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07. September 2021

Leben der Mutter wurde "zur Hölle gemacht", nachdem ihre Tochter in schrecklichem Autounfall starb

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Den Tod des eigenen Kindes zu überwinden erscheint vielen Eltern unmöglich. Ein Paar aus Wales war dabei, als ihre Tochter bei einem Unfall starb. Jetzt wurde die Verantwortliche vor Gericht verurteilt.

Rebecca Davies war erst 19 Jahre alt, als sich das tragische Unglück ereignete. Die junge Frau hatte große Pläne: sie studierte Biochemie an der Universität in Birmingham und wollte danach Medizin studieren.

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Als Freiwillige arbeitete sie bereits im Krankenhaus und engagierte sich darüber hinaus, um jungen Menschen bei ihren Studienplänen zu helfen. Im Januar des vergangenen Jahres jedoch fand ihr junges Leben ein jähes Ende.

Rebecca fuhr am 2. Januar 2020 mit ihren Eltern Carol und William Davies auf der A4042 bei Llanellen. Sie saß auf dem Rücksitz; ihr Vater fuhr.

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Als sie um eine Kurve bogen, kam ihnen ein Wagen entgegen, der seine Spur verlassen hatte und zum Teil auf der Spur der entgegen kommenden Autos fuhr. Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß.

Die Familie Davies erlitt schwere Verletzungen. Bei Rebecca rissen unter anderem der Darm und das Zwerchfell. Im Krankenhaus erlag die 19-Jährige diesen Verletzungen; ihre Eltern überlebten.

Verantwortlich für den Unfall war die 33-jährige Ärztin Sally Robeson. Sie war abgelenkt worden und so von ihrer Fahrbahn abgekommen. Das Gericht sprach die Ärztin des gefährlichen Fahrverhaltens schuldig.

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Sie muss die Gerichtskosten tragen, darf 2 Jahre lang keinen Führerschein besitzen und muss 18 Monate lang Sozialdienst leisten. Sie bereue den Unfall zutiefst und sei seither gebrochen.

Auch die Mutter der Verstorbenen kam während des Verfahrens zu Wort. Sie und ihr Ehemann erlitten beide schwere Verletzungen, deren Folgeschäden sie noch immer ertragen müssten.

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Dies sei jedoch nichts im Vergleich zu dem Schmerz, den der Verlust ihrer Tochter ihnen bereite. Der Unfall habe ihnen das Leben "zur Hölle gemacht" und sei das schlimmste Trauma, das sie hätten erleben können.

"Wir denken oft, dass es besser gewesen wäre, wenn wir an jenem Abend alle gestorben wären", sagte die noch immer am Boden zerstörte Mutter. Der Schmerz des Verlustes wird die Eltern immer begleiten.

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