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07. August 2021

"Unser Lehrer Doktor Specht": Leben von Robert Atzorn 22 Jahre nach der Serie

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Robert Atzorn spielte die Hauptrolle in der beliebten Familienserie "Unser Lehrer Doktor Specht". In den 90er Jahren wurde er damit berühmt. Doch wie geht es dem talentierten Schauspieler heute? Wir werfen einen Blick auf sein Leben nach dem Erfolg der Serie.

Es gibt immer wieder Künstler, in egal welchem Bereich der darstellenden Künste, die ihr Publikum auch nachhaltig prägen. Robert Atzorn zählt zu eben jenen Schauspielern, die es geschafft haben, sich mit ihren Rollen in die Herzen der Menschen zu spielen. 

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"Doktor Markus Specht" war die Hauptfigur der Serie und wurde von dem heute 72-jährigen Schauspieler Robert Atzorn verkörpert. Die Serie war in den Neunzigern äußerst beliebt und lief von 1992 bis 1999 im Fernsehen.

"Dr. Specht" war Lehrer und unterrichtete an verschiedenen Schulen im ganzen Land. Er stach durch sein überdurchschnittliches Engagement für seine Schüler hervor. Unterstützt wurde er dabei durch seine Sekretärin Anita Kufalt. Diese wurde von einer jungen Veronika Ferres gespielt.

Mit jeder Staffel kam der Lehrer an eine neue Schule und hatte die Chance die Leben neuer Kinder zu verändern und positiv zu beeinflussen. Nach fünf Staffeln war dann jedoch Schluss.

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Das Ende der Serie bedeutete jedoch noch lange nicht das Ende der Karriere für Atzorn. Er war schon vor "Unser Lehrer Doktor Specht" als Schauspieler bekannt. Das änderte sich auch nach dem Ende der Serie nicht. Er ergatterte weitere Rollen in Serien und Filmen.

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Von 2001 bis 2008 war er Teil des Casts vom berühmten "Tatort" und spielte dort die Rolle des Kommissars "Jan Casstorff". Desweiteren sah man ihn in Serien wie "Kanzleramt" oder auch "Die Affäre Semmeling".

Neben diesen erfolgreichen TV-Serien spielte er auch in Filmen mit. Fans konnten ihn so beispielsweise in "Das Kommando" oder "Afrika, mon amour" bewundern.

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Es schien ihn jedoch auch zu anderen Krimi-Serien hinzuziehen, denn neben dem Tatort spielte er auch in "Nord Nord Mord" mit und schlüpfte in die Rolle des Hauptkommissars "Theo Clüver". Seine ersten Erfolge feierte er damals Ende der 80er Jahre mit "Oh Gott, Herr Pfarrer", das in einem fiktiven Vorort Stuttgarts spielte.

Für seine schauspielerischen Leistungen erhielt er über die Jahre zahlreiche Auszeichnungen. 2013 wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Auch den Bayerischen Fernsehpreis erhielt er für sein Projekt "Der Fall Jakob von Metzler", berichtet "Promipool". 

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2017 verkündete der Schauspieler überraschend, dass er seine Schauspielkarriere an den Nagel hängen wollte. Über den Grund für seine Entscheidung sagte der erfolgreiche Künstler:

"Es gibt keinen Grund zur Sorge. Für mich ist das Kapitel einfach beendet. Ich habe 50 Jahre gearbeitet. Es gibt auch noch etwas anderes im Leben – meine Familie, meine Enkel. Ich möchte nicht auf der Bühne oder vor der Kamera sterben. Jetzt ist es genug."

Für seinen Ruhestand bedeutet das auch für seine Fans Veränderungen, denn er beantwortet auch keine Fanpost mehr. Das verriet seine Agentin. Er wolle in Zukunft ohne Druck, Textlernen oder Interviews seinen Lebensabend genießen. 

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PRIVATES GLÜCK

Neben seinem beruflichen Erfolg hat er auch privat sein Glück gefunden. Atzorn ist seit 1976 mit seiner zweiten Frau verheiratet. Die Frau an seiner Seite heißt Angelika Hartung. Sie ist mittlerweile 73 Jahre alt und von Berufswegen her ebenfalls Schauspielerin. Sie kennt man aus Serien wie "Das Traumschiff" und "Lena Lorenz".

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In seiner Autobiografie "Duschen und Zähneputzen — Was im Leben wirklich zählt" verriet der ehemalige "Tatort"-Schauspieler, dass er selbst den Tatort mittlerweile nicht mehr ansehe. 

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In einem Interview verriet er zudem, dass er der Meinung sei, das Konzept von "Unser Lehrer Doktor Specht" würde auch in der heutigen Zeit noch funktionieren, immerhin sei jeder in der Schule gewesen und habe ganz eigene Erfahrungen gesammelt. 

Seinen Ruhestand könne er in Bayern auf dem Land durchaus genießen. Dort kenne ihn jeder und er werde nur gelegentlich von Touristen angesprochen, die dort Urlaub machen. Ansonsten könne er recht unbehelligt sein Leben führen, sagte er im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten".

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