Junge Frau, die ihr 7kg schweres Herz im Rucksack trug, ist verstorben

Die 24-jährige Rebecca Henderson, die über ein Jahr lang mit einem künstlichen Herzen überlebt hat, ist an den Folgen einer Transplantation gestorben.

Rebecca wurde 2017 nach einem Zusammenbruch und einer Sepsis mit Herzkrebs diagnostiziert. Sie entfernten ihr natürliches Herz, und sie wurde eine von zwei Empfängern eines Total Artificial Hearts (TAH) in Großbritannien.

Sie entschied sich, trotz ihrer Herausforderungen ein normales Leben zu führen und setzte ihr Studium am St. Anne's College in Oxford fort. Dies beinhaltete das Tragen eines fünfzehn Pfund schweren Rucksacks, in dem sich die Kunstherzmaschine befand, deren Schläuche mit ihrem Körper verbunden waren und die ihr Blut pumpte.

Außerdem musste sie das Gerät oft aufladen, da der Akku nur für zweieinhalb Stunden Gebrauch geeignet war.

Nachdem sie ein Jahr lang krebsfrei war, qualifizierte sich Rebecca für eine Herztransplantation.

Nachdem sie jedoch im Februar ihr neues Herz erhalten hatte, erlitt sie mehrere Komplikationen und starb.  

Übersetzung: Wir werden unsere wundervolle Tochter vermissen. Sie hat so viele Leben beeinflusst und ihr Leben in vollen Zügen genossen. Sie war auch meine beste Freundin und ich werde sie immer lieben und vermissen.

Ihre Familie, die bis zum Ende bei ihr war, teilte ihre Gefühle des Verlustes auf Twitter als Reaktion auf die Hommage an Rebecca durch das St. Anne's College.

Selwa Hussain ist die andere TAH-Begünstigte. Sie ist eine 39-jährige Mutter von zwei Kindern, die im Juli eine Herzinsuffizienz erlitt.

Sie wurde sechs Stunden lang operiert, aber da sie nicht fit genug für ein neues Herz war, wurde beschlossen, dass sie stattdessen das TAH erhalten sollte.

Sie erlebte starke Wassereinlagerungen, Brustschmerzen und Atembeschwerden sechs Monate nach der Geburt ihrer Tochter. 

Ihre Kardiomyopathie, wurde höchstwahrscheinlich durch ihre letzte Schwangerschaft verursacht. Hussain ist dem Harefield Hospital für ihre zweite Chance im Leben dankbar. Sie sagt, 

„Harefield war absolut großartig. Sie fanden eine Lösung, die es mir ermöglichte, am Leben zu bleiben, um das neue Jahr mit meiner Familie zu erleben. Dafür bin ich ihnen auf ewig dankbar.”

Wir alle sollten dankbar sein für jeden einzelnen Tag, den wir mit unseren Liebsten haben. Umso schöner ist es, zu hören, dass nicht alle Geschichten traurig ausgehen.

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