Mitarbeiter von Starbucks wegen einer Mitteilung über die Bestellung des stotternden Kunden entlassen

Ein Mitarbeiter von Starbucks wurde aus der Kaffeehäuser-Kette entlassen. Es stellte sich heraus, dass er einen stotternden Kunden auslachte, der in einer Filiale das Getränk bestellte.

Tan Lekwijt und sein Freund Sam, die in Philadelphia wohnen, kamen in Starbucks am 27. Juni, um einen Eiskaffee zu bestellen und miteinander zu sprechen. Stattdessen begegnete ihnen ein schrecklicher Barista, schreibt Tan auf Facebook.

In Starbucks, wenn man ein Getränk bestellt, fragt der Barista nach dem Namen des Kunden. Sam stottert, als er seinen Namen dem Barista sagte, antwortete der: „Okay, S-s-s-sam“.

Alles wurde nur noch schlechter. Als Sam seinen Kaffee bekam, stellte es sich heraus, dass der Barista auf dem Becher „Sssam“ geschrieben hatte.

Lekwijt erzählte die Geschichte auf Facebook. Er konnte nicht verstehen, wieso der Barista denkt, dass man die Menschen erniedrigen kann, die stottern und einfach anders sind.

Als Sam selbst an die Firma schrieb, um sich zu beschweren, entschuldigte man vor ihm und gab ihm 5 Dollar.

„Siecher hat Starbucks die Pointe nicht verstanden. Es geht darum, wie man die Menschen behandelt, die Sprachbehinderung haben und gar nicht darum, wie man die Namen schreibt,“ konnte man in der Antwort von Lekwijt an Starbucks lesen.

Das Posting wurde 800 Mal geteilt und Starbucks entschuldigte sich besser vor zwei Männern. Es wurde mitgeteilt, dass die Situation untersucht wird.

„Hallo, Tan. Danke, dass du uns darauf aufmerksam gemacht hast. Wir wollen, dass sich alle in unseren Cafés wohl fühlen.“, steht in dem Statement von Starbucks geschrieben. „Wir haben null-Toleranz für die Diskriminierung und wir lösen diese Probleme sofort.“

Später teilte Starbucks mit, dass der Mitarbeiter entlassen wurde.

Im 2018 sorgte Starbucks noch einmal für Schlagzeilen. Ein Mitarbeiter rief die Polizei an, weil zwei schwarze Männer in dem Café auf einen Bekannten warteten.

Nach einem Skandal schloss die Kette alle Filialen in den USA, um Trainings gegen Rassismus durchzuführen.

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