„nur ich bin weg – Götz George!“: Der legendäre deutsche Schauspieler starb im Alter von 77 Jahren – zuvor hatte er über seinen eigenen Tod gesprochen
06. August 2026

Die Nachricht vom Tod von Thomas Glashauser hat in Aschheim große Bestürzung ausgelöst. Der frühere Erste Bürgermeister der Gemeinde ist im Alter von nur 51 Jahren gestorben. Sein Nachfolger Florian Meier und die CSU Aschheim nehmen Abschied von einem Politiker, der über viele Jahre die Gemeinde prägte.
„Wir sind sehr in Trauer und sprachlos“, sagte der Aschheimer CSU-Ortsvorsitzende Rolf Dettweiler gegenüber „Merkur“. Auch auf Facebook erinnern Weggefährten an Glashauser und an das, was er während seiner Amtszeit für Aschheim auf den Weg gebracht hat.
Dabei wird auch an eine schwierige Phase in seinem Leben erinnert. Glashauser hatte sich im September 2022 wegen eines Burnout-Syndroms aus dem Rathaus zurückgezogen. Nach einer langen Krankheitsphase wurde er schließlich im August 2024 für dienstunfähig erklärt und in den Ruhestand versetzt.
Nun trauert die Gemeinde um ihren ehemaligen Rathauschef.
Thomas Glashauser war über Jahre eines der prägenden politischen Gesichter von Aschheim. Vor zwölf Jahren wurde der CSU-Kandidat zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Bereits im ersten Wahlgang konnte er sich damals durchsetzen. Auch bei der Kommunalwahl 2020 siegte Glashauser und begann damit seine zweite Amtszeit als Rathauschef.
In diesen Jahren war er maßgeblich an der Entwicklung der Gemeinde beteiligt. Sein Nachfolger Florian Meier erinnert insbesondere an Projekte, die heute zum Alltag in Aschheim gehören. In einem Facebook-Beitrag schreibt Meier über seinen Vorgänger: „Ein klares Wertekonstrukt hat ihn ausgezeichnet, aber auch ein gewisser Kampfgeist. Seinen Weichenstellungen ist es zu verdanken, dass wir heute in Aschheim ein Gymnasium und Schulschwimmbad haben. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Thomas war immer bescheiden, er hat Gutes getan, aber nicht darüber gesprochen.“ Damit beschreibt Meier Glashauser als einen Politiker, der aus seiner Sicht nachhaltig auf die Gemeinde Aschheim eingewirkt hat. Gleichzeitig hebt er dessen persönliche Eigenschaften hervor.
Die zweite Amtszeit von Thomas Glashauser verlief allerdings anders, als es zunächst zu erwarten gewesen war. Im September 2022 zog sich der damalige Bürgermeister aus dem Rathaus zurück. Als Grund wurde ein Burnout-Syndrom genannt. Glashauser blieb anschließend fast zwei Jahre krankgeschrieben. Während dieser Zeit wurden die Amtsgeschäfte von seinen Stellvertretern weitergeführt.
Im August 2024 wurde schließlich seine Dienstunfähigkeit festgestellt. Glashauser wurde daraufhin in den Ruhestand versetzt. Damit endete seine Zeit als Bürgermeister endgültig. Für die Gemeinde war es bereits damals ein Einschnitt. Glashauser hatte über Jahre das Amt des Ersten Bürgermeisters ausgeübt und Aschheim politisch repräsentiert. Nach seinem Ausscheiden wurde es zunehmend stiller um den ehemaligen Bürgermeister.
Florian Meier, der Glashauser als Erster Bürgermeister von Aschheim nachfolgte, erfuhr nach eigenen Angaben am frühen Morgen vom Tod seines Vorgängers. Auf Facebook schreibt Meier: „Für mich und die gesamte Rathausverwaltung war heute ein Tag, der sich nicht ganz real anfühlte. Zu verstehen, dass mein Amtsvorgänger mit 51 Jahren so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, ist nicht einfach.“
Die Worte machen deutlich, wie überraschend die Nachricht für das Rathaus und die Menschen, die mit Glashauser zusammengearbeitet hatten, kam. Meier erinnert in seinem Beitrag zugleich an die politische Arbeit seines Vorgängers und an dessen persönliche Eigenschaften. Glashauser habe ein „klares Wertekonstrukt“ ausgezeichnet, aber auch ein gewisser Kampfgeist. Als Beispiel für seine politischen Weichenstellungen nennt Meier das Gymnasium und das Schulschwimmbad in Aschheim.
