Kabarettist Herbert Feuerstein ist mit 83 Jahren verstorben: Einblick in seine Karriere

Der Autor und Entertainer Herbert Feuerstein ist im Alter von 83 Jahren gestorben, wie der WDR-Intendant Tom Buhrow enthüllte. Der Kabarettist war berühmt für seine Kultshow “Schmidteinander” und wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Das ist traurige Nachricht aus der Comedy-Welt! Der in Österreich geborene Komiker soll in Erftstadt gestorben sein.

WDR-Intendant Tom Buhrow hat eine emotionale Nachricht über den Tod der Comedy-Ikone geteilt. Er lobte sein Talent und erinnerte sich an ihn für seinen Witz. Er schrieb:

"Wir bedanken uns bei Herbert Feuerstein nicht nur für 'Schmidteinander', eine Kultshow, die  Fernsehgeschichte geschrieben hat [...]. Sondern auch für seinen klugen Humor, seine herrliche Albernheit, den intelligent durchdachten Anarchismus und viele höchst unterhaltsame Fernseh- und Hörfunkstunden.” 

DER ANFANG DER KARRIERE

Herbert Feuerstein, 1937 in Zell am See geboren, war ausgebildeter Musiker. Er war mit Musikinstrumenten wie Klavier und Cembalo ziemlich vertraut. Später begann er als Journalist zu arbeiten.

Feuerstein war 20 Jahre lang Chef des deutschen Ablegers von US-amerikanischen Satiremagazin "MAD". Er wurde erstmals im Fernsehen als Autor der Michael Braun-Talkshow im WDR anerkannt.

Zwei Jahre später folgte "Wild am Sonntag". Er war dem breiten deutschen Publikum auch als Rategast in der von Harald Schmidt moderierten Spielshow "Psssst ..!" bekannt.

Der talentierte Komiker war auch beim Mini-TV-Publikum beliebt. Immerhin verlieh er dem Professor Brabbelback seine Stimme in "Die Sendung mit der Maus", einer Zeichentrickserie, die 1971 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde.

DER ERFOLG UND DIE AUSZEICHNUNGEN

Der 83-Jährige arbeitete zu Lebzeiten auch mit verschiedenen anderen Fernsehstars zusammen. Er trat auch mit dem deutschen Schauspieler Bastian Pastewka auf der Bühne auf und wurde außerdem mit einem Bambi- und dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Danach konzipierte er "Schmidteinander" und als Co-Moderator neben Schmidt erreichte er eine großartige Komödie, indem er Dummheit und Langeweile zeigte.

"Es war Abneigung auf den ersten Blick", beschrieb Herbert Feuerstein seine Zusammenarbeit mit Harald Schmidt. 

Feuerstein schrieb auch zahlreiche Bücher, darunter Reiseberichte und die Anthologie "Frauen fragen Feuerstein und sieben andere F-Wörter" aus dem Jahr 2005, eine Sammlung von Interviews, Glossaren, Berichten und Skizzen aus dem Programm "Schmidteinander". 

Auch wenn der Tag seines Todes mit großer Trauer beklagt wurde, erinnern sich die Sender an die lustigen Momente mit dem verstorbenen Kabarettisten, die immer alle zum Lachen brachten. 

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