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Am Muttertag wurde eine alte Dame von einer Stimme aufgewacht, sagte: "Mama öffne die Tür" – Story des Tages

Edita Mesic
25. Mai 2022
11:30
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Eine ältere Frau hatte nie Kinder gehabt, also hatte sie zunächst das Gefühl, dass alles nur eine Erfindung ihrer Fantasie war. Aber als es weiter klopfte und die Stimme sie wieder mit "Mama" ansprach, wusste sie, dass nicht alles in ihrem Kopf war.

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Als Julie und Samuel Spencer nicht mit ihren eigenen Kindern gesegnet waren, entschied das Paar, das sie einander genug waren. Sie vertieften sich in die Arbeit, um mit ihrer Trauer über die Kinderlosigkeit fertig zu werden.

Nach 56 Jahren glücklicher Ehe bedauerte Julie jedoch, dass sie nicht an eine Adoption gedacht hatte, als Samuel zu seiner himmlischen Bleibe aufbrach. Samuels Tod machte sie unglücklich, und sie entfremdete sich von den Menschen aus ihrer Umgebung.

Julie isolierte sich und fühlte sich nach Samuels Tod elend. | Quelle: Pexels

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Sie verkaufte ihr Haus und kehrte in ihre Heimatstadt zurück, wo ihre Eltern ihr nach ihrem Tod ein Haus hinterlassen hatten. Niemand besuchte das Haus, seit Julies Eltern gestorben waren. Das alte Design und die gruseligen Aspekte waren genug, um jeden zu erschrecken.

Nachdem Julie umgezogen war, weigerte sie sich, mit ihren Nachbarn zu interagieren, und fand nie Freunde. Die Nachbarn fürchteten sich von ihr, und es gab Geschichten, dass sie eine Hexe war, die Kinder jagte. Doch eines Tages änderte sich alles …

Drei Jahre nach ihrem Umzug wurde Julie durch ein lautes Klopfen an ihrer Tür aus dem Schlaf gerissen. "Mama, mach bitte die Tür auf", sagte eine Stimme!

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"DU bist es! Mama, es ist Muttertag und ich habe dich gefunden!"

Julie öffnete mit einem schweren Schluck die Augen. "Guter Gott! Wer ist das?", grübelte sie, während sie auf ihrem Bett saß. Bald herrschte völlige Stille, und Julie seufzte zuversichtlich, dass alles nur in ihrem Kopf war und sie halluzinierte.

Vor zwei Tagen war nebenan ein neues Paar eingezogen. Das Paar hatte drei entzückende Drillinge und die Familie schien ziemlich glücklich zu sein. Julie beobachtete sie von ihrem Küchenfenster aus, als sie einzogen, bedauerte und war eifersüchtig, dass sie Samuel nie dazu gedrängt hatte, Kinder zu adoptieren.

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"Vielleicht wäre ich heute nicht hier, wenn ich nicht allein wäre. Ich hätte meine Kinder und sogar Enkel", sagte sie sich verzweifelt.

Julie war neidisch auf ihre Nachbarn. | Quelle: Pexels

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Als Julie über ihr einsames Leben nachdachte, vergrub sie ihr Gesicht in ihren Händen. Sie hatte das Gefühl, Stimmen zu hören, als ob ein Kind sie rief. Sie dachte, sie wäre von ihrer Kinderlosigkeit besessen. "Oh, ich erfinde nur Dinge … Dieses Alter holt mich endlich ein", grummelte sie. Aber dann klopfte es zweimal hintereinander an der Tür.

"Bitte Mama!", wiederholte die Stimme. "Bitte, öffne die Tür!"

Julie spürte, wie ihr ein Schauer über den Rücken lief, als sie die Stimme wieder hörte. "Ist wirklich jemand an der Tür?", dachte sie, als sie vorsichtig zur Vordertür ging. Als sie schließlich die Tür öffnete, wurde sie von einem wunderschönen jungen Mann in ihrer Tür begrüßt.

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"Um Gottes willen!", sagte er mit weit geöffneten Augen. "DU bist es! Mama, es ist Muttertag und ich habe dich gefunden!"

Julie war in ihrem ganzen Leben noch nie so verwirrt gewesen. Wie konnte sie seine Mutter sein, wenn sie und ihr Mann nie Kinder hatten?

Der Mann behauptete, Julies Sohn zu sein. | Quelle: Pexels

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"Wer - wer bist du?", fragte sie verwirrt. "Ich glaube, du bist im falschen Haus angekommen. Ich habe keine Kinder!"

Der Mann war verwirrt. "Was redest du da überhaupt? Ich weiß, dass du es bist! Dieses Mal werde ich nicht zulassen, dass du mich im Stich lässt! Ich bin Eric, dein Sohn!"

Julie funkelte ihn an. "Hey Junge, klingt das für dich wie ein Witz? Du musst damit aufhören! Das ist ziemlich beleidigend für jemanden wie mich, der noch nie Kinder hatte!"

"Aber ich scherze nicht! Ich kann es dir beweisen. Schau", sagte er, zog ein Foto aus seinem Rucksack und zeigte es ihr.

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"Ich war fünf Jahre alt, als du mich in einem Waisenhaus zurückgelassen hast", sagte er. "Mein Vater hatte dich anscheinend verlassen, und du konntest es dir nicht leisten, mich alleine großzuziehen, also hast du mich dort gelassen, weil du wolltest, dass ich ein besseres Leben habe.