Auch die CSU Aschheim veröffentlichte nach dem Tod ihres früheren Bürgermeisters einen Nachruf: „Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom plötzlichen Tod unseres ehemaligen Ersten Bürgermeisters Thomas Glashauser erfahren.“
Die Partei erinnert darin an Glashausers langjährige Verantwortung für die Gemeinde: „Thomas Glashauser hat über viele Jahre Verantwortung für unsere Gemeinde übernommen und Aschheim und Dornach als Erster Bürgermeister geprägt.“ Die CSU spricht von tiefer Betroffenheit und richtet ihre Gedanken und ihr Mitgefühl an Glashausers Familie und Angehörige. Der Beitrag endet mit den Worten: „Ruhe in Frieden, Thomas.“
Nach seinem Ausscheiden aus dem Rathaus wurde es ruhiger um Thomas Glashauser. CSU-Ortsvorsitzender Rolf Dettweiler berichtet laut „Merkur“, Glashauser habe sich zuletzt stark zurückgezogen. Gleichzeitig habe er sich andere Beschäftigungen gesucht. Offenbar half der frühere Bürgermeister zuletzt auch bei der Ernte mit.
Glashauser war lange Zeit öffentlich präsent gewesen. Als Bürgermeister stand er regelmäßig im Mittelpunkt des Gemeindelebens und trug politische Verantwortung für Aschheim und Dornach. Sein Leben hatte nach dem Ende seiner politischen Laufbahn eine andere Richtung genommen. Nun erinnert sich die Gemeinde an ihn vor allem als ehemaligen Rathauschef und an die Projekte, die während seiner Amtszeit entstanden.
Wie schwer die Nachricht in der örtlichen CSU wiegt, machte Rolf Dettweiler deutlich. „Wir sind sehr in Trauer und sprachlos“, sagte der CSU-Ortsvorsitzende. Zu den näheren Umständen des Todes wollte und konnte Dettweiler zunächst nichts sagen. Die Aschheimer CSU hatte nach seinen Angaben erst am Mittwochvormittag, den 30. September 2026, vom Tod ihres ehemaligen Bürgermeisters erfahren.
Die Reaktionen aus Aschheim zeigen, welche Spuren Thomas Glashauser in seiner früheren Gemeinde hinterlassen hat. Sein Nachfolger Florian Meier erinnert an konkrete politische Entscheidungen und Projekte. Die CSU würdigt seine langjährige Verantwortung für Aschheim und Dornach. Und der frühere CSU-Ortsvorsitzende beschreibt die Stimmung nach der Nachricht mit den Worten „Trauer“ und „sprachlos“.
Thomas Glashauser ist am Dienstag, den 29. September 2026, bei einem schweren Ernteunfall in Kirchheim ums Leben gekommen. Die Aschheimer CSU bestätigte, dass es sich bei dem 51-Jährigen um den früheren Bürgermeister handelt.
Der tödliche Unfall ereignete sich gegen 18 Uhr am Heimstettener Moosweg. Glashauser befand sich während der Kartoffelernte gemeinsam mit zwei weiteren Personen auf einem Erntegerät. Das Gerät wurde von einem 44-Jährigen aus dem Landkreis München mit einer Zugmaschine gezogen.
Aus bislang ungeklärter Ursache fiel Glashauser von dem Erntegerät und wurde anschließend überrollt. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen. Rettungskräfte versuchten noch an der Unfallstelle, den 51-Jährigen zu reanimieren. Anschließend wurde er mit einem Hubschrauber in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Dort erlag er schließlich seinen schweren Verletzungen.
Wie es genau zu dem tödlichen Unfall kommen konnte, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Ein Gutachter soll nun untersuchen, wie es zu dem Geschehen kommen konnte. Weitere Angaben zu den genauen Umständen liegen bislang nicht vor.
Für die Menschen in Aschheim steht unterdessen vor allem die Nachricht vom Tod ihres früheren Bürgermeisters im Mittelpunkt. Thomas Glashauser war erst 51 Jahre alt.
Sein politischer Weg hatte ihn über zwölf Jahre an die Spitze der Gemeinde geführt. 2020 war er erneut zum Bürgermeister gewählt worden, bevor seine Amtszeit aufgrund seines Burnouts und der anschließenden langen Krankheitsphase ein vorzeitiges Ende nahm. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand im August 2024 lebte er zurückgezogener.
Als tragischen Zufall überschattet am selben Abend ein weiterer Todesfall die oberbayerische Kommunalpolitik: Auch der Grafinger CSU-Bürgermeister Christian Bauer (57) ist am Dienstagabend überraschend verstorben. Er kollabierte während einer Ausschusssitzung des Grafinger Stadtrats und starb wenig später trotz sofortiger Reanimation. Bauer war seit 2020 Bürgermeister der Stadt Grafing. Bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister war der Diplomverwaltungswirt mehr als 20 Jahre Stadtkämmerer in Grafing. Er hinterlässt seine Ehe und drei erwachsene Kinder.
Mit dem Tod von Thomas Glashauser verliert Aschheim einen früheren Bürgermeister, der die Gemeinde über viele Jahre mitgeprägt hat. Zurück bleiben seine Familie, Freunde, politische Weggefährten und viele Menschen aus Aschheim, die Thomas Glashauser aus seiner langen Zeit als Bürgermeister kannten.
Sein Tod beendet ein Leben, das die Gemeinde über viele Jahre mitgeprägt hat und das zuletzt bereits von einer großen persönlichen und beruflichen Veränderung bestimmt war.
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