
Relax-Frontmann Peter Volkmann ist im Alter von 74 Jahren gestorben – kurz vor der geplanten Reunion – Details
Die Schlagerwelt trauert um eine ihrer markantesten Stimmen. Peter Volkmann, der langjährige Frontmann der bayerischen Kult-Band Relax, ist im Alter von 74 Jahren verstorben. Die traurige Nachricht wurde mittlerweile auch von seinem privaten Umfeld bestätigt. Seine Familie teilt den großen Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen.
„Besonders tragisch: Die Nachricht von seinem Tod platzt mitten in die Vorbereitungen für ein großes Comeback auf der Bühne. Während die Bandmitglieder bereits Pläne für eine Reunion schmiedeten, ereilte den Sänger der Tod.
In den 1980er Jahren war Relax eine der populärsten Schlagergruppen in ganz Bayern. Mit ihrem bayerischen Dialekt und ihrem entspannten Sound feierten sie riesige Erfolge und waren Stammgäste in der berühmten ZDF-Hitparade. Ihr wohl größter Hit „Weil i di mog“ (Weil ich dich mag) ist bis heute ein Klassiker, den fast jeder mitsingen kann. Peter Volkmann war mit seiner markanten Stimme das Herzstück dieser Erfolgsgeschichte.
Geheimpläne für eine große Reunion
Hinter den Kulissen gab es in letzter Zeit eine Nachricht, die viele Fans elektrisierte: Es gab offenbar konkrete Pläne, die ursprüngliche Besetzung von Relax wieder zusammenzubringen. Die Musiker wollten es noch einmal wissen und an die goldenen Zeiten der 80er Jahre anknüpfen.
Es blieb nicht nur bei einem Wunsch. Die Band sprach darüber, machte Pläne — und hoffte auf eine Rückkehr. Viele Fans hatten gehofft, Peter Volkmann noch einmal live erleben zu dürfen, um gemeinsam mit ihm die alten Hits zu feiern. Ein Comeback der Original-Besetzung wäre eine Sensation in der Schlagerszene gewesen.

Screenshot aus dem Musikvideo „Weil i di mog“ – Relax (1982) | Quelle: YouTube/Official_Relax
Gesundheitliche Rückschläge machten Pläne zunichte
Doch während die Träume vom Comeback wuchsen, gab es im Hintergrund traurige Entwicklungen. Peter Volkmann hatte zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Diese Rückschläge machten es immer schwieriger, die ehrgeizigen Pläne für eine Reunion in die Tat umzusetzen.
Obwohl der Wille da war, ließen die gesundheitlichen Hürden eine Rückkehr ins Rampenlicht nicht zu. Dass er nun verstorben ist, während die Pläne für die Band noch in der Luft hingen, macht den Abschied für seine Kollegen und Fans besonders schwer.
„Die Bühne des Lebens verlassen“
Die Nachricht von seinem Tod löste große Trauer aus. Seine ehemaligen Bandkollegen fanden sehr emotionale Worte, um sich von ihrem Freund zu verabschieden. Sie machten dabei auch deutlich, wie nah sie dem gemeinsamen Comeback eigentlich schon waren. In einer offiziellen Mitteilung hieß es:
"Mit dem Tod verliert man vieles - aber nie die verbrachte Zeit"
Die Bandmitglieder teilten ihre tiefe Trauer mit den Worten:
"Leider hat unser ehemaliger langjähriger Leadsänger Peter Volkmann nun seine Bühne des Lebens verlassen.".
Besonders wehmütig blicken sie auf die gemeinsame Zeit zurück, die leider nicht mehr durch eine neue Tournee gekrönt werden konnte.
Was bleibt, sind die Visionen
Es war ein Traum, der fast wahr geworden wäre. Die Pläne existierten — aber sie blieben unerfüllt. In dem emotionalen Statement der Band heißt es dazu:
"Es gab Gespräche, es gab Pläne, es gab Visionen....doch leider ist es nicht zu einem Comeback mit Peter gekommen".

Band Relax in Deutschland (1983) | Quelle: Getty Images
Peter Volkmann wird durch seine Musik und die unvergesslichen Auftritte in den Herzen der Menschen bleiben. Auch wenn die Bühne nun für immer leer bleibt, wird man ihn als den Mann in Erinnerung behalten, der Bayern mit „Weil i di mog“ ein Stück musikalisches Lebensgefühl geschenkt hat.
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