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Flickr/laurelville_gallery
Quelle: Flickr/laurelville_gallery

Frau erfährt vom Verschwinden ihres Sohnes, nachdem er mit seinem Stiefvater, der ihn nicht leiden konnte, campen gegangen war - Story des Tages

Maren Zimmermann
29. Mai 2022
07:00
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Eine Mutter ist entsetzt, als ihr Sohn bei einem Angelausflug mit ihrem zweiten Mann, über den sich der Junge beschwert hat, im Wald verschwindet. Sie hat einen schrecklichen Verdacht.

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Familie kann die wunderbarste Sache der Welt sein - oder der schlimmste Albtraum. Für den dreizehnjährigen Lukas Kerrick hatte sich der Himmel in die Hölle verwandelt, als seine Mutter Alice Jim Langton heiratete.

Jim liebte seine Mama, das konnte Lukas sehen, aber er hasste Lukas. Er verstand nicht, warum. Er gab sich wirklich Mühe, es seinem Stiefvater recht zu machen, war gehorsam und höflich, aber er konnte den Hass in Jims Augen sehen. Vielleicht lag es daran, dass Alice Lukas so sehr liebte. Lukas dachte, dass Jim vielleicht die einzige Liebe von Alice sein wollte...

Alice glaubte, dass ihr neuer Mann ihren Sohn liebte. | Quelle: Unsplash

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Jim war immer darauf bedacht, scheinbar nett zu Lukas zu sein, wenn Alice anwesend war. Wenn seine Mutter weg war, begann der Alptraum. Jim schubste Lukas herum, und einmal war er die Treppe hinuntergefallen und hatte sich den Arm gebrochen.

Von einem Erwachsenen misshandelt zu werden, ist nichts, worüber Kinder lügen.

Jim hatte Lukas böse angeschaut. "Ein Wort zu deiner Mutter und du bist TOT!", zischte er in der Notaufnahme, und als der Arzt Lukas fragte, was passiert sei, sagte er, er sei auf einer Murmel ausgerutscht.

In dieser Nacht kam Jim in Lukas Schlafzimmer, als Alice schon schlief. Er stand in der Tür, ein großer dunkler Schatten. "Du hältst dein Maul, Junge", zischte Jim. "Oder du landest mit deiner Mama auf der Straße. Willst du, dass deine Mama hungern muss? Denn ich verspreche dir, wenn du dein verlogenes Maul aufmachst, wird genau das passieren."

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Lukas wusste, dass Jim ihn hasste. | Quelle: Unsplash

Also schwieg Lukas und Jims verborgene Boshaftigkeit wuchs und breitete sich aus und vergiftete jeden seiner wachen Momente. Wenn Lukas ein Lieblingsspielzeug hatte, ging es kaputt. Seine Freunde hatten Angst, mit ihm zu spielen, und Jim beschwerte sich bei Alice, dass ihr Sohn faul sei."Oh, Jim!" Alice seufzte. "Ich wünschte, du und Lukas würdet euch näher stehen."

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Jims Augen leuchteten auf. "Ich habe eine Idee!", sagte er. "Ich habe früher mit meinem Vater am See gezeltet und geangelt und es war toll! Vielleicht sollte ich Lukas mitnehmen..."

"Das ist eine tolle Idee!", sagte Alice erfreut. "Sei nur vorsichtig, denn in den Wäldern gibt es noch die Minenschächte der alten Goldsucher."

Lukas hat nie jemandem erzählt, wie er sich den Arm verletzt hat. | Quelle: Unsplash

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"Ich werde gut auf Lukas aufpassen", sagte Jim. "Ich verspreche es."

Lukas hasste die Vorstellung, ein ganzes Wochenende allein mit Jim zu verbringen, vor allem einsam im Wald. Er hatte Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte. "Mama", sagte Lukas am Tag vor der Reise. "Ich will nicht mit Jim fahren. Manchmal ... ist Jim gar nicht nett zu mir. Er ist fies."

"Oh, Lukas!" Alice lachte. "Ich weiß, du wärst lieber zu Hause bei deinen Büchern, aber du wirst Spaß haben! Das ist es, was du und Jim brauchen. Ein bisschen Zeit allein, um euch besser kennen zu lernen."

Jim hat Alice erzählt, dass er mit Luke in den Bergen zelten möchte. | Quelle: Unsplash

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"Ich kenne ihn, Mama!", protestierte Lukas. "DU kennst ihn nicht!"

"Das reicht jetzt, Lukas!", sagte Alice verärgert. "Du fährst mit und damit basta!"

Die Reise war genauso schlimm, wie Lukas es sich vorgestellt hatte. Jim war unangenehm und sarkastisch und machte böse Witze. Er nannte Lukas nutzlos und einen Verlierer, weil er nicht wusste, wie man ein Zelt aufbaut oder einen Köder auslegt. Lukas schwieg einfach und hielt den Kopf unten. Das war das Beste, was er tun konnte.

Am zweiten Tag schickte Jim ihn in den Wald, um Holz zu sammeln, und da passierte der Unfall.

