Bei einem Mann wurde Zungenkrebs diagnostiziert, nachdem sein Arzt gesagt hatte, es handele sich um eine "Hunde-Allergie"

Bei einem Mann wurde Zungenkrebs diagnostiziert, nachdem Ärzte anfänglich behaupteten, es handle sich um eine Allergie.

Der 52-jährige Kevin Parnham erhielt vor vier Jahren eine beängstigende Diagnose: Zungenkrebs.

2017 merkte er erstmals, dass etwas nicht stimmte. Er verspürte ständig das Gefühl, sich räuspern zu müssen und machte einen Termin bei seinem Arzt. Dieser meinte, es könnte sich um Sodbrennen handeln und verschrieb ihm Medikamente.

Da es dadurch nicht besser wurde, ging er zu ihm zurück. Dieses Mal vermutete der Hausarzt, es könnte eine allergische Reaktion auf seinen Hund sein und verschrieb ihm Anthistamine.

Da der Zustand sich nur weiter verschlimmerte und keine Anzeichen auf Besserung vermuten ließen, wurde er anschließend an einen HNO-Arzt (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt) überwiesen. Zu der Zeit war es bereits so schlimm, dass Parnham Probleme hatte, zu Schlucken und er hatte erstmals die Gedanken an eine Krebserkrankung. Er sagte:

"Ich wusste, dass man Krebs so ziemlich überall im Körper bekommen kann."

Schließlich wurde bei einer Untersuchung der Tumor auf seiner Zunge entdeckt. Es wurde eine Biopsie angeordnet und kurz darauf erhielt er die niederschmetternde Nachricht, dass der Tumor krebsartig war.

Obwohl er gewusst hatte, dass dies durchaus möglich war, schockierte ihn die Nachricht dennoch, denn er war Nicht-Raucher und trank auch nicht übermäßig viel.

Seine Chemotherapien und andere Behandlungen zogen sich über sechs Wochen hin und er verriet, dass es zu Beginn gar nicht allzu schlimm gewesen sei.

Doch die Erschöpfung und die Schmerzen wurden schlimmer, je länger die Behandlungen andauerten. Zudem entwickelte er eine Entzündung im Mundraum, dennoch blieb er zuversichtlich. Die Mühen und die Schmerzen zahlten sich aus, denn im April 2018 erhielt er die Nachricht, dass der Krebs besiegt war.

Parnham benötigte dennoch einige Zeit auch nach der Behandlung noch, bis die Beschwerden nachließen, da er immer noch Probleme beim Schlucken hatte. Mittlerweile kann er das Leben wieder in vollen Zügen genießen – und ebenso die Kochkünste, die ihm stets sehr am Herzen lagen.

Zwar gibt es einige Einschränkungen – er kann beispielsweise nicht mehr allzu scharf essen und benötigt Wasser, um es herunterzuschlucken – doch er ließ den Krebs nicht sein Leben bestimmen.

Seine Geschichte verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, eine Krebserkrankung so früh wie möglich zu erkennen. Es kann nie schaden, eine zweite Meinung einzuholen oder auf sein Bauchgefühl zu hören, wenn man glaubt, etwas könnte nicht stimmen.

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