, um es zu glauben.
  • Entschuldige dich immer für deine Fehler, damit du nichts bereust. Catherine hatte keine Möglichkeit, die Dinge mit ihrer Tochter in Ordnung zu bringen, nachdem sie sie rausgeschmissen hatte, und sie bereute es jahrzehntelang.
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Diese Geschichte wurde vom alltäglichen Leben unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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