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29. Juni 2026


Im Februar 2020 traf ein Junge eine herzzerreißende Entscheidung, als er beschloss, seinen Welpen abzugeben. Er tat dies, um den Vierbeiner vor seinem Vater zu schützen, der den Hund verletzte.
Hunde sind als die besten Freunde des Menschen bekannt, aber leider werden sie nicht immer so behandelt. 2020 wurde ein zuckersüßer brauner Welpe in einer Kiste vor dem Xollin Tierheim in Mexiko ausgesetzt. Er war in schlechter Verfassung und benötigte medizinische Hilfe.
Die Finder waren erstaunt über eine handgeschrieben Botschaft und einem Spielzeug, die ebenfalls in der Kiste lagen. Die war ungewöhnlich, also waren sie neugierig, was dahinter steckte. Sobald sie den Brief lasen, ergab alles Sinn.

Ein Hund wurde in einer Kiste vor einem Tierheim gelassen und von den Tierheimmitarbeiter*innen mit einem handgeschriebenen Zettel gefunden. | Quelle: Facebook/apadrinaxollines
HATTE DEN HUND HEIMLICH AUSGESETZT
Das Hündchen wurde von einem 12-jährigen Jungen ausgesetzt, der die Kreatur vor weiterer Misshandlung schützen wollte. In dem Brief verriet er, dass er und seine Mutter beschlossen hatten, den Hund heimlich abzugeben. Der Vater des Jungen misshandelte das Tier.
In der herzzerreißenden Übersetzung des Briefes sagte der Junge, dass sein Name Andres sei und er beschlossen habe, den Hund abzugeben, damit sein Vater ihn nicht mehr misshandeln könne. Er erklärte auch, dass er dem Hund aus gutem Grund ein Spielzeug mitgegeben hatte.
DER HUND BRAUCHTE MEDIZINISCHE HILFE
Der Junge wollte nicht, dass der Hund ihn vergesse, also gab er ihm eines seiner Spielzeuge mit. Er stellte das Wohlergehen des Hundes über sein eigenes und gab seinen Fellfreund ab, weil es ihm so besser gehen würde.
In dem Brief sagte er auch, dass der Schwanz des Hundes medizinische Behandlung brauchte, weil sein Vater ihn verletzt hatte. Andres schrieb: "Ich hoffe, ihr könnt ihm helfen und euch um ihn kümmern." In einem Kommentar zu dem Post gab das Tierheim den Namen des Hundes bekannt: Rene.
LEUTE WOLLEN IHN ADOPTIEREN
Viele Menschen zeigten Interesse an dem Hund. Das Tierheim sagte, der Hund müsse zunächst behandelt werden, ehe er vermittelt werden könne. Er müsse außerdem geimpft und entwurmt werden.
Die tragische Geschichte sorgte online für Aufruhr. Dem Netz taten der Hund und der Junge leid. Ein*e Nutzer*in sagte, dass der Junge "großartig" sei, weil er die Bedürfnisse des Hundes vor seine eigenen gestellt hatte.

Kommentare zu dem Hund, der von einem kleinen Jungen vor einem Tierheim abgesetzt wurde, weil sein Vater das Tier misshandelte. | Quelle: Facebook/apadrinaxollines
DIE REAKTIONEN ONLINE
Die Nutzer*innen lobten den Jungen und sagten, sie wünschten, mehr Menschen und Kinder wären wie er. Eine Person fühlte mit dem Kind, für den die ganze Sache sehr schmerzvoll gewesen sein muss und fügte hinzu: "Wie schade für den kleinen Jungen."
Andere wollten vor allem, dass Gerechtigkeit gewinnt. Eine Person kommentierte: "Menschen, die Tiere misshandeln, sollten schwer bestraft werden." Es ist nicht klar, ob der Vater des Sohnes gesetzliche Konsequenzen erdulden musste. Dennoch hat Andres’ Liebe für den Hund ihn dazu gebracht, das Richtige zu tun und dessen Leben zu retten.
AmoMama.de unterstützt und fördert keine Formen von Gewalt, Selbstbeschädigung oder anderes gewalttätiges Verhalten. Wir machen unsere LeserInnen darauf aufmerksam, damit sich potentielle Opfer professionelle Beratung suchen und damit niemand zu Schaden kommt. AmoMama.de setzt sich gegen Gewalt, Selbstbeschädigung und gewalttätiges Verhalten ein, AmoMama.de plädiert deshalb für eine gesunde Diskussion über einzelne Fälle von Gewalt, Missbrauch, oder sexuelles Fehlverhalten, Tiermissbrauch usw. zum Wohl der Opfer. Wir ermutigen in diesem Sinne alle LeserInnen, jegliche kriminelle Vorfälle, die wider diesen Kodex stehen, zu melden.

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