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Die Krätze breitet sich in Deutschland aus - und diese Fakten solltest du deswegen kennen

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21. März 2018
17:28
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Als ob die Grippe nicht genug wäre! Nun bricht eine weitere Krankheit in Deutschland aus und die bereitet vor allem den Eltern große Sorgen!

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Die typischen Symptome einer Krätze-Erkrankung sind juckende Haut, Pusteln unter den Achseln und im Intimbereich. Den Medien zufolge, bereitet sich die Krankheit aktuell flächendeckend aus. Vor allem Kindergärten und Schulen sollen davon stark betroffen sein.

Einer veröffentlichten Grafik der Krankenversicherung „Barmer“ zufolge, erhöhte sich die Zahl, der verschriebenen Medikamente für Krätze, um die 60 Prozent im Vergleich zu 2016. Bekannt ist außerdem, dass bundesweit insgesamt 61.255 Fälle gemeldet wurden.

Obwohl die Krankheit nicht meldepflichtig ist, ist sie hoch ansteckend. Die krankheitstypischen Milben nisten sich unter der Haut ein und ernähren sich von Hautschuppen und Zellflüssigkeit. Allerdings leben sie in der Regel nur in der obersten Hautschichten.

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Doch das Schlimmste ist, dass die Milben sofort durch ein enges Hautkontakt mit einem infizierten Menschen übertragen werden können. Nur eine Milbe kann dafür sorgen, dass innerhalb weniger Tagen der ganze Körper juckt und darauf rote kleine Flecken entstehen. Der Juckreiz wird durch den Kot und Eier der Tiere verursacht. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass der menschliche Körper sowohl auf den Kot als auch auf die Eier allergisch reagiert.

Da die Krankheit hoch ansteckend ist, wurde in Schulen, Kindergärten und Pflegeheimen Vorsicht geboten, da die Krankheit dort in jedem Moment ausbrechen kann.

Es wird ebenfalls geraten bei den ersten Symptomen sofort einen Arzt aufzusuchen. Leider wird die Krankheit häufig fehldiagnostiziert und mit Neurodermitis verwechselt. Die richtige Diagnose folgt dann, in der Regel, mehrere Wochen später. Dann werden die Milben mit einem Medikament komplett abgetötet.

Daheim gilt dann: alles gut reinigen und waschen! Denn die Situation nach der Krankheit ist ähnlich wie bei Läusen: Körperkontakt zu anderen Menschen soll möglichst vermieden werden und die Bettwäsche täglich gewechselt.

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