
Sarah Engels’ rotes Eurovision-Kleid erforderte 300 Stunden Arbeit – 10 Fotos
Schon bevor beim Eurovision Song Contest der erste Ton gesungen wird, beginnt für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der große Auftritt.
Der traditionelle Gang über den türkisfarbenen Teppich gehört längst zum festen Ritual des Wettbewerbs – und genau dort sorgte Sarah Engels jetzt für einen Moment, der sofort hängen blieb. Nicht mit einer spontanen Geste oder einer provokanten Aussage, sondern mit einem Kleid, das schon auf den ersten Blick wie eine eigene Inszenierung wirkte.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Sarah Engels
Die deutsche ESC-Vertreterin erschien bei der Auftaktzeremonie in Wien in einer spektakulären roten Robe, die sich deutlich vom üblichen Teppich-Glamour abhob. Schulterfrei, aus Organza gearbeitet und im Meerjungfrau-Schnitt gehalten, setzte das Kleid bewusst auf große Wirkung.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Sarah Engels
Dass es dabei nicht nur um Mode, sondern auch um eine inhaltliche Verbindung zu ihrem Song ging, liegt nahe: Engels tritt für Deutschland mit dem Titel „Fire“ an. Passend dazu war auch ihr Auftritt ganz auf die Bildwelt von Flammen und Bewegung angelegt.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Sarah Engels
Entworfen wurde das Kleid von der Berliner Designerin Jasmin Erbas. Nach ihren Angaben stecken rund 300 Arbeitsstunden in dem Stück. Vor allem die Konstruktion des Materials war offenbar besonders aufwendig.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Sarah Engels
„Gerade die aufwendige Strukturierung des Organzas mit den vielen eingearbeiteten feinen Stäben ist extrem zeitintensiv, weil jede Bahn einzeln gelegt, fixiert und in Form gebracht werden muss“, erklärte die Designerin der Bild. Dieser Satz macht deutlich, warum die Robe nicht wie ein klassisches Abendkleid wirkte, sondern eher wie ein sorgsam gebautes Bühnenobjekt.
Die Grundidee soll dabei von Sarah Engels selbst gekommen sein. Laut Quelle orientierte sie sich an dem bekannten Flammenkleid der Filmfigur Katniss Everdeen aus „Die Tribute von Panem“.
Das erklärt auch, warum der Look nicht nur elegant, sondern fast schon filmisch inszeniert wirkte. Unterstützt wurde dieser Effekt durch das übrige Styling: eine Hochsteckfrisur mit Wasserwelle, hohe High Heels und ein insgesamt sehr präziser Auftritt. Drei Stunden soll das komplette Styling gedauert haben.
Doch so eindrucksvoll der Look auf Fotos wirkte, so unpraktisch zeigte er sich offenbar im direkten Einsatz. Denn der große Auftritt hatte seine Schattenseiten. Die ausladende Schleppe machte das Gehen schwierig, Sarah Engels musste das Kleid immer wieder anheben, um nicht darüber zu stolpern oder sich darin zu verfangen. Schon das allein zeigt, wie schmal der Grat zwischen Effekt und Funktion auf einem roten Teppich sein kann.
Noch komplizierter wurde es abseits der Kameraposen. Laut Medienberichten war Sitzen in dem Kleid kaum möglich. Und auch ganz praktische Dinge wurden zur Herausforderung. Die Robe sah zwar spektakulär aus, war aber offenbar so aufwendig konstruiert, dass sie im Alltag eines langen Eventabends schnell zur Belastung wurde. Gerade das macht den Auftritt im Rückblick fast noch interessanter: Hinter den perfekten Bildern stand ein Outfit, das seiner Trägerin einiges abverlangte.
Dass Sarah Engels dieses Kleid nicht auch bei ihrem eigentlichen ESC-Auftritt tragen wird, überrascht deshalb kaum. Sie selbst machte deutlich, dass Beweglichkeit auf der Bühne eine wichtige Rolle spielt. Sie verriet: „Darin kann ich mich ja kaum bewegen! Und wer meinen Song kennt, der weiß ja, dass es dabei auch ein bisschen ums Tanzen geht.“ Damit ist klar: Für den türkisfarbenen Teppich war die Robe genau richtig – für die Show selbst offenbar nicht.
Trotzdem hat das Kleid seinen Zweck bereits erfüllt. Noch vor dem Halbfinale und lange vor dem Finale hat Sarah Engels damit einen starken optischen Akzent gesetzt. Es war ein Look, der Aufmerksamkeit erzeugte, zur Songidee passte und den Auftakt ihres ESC-Jahres visuell auflud. Der Preis dafür war sichtbar hoch: viel Handarbeit, viele Arbeitsstunden und ein Abend, an dem selbst einfache Bewegungen zur kleinen Prüfung wurden.

Sarah Engels vertritt Deutschland und nimmt am 10. Mai 2026 in Wien am „Turquoise Carpet“ der Eröffnungsfeier des 70. Eurovision Song Contest auf dem Rathausplatz teil

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