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In den Bergen wurde Jim noch unangenehmer. | Quelle: Unsplash

Lukas stürzte in einen alten Minenschacht und lag dort, sechs Fuß tief, an einem alten, bröckelnden Holz festhaltend. Er schrie und schrie, weil sein Bein schmerzte und weil er Angst hatte.

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Endlich kam Jim. "Was ist das für ein Geschrei?", fragte er und als er Lukas sah, sank er in die Knie. Er lächelte und rieb sich das Gesicht. "Na also", sagte er. "Das ist eine Sauerei und kein Fehler! Ein Junge, der in einen Schacht gefallen ist, wird vielleicht nie wieder gefunden, auch wenn hundert Leute den Wald durchsuchen - vor allem, wenn er nicht schreien kann - und morgen früh wirst du keinen Mucks mehr von dir geben können..."

Dann grinste Jim. "Das war nur ein Scherz, Lukas! Ich werde das Seil holen."

Lukas sah zu, wie er wegging, aber die Stunden vergingen und Jim kam nicht zurück. Es wurde langsam richtig dunkel und kalt und Lukas hatte große Angst.

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Lukas ging in den Wald, um Holz zu sammeln. | Quelle: Unsplash

Er versuchte, sich ein wenig zu bewegen und entdeckte, dass er sich an den alten Balken, die den Schacht säumten, ein Stück nach oben ziehen konnte. Es dauerte fast die ganze Nacht, aber er kam heraus.

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Lukas Bein war schwer verletzt, aber er schaffte es, zwischen den Bäumen in die Richtung zu stolpern, in der er ihr Lager vermutete. Er fand das Lager nicht, aber er fand eine sehr alte Blockhütte mit einer Wasserpumpe draußen.

Die Pumpe funktionierte noch, und Lukas trank etwas Wasser und wusch sich das Bein. Dann versuchte er, die Tür der Hütte zu öffnen und stellte fest, dass sie offen war. Die Hütte war schmutzig und voller Spinnweben und Ungeziefer, aber es war ein Ort zum Ausruhen und Lukas legte sich auf den Boden und schlief ein.

Stunden später wachte er auf, als er die Stimme seiner Mutter hörte, die immer wieder seinen Namen rief. Lukas kämpfte sich auf die Beine und öffnete die Kabinentür. "Mama!", schrie er so laut er konnte. "Mama! Ich bin hier!"

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Lukas ist in einen alten Minenschacht gefallen. | Quelle: Unsplash

Ein paar Minuten später hörte er das Geräusch von Schritten und sah seine Mama und Jim auf die Lichtung rennen. "Oh, Lukas!", rief Alice. "Ich bin so froh, dass es dir gut geht! Jim hat mir gesagt, du wärst im Wald verschwunden..."

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"Ich bin in einen Minenschacht gefallen", erklärte Lukas und zeigte ihr sein blutiges Bein. "Aber ich konnte mich befreien..."

"Als Jim mich angerufen hat, bin ich sofort hergefahren!" Alice keuchte. "Der arme Jim war krank vor Sorge!" Aber Jim sah nicht besorgt aus, er sah wütend aus.

"Jim wusste, wo ich war, Mama", sagte Lukas tapfer, auch als sein Stiefvater ihn über die Schulter seiner Mama hinweg anschaute. "Er hat mich dort zurückgelassen. Er wollte, dass ich sterbe."

Alice drehte sich um und starrte Jim an. "Ist das wahr?", fragte sie entsetzt.

Lukas fand Unterschlupf in einer Hütte im Wald. | Quelle: Unsplash

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"Ich habe dir gesagt, du sollst den Mund halten!", schrie Jim Lukas an. "Jetzt werden du und deine Mutter auf der Straße sitzen!"

"Nein, das werden wir nicht!" Lukas lächelte. "Die Hütte gehörte einem alten Goldsucher und ich habe sein Goldlager gefunden. Uns wird es gut gehen!"

"Das Gold gehört MIR!", rief Jim, drängte sich an Alice und Lukas vorbei und stürmte in die Hütte. Kaum war er drinnen, knallte Lukas die Tür zu und verkeilte einen dicken Ast dagegen.

Alice und Lukas rannten hinunter zum Lager, wo sie ihr Auto abgestellt hatte, und als Jim es geschafft hatte, die Tür zu öffnen, waren sie schon längst weg. Alice verklagte Jim auf Scheidung, fand einen guten Job in einer neuen Stadt, und sie und Lukas waren wieder eine glückliche Familie.

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Alice und Luke haben Jim allein im Wald zurückgelassen. | Quelle: Unsplash

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Hör auf deine Kinder. Von einem Erwachsenen misshandelt zu werden, ist nichts, worüber Kinder lügen würden. Lukas hat versucht, es seiner Mama zu sagen, aber Alice hat nicht zugehört. Mache nicht den gleichen Fehler.
  • Du kannst nicht immer alle täuschen. Jim verbarg seine schlechte Laune und seine Eifersucht vor Alice, aber am Ende kam die Wahrheit ans Licht.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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