"Ich habe dir bereits vergeben, Mama. Ich weiß, dass du es mir zuliebe getan hast. Aber bitte, lass die Vergangenheit hinter uns… Ich habe Jahre gebraucht, um dich aufzuspüren. Ich fand in dem Waisenhaus deine Adresse heraus. Sie wollten mir nichts sagen, aber es stellte sich heraus, dass du diese Adresse hinterlassen hast, als du mich dort zurückgelassen hast. Ich habe dieses Bild deinen Nachbarn gezeigt, als ich hierher kam, und sie sagten, du seist vor drei Jahren hier eingezogen."

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Der Mann zeigte Julie ein altes Bild. | Quelle: Pexels

Julies Augen füllten sich, als sie einen Blick auf das Foto warf, das eine jüngere Version von ihr mit einem jüngeren Eric an einem Strand zeigte. Sie wischte sich die Tränen weg und sagte: "Schau, Eric, ich verstehe, warum du denkst, ich sei deine Mutter, aber ich bin es nicht. Diese Frau… du bist nicht mein Sohn, Eric!"

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Erics Lächeln verblasste und er war verblüfft. "Was? Was genau meinst du?"

"Bitte komm zuerst herein. Es gibt eine Menge, die du wissen musst."

Als sie sich im Haus niederließen, enthüllte Julie, dass Eric tatsächlich der Sohn ihrer lange verschollenen Zwillingsschwester Rosie war. Sie erzählte ihm, dass Rosie 16 war, als sie mit ihrem Liebhaber durchgebrannt war. Ihre Eltern waren gegen ihre Beziehung, also verließen die Teenager einfach ihr Zuhause und brachen den Kontakt mit der Familie ab.

"Wir haben überall gesucht", erklärte Julie. "Meine Eltern gaben nach einer Weile auf, aber ich war immer noch fest entschlossen, sie zu finden. Mein verstorbener Mann und ich haben jahrelang nach ihr gesucht, und …", erklärte sie und hielt an.

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"Und? Und was dann?", fragte Eric hoffnungsvoll.

"Eines Morgens erhielten wir einen Anruf von einem Freund meines Mannes Samuel … Er war ein Polizist, der uns bei Rosies Fall unterstützte. Er teilte uns mit, dass sie in einem Obdachlosenheim gestorben war. Deine Mutter ist gestorben, Eric … Sie ist nicht mehr da."

Rosie und Julie waren Zwillingsschwestern. | Quelle: Pexels

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Eric war verzweifelt und konnte nicht glauben, dass seine Mutter gestorben war. "Das muss eine Lüge sein! Oh Gott, das ist schrecklich", stöhnte er und bedeckte sein Gesicht mit seinen Handflächen.

"In gewisser Weise, Eric", erklärte Julie, "hat deine Mutter ihr Bestes für dich getan. Sie wollte nicht, dass du sie auf der Straße begleitest. Aber ich hatte keine Ahnung, dass sie ein Kind bekommen hatte. Ich hätte dich adoptiert, wenn sie mir gesagt hätte, dass sie ein Kind hat … Mein Mann und ich… Wir hatten nie Kinder. Wenn du jemals eine Mutter an deiner Seite brauchst, bin ich immer hier okay?", versicherte sie ihm, um ihn aufzumuntern.

Eric seufzte. "Nun, das ist sehr nett von... Oh, tut mir leid, ich habe vergessen, nach deinem Namen zu fragen", sagte er verlegen. "Wie heißt du?"

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Julia grinste. "Wie wäre es, wenn du mich einfach Mama nennst? Aber denk daran, dass ich streng und ein wenig pflegebedürftig bin, da ich möchte, dass mein Sohn Zeit mit mir verbringt. Ich habe im Moment keine bessere Option."

Julie erzählte Eric Rosies Geschichte. | Quelle: Pexels

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Eric lächelte. "Nun, ich schätze, ich habe auch keine Wahl … Danke, dass du so nachdenklich bist … Mama … Kann ich dich bitte umarmen? Ich vermisse meine Mutter wirklich."

"Oh, natürlich kannst du! Komm her", antworte Julie, während sich ihre Augen mit Tränen fühlten, als Eric sie umarmte. "Du kannst mich Tante Julie nennen, wenn du mich nicht Mama nennen willst, Eric. Es gibt keinen Zwang. Ich wäre genauso glücklich, deine Tante zu sein", schloss sie, während sie seinen Rücken tätschelte.

Aber Eric weigerte sich. "Nee. Ich denke, Mama passt viel besser zu dir", sagte er. "Lass es uns einfach so belassen!"

Von diesem Tag an änderte sich Julies Leben zum Besseren. Eric war ein Segen im Unglück, der ihr Leben veränderte. Sie war nie wieder allein und begann sich mit den Menschen um sie herum zu vermischen. Ihre Nachbarn erfuhren schließlich, warum sie ständig allein war. Sie fühlten sich schrecklich, weil sie die Frau verurteilten, ohne ihre Geschichte zu kennen.

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Bald überredete Eric Julie, bei ihm einzuziehen, also verkaufte sie das Haus ihrer Eltern und zog um. Ein paar Jahre später heiratete Eric und Julie wurde eine hingebungsvolle Oma eines wunderschönen kleinen Mädchens, das sie Rosie nannten.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Wenn du etwas von ganzem Herzen willst, bekommst du es schließlich. Nachdem sie Samuel verloren hatte, bedauerte Julie, dass sie nicht an eine Adoption gedacht hatte. Sie strebte danach, Mutter und Oma zu werden, und ihr Wunsch wurde erfüllt, als sie Eric am Muttertag traf!
  • Verurteile niemanden, dessen Geschichte du nicht kennst. Als Julies Nachbarn von ihrer herzzerreißenden Geschichte erfuhren, wurde ihnen klar, dass es falsch gewesen war, sie zu kritisieren.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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