
„Du bist gut genug": Susanne Daubner bricht unerwartet in Gesang aus während der Tagesschau – Video

Die Wahl zum Jugendwort des Jahres ist gestartet — und wieder einmal ist es nicht nur die Auswahl der Begriffe, die für Gesprächsstoff sorgt. „Tagesschau"-Sprecherin Susanne Daubner hat die zehn nominierten Wörter präsentiert und dabei für einen besonderen Moment gesorgt.
Bis zum 20. August können junge Menschen zwischen 11 und 20 Jahren über die zehn Kandidaten abstimmen. Anschließend wird über die drei Finalisten entschieden, bevor der Sieger am 10. Oktober bekannt gegeben werden soll.

Susanne Daubner beim Fotoshooting der 'NDR Talk Show', Hamburg, 14. März 2025. | Quelle: Getty Images
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Wie t-online berichtet, stellte Daubner die Kandidaten wie in den vergangenen Jahren auf den Social-Media-Kanälen der ARD-Sendung vor und sang dabei eine Zeile des Sommerhits „Du bist gut genug" von Blumengarten, KitschKrieg und Shirin David. Laut Saarbrücker Zeitung stimmte die 65-Jährige beim Vorlesen der Begriffe die Zeile „Du bist gut genuuuuug" an — das Lied hat sich in den vergangenen Monaten rasant auf Social Media verbreitet und inzwischen gibt es dazu zahllose Memes und Parodien. Der charakteristisch mit Kopfstimme gesungene Refrain wird dabei etwa zu „Arbeitszeitbetruuuuug" oder „Es ist warm genuuuuug" abgewandelt.

Susanne Daubner beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue, Berlin, 12. September 2025. | Quelle: Getty Images
Wie Focus berichtet, begann Daubner ihr Video mit den Worten:
„Liebe Community, es ist wieder so weit. Die Top Ten für das Jugendwort des Jahres stehen fest. Und wir gehen rein."
Danach folgten die zehn Kandidaten: „67. Crashout. Digga. Du bist gut genug. Gute Käse. Macker. Peak. Ragebait. Schere. Süper." Bei „67" zeigte Daubner zudem die typische Handbewegung, die mit dem Ausdruck verbunden ist.
Was die Begriffe bedeuten
Die zehn Wörter stammen aus unterschiedlichen Bereichen wie TikTok, Musik, Gaming und der Alltagssprache. „67" etwa stammt aus einem viralen Trend ohne feste Bedeutung und wird meist als Insiderbegriff genutzt. „Crashout" bezeichnet den Kontrollverlust oder emotionales Ausrasten, während „Digga" ein weit verbreiteter Ausdruck für einen Freund oder Kumpel ist.
„Gute Käse" wird ironisch für „richtig gut" verwendet, „Macker" erlebt als Bezeichnung für einen Kumpel ein Comeback in der Jugendsprache. „Peak" steht für einen Höhepunkt oder etwas besonders Beeindruckendes, während „Ragebait" Inhalte meint, die bewusst provozieren sollen. „Schere" wird laut Focus genutzt, wenn jemand einen Fehler zugibt — vergleichbar mit „mein Fehler" oder „sorry". „Süper" stammt aus dem Türkischen und wurde durch einen viralen Trend auch in der deutschen Jugendsprache bekannt.
Laut t-online wurden einige Begriffe von der Wahl ausgeschlossen:
„Wörter und Ausdrücke, die für politische Kampagnen genutzt werden oder beleidigend sind, wurden laut Verlag nicht in die Abstimmung mit aufgenommen."
Fans feiern Daubner in den Kommentaren
Wie schon in den vergangenen Jahren kam Daubners Präsentation bei den Zuschauern gut an. In den Kommentaren unter dem Instagram-Video wird sie erneut gefeiert: „Susanne ist und bleibt einfach eine Legende."
Ein anderer Nutzer schreibt schlicht: „Susanne auf die Eins." Auch die Präsentation selbst kommt gut an: „Niemand kann Jugendwörter so gut präsentieren wie Susanne." Besonders kreativ wird laut Focus ein Nutzer, der sogar ein neues Verb vorschlägt: „Daubnern" — mit der Bedeutung, etwas überragend zu performen und allen Erwartungen gerecht zu werden. Andere Kommentare lauten schlicht: „Die Queen hat gesprochen."
Seit 2008 entscheiden junge Menschen zwischen 11 und 20 Jahren darüber, was das Jugendwort des Jahres wird. In den vergangenen Jahren ist Daubner weit über die klassischen Nachrichtensendungen hinaus bekanntgeworden — mit ihren jährlichen Auftritten zum Jugendwort des Jahres hat sie längst Kultstatus erreicht. 2025 wurde übrigens „Das crazy" zum Jugendwort des Jahres gewählt.