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Bei Beerdigung des Ehemannes lehnt Frau sich für einen letzten Kuss zu ihm und sieht ihn blinzeln – Story des Tages

Frida Kastner
11. Mai 2022
20:30
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Eine trauernde Ehefrau verabschiedet sich von ihrem jungen, toten Ehemann mit einem Kuss, als er sie mit einem Blinzeln überrascht.

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Nola Schwarz verbrachte ein Mutter-Tochter-Wochenende mit ihrer Tochter Kelly, während ihr Mann Freddy und sein bester Freund in ihrem Haus am See waren und angelten. Die beiden machten Kekse, als das Telefon klingelte.

Nola wischte sich das Mehl ab, ehe sie abnahm. Das Display sagte ihr, dass es Freddy war, aber die Stimme, die aus dem Hörer kam, war nicht seine und die Worte, die sie hörte, zerstörten sie.

"Nola?" Sie erkannte Jannis’ Stimme. "Nola, ich bin es, Jannis. Es tut mir so leid, aber Freddy.. ihm ist etwas passiert..."

"Jannis?", ächzte Nola und fühlte eine eiskalte Faust, die sich um ihr Herz Schloss. "Was ist passiert? Ist Freddy verletzt?"

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"Nein, Nola", sagte Freddys bester Freund sanft, "es tut mir leid, Nola, du musst jetzt stark sein.. Freddy ist tot."

"Nein!", schrie Nola. "Hör auf, Jannis! Das ist ein SCHLECHTER SCHERZ! Hör auf! Hör auf!"

Doch in ihrem Herzen wusste sie, dass es kein Scherz war und der bullige Jannis, der seit der ersten Klasse Freddys bester Freund war, weinte wie ein Baby. "Es tut mir leid, Nola.. es tut mir so leid.. Er war neben mir und dann war er.. dann war er einfach fort.."

In einem seltsam betäubten Nebel rief Nola ihre Mutter an und bat sie, vorbeizukommen und bei Kira zu bleiben. Dann fuhr Nola zwei Stunden aufs Land, um Jannis bei Bestatter in dem kleinen Ort bei der Hütte zu treffen.

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Nola konnte nicht glauben, dass ihr Mann fort war. | Quelle: Unsplash

Nola konnte nicht glauben, dass ihr Mann fort war. | Quelle: Unsplash

Mit Jannis‘ Armen um die Schultern stand Nola da wie eine Statue, als der Bestatter das weiße Tuch zurückzog, das Freddys stummes Gesicht offenbarte. Sie spürte heiße Tränen ihre Wangen hinabrinnen.

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"Von dem, was ich erkennen kann, hatte Herr Schwarz einen Herzinfarkt und war sofort tot", sagte der Bestatter, "aber ich rate Ihnen, eine Autopsie durchführen zu lassen.."

"Niemals", schrie Jenny, "niemand wird meinen Freddy zerschneiden. Er soll in Frieden ruhen!"

Der Bestatter seufzte. "Frau Schwarz, ich verstehen ja. Ich werde einen Todesschein ausstellen, dann können Sie mit dem Beerdigungsprozess fortfahren."

Freddy war mit seinem besten Freund angeln und hatte einen Herzinