08. Juni 2018

Ein 18-jähriges Mädchen weigert sich, einen schwarzen Arzt wegen seiner Hautfarbe ihre Stichwunde versorgen zu lassen

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Eine Jugendliche spuckte in das Gesicht eines Polizisten und wütete mit rassistischen Kommentaren gegenüber eines schwarzen Arztes.

Dieser versuchte, ihre Stichwunde zu behandeln, nachdem die Frau Drogen und Alkohol genommen hatte. Bei der Frau handelte es sich um die 18-jährige Zena Edwards aus Llandudno in Wales, wie Daily Mail berichtete.

Sie weigerte sich, sich von einem schwarzen Arzt mit ihrer Wunde behandeln zu lassen. Sie rief dann: „Du kannst sie nicht sauber machen, du bist selbst dreckig.“

Ein Gericht in dem Ort vernahm ebenfalls, dass Frau Edwards in die Gesichter zweier Polizisten spuckte und versuchte, ihnen Kopfnüsse zu verpassen. Diese durchsuchten eine Wohnung in dem Ort Rhyl am 6. Mai, wo sie Edwards schlafend vorfanden.

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Sie wurde mit einer Messerwunde in ihrem Rücken aufgefunden. Sie hatte bei einer Party Drogen eingenommen und Alkohol getrunken.

Quelle: Shutterstock

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Als die Polizei sie daran hinderte, sich ein Glas Wasser zu holen und sie sie in Handschellen legten, spuckte sie die Polizisten an und bedrohte sie damit, ihnen Kopfnüsse zu geben.

Edwards wurde zu der Polizeistation von St. Asaph gebracht und dann zur Notaufnahme des Krankenhauses Glan Clwyd. Dort ging der Missbrauch durch sie weiter.

Es war in diesem Krankenhaus, wo sie die rassistischen Bemerkungen gegenüber des Arztes machte, der versuchte, ihre Wunde zu versorgen.

Richterin Gwyn Jones sagte gegenüber der 18-jährigen im Gericht: „Ein Arzt, der in einem Krankenhaus arbeitet, sollte nicht solchem entsetzlichen Verhalten unterzogen werden.“

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Edwards plädierte schuldig für eine rassistisch motivierte Störung der öffentlichen Ordnung, zwei Punkte tätlichen Angriffs gegenüber Polizisten und den Besitz einer kleinen Menge der Droge Kokain.

Andy Hutchinson, der die Frau vertrat, sagte, dass Edwards bei einer Party gewesen sei und in den Rücken gestochen worden sei. Sie könne sich aber nicht daran erinnern, weil sie unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gewesen sei.

Er fügte hinzu, dass Edwards sich bei dem Arzt und den anderen Personen entschuldigen wollte. „Sie ist keine Rassistin, sondern es war eine armselige Wortwahl.“

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