Kinder schreiben Briefe an das "Christkind" und erbitten: "Mach das Virus weg"

Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auf jeden einzelnen Aspekt unseres Lebens aus, das zeigt sich nun sogar in den Wunschzetteln, die einige Kinder an den Weihnachtsmann schicken.

Dieses Jahr hat sich sogar das Christkind umstellen müssen und eine Video-Konferenz eingerichtet, um mit Kindern aus einem Kindergarten sprechen zu können. Das Christkind wird dabei von einer jungen Frau mit blonden Locken und einem weißen Kleid gespielt. Sie fragt die Kinder, ob sie schon Plätzchen gebacken haben.

Das Treffen fand im Rahmen der Eröffnung der sogenannten "Weihnachtspostfiliale" in Engelskirchen statt. Die Schreibstube besteht, nach Angaben von RTL, bereits seit 1985.

Der Ursprung dieser Schreibstube ist süß und herzig zugleich, denn damals häuften sich um die Weihnachtszeit stets Briefe, die an das Christkind adressiert wurden. Man wollte die Absender nicht enttäuschen und so fand man eine Möglichkeit, den Kindern antworten zu können.

Dieses Jahr erreichten das Christkind am ersten Arbeitstag 10.000 Zuschriften allein. Doch schon jetzt scheint sich ein Wunsch mit einzuschleichen und abzuzeichnen, der die Jahre zuvor nicht aufgetaucht ist: "Mach das Virus weg."

Es ist fast herzzerreißend, dass sogar die Kinder unserer Gesellschaft sich solche Sorgen aufgrund von COVI-19 machen, dass sie selbst das Christkind bitten, zu helfen.

Dieser spezielle Wunsch kam von Noah, dessen Wunsch von seiner Oma auf Papier festgehalten und zum Christkind geschickt wurde.

Weitere Wünsche der Kinder drehen sich ebenfalls um die Corona-Pandemie. Einige Kinder wünschen sich, dass das Weihnachtsfest nicht ausfällt, sondern dass sie mit ihren Familien feiern können.

Ein kleiner Junge namens Samuel versteht schon in so jungen Jahren, dass die Pandemie nicht nur für uns Menschen schwer ist, sondern auch für das Christkind, denn er schrieb:

"Ich weiß, dass [du] auch dieses Jahr viel zu tun hast, besonders 2020. Wegen dem Corona-Virus schreibe ich Dir jetzt schon."

Da so viele Briefe ihren Weg zum Christkind finden, brauch es natürlich fleißige Helfer, um sie zu beantworten. 16 HelferInnen stehen dem Christkind auch dieses Jahr wieder zur Seite, und beantworten alle Briefe, die bis zum 21. Dezember bei ihnen eintrudeln.

Steffi Renner ist eine der Helferinnen und sie verrät, dass sie sich das ganze Jahr über auf diese Zeit freuen. Sie ist bereits seit 16 Jahren dabei, doch langweilig wird es nie.

Aufgrund der Pandemie arbeiten viele der Helfer nun jedoch im Homeoffice. Sie haben die Möglichkeit, mit vorgefertigten Briefen zu antworten, oder individuelle Texte zu verfassen.

Die Schreibstube in Engelskirchen ist nur eine von mehreren "Weihnachtspostfilialen" in Deutschland. Der Name des Ortes scheint bewusst gewählt und auch die anderen Orte wie in Himmelstadt und Himmelpforten gewähren einen glaubwürdigen Pfad zum Himmel.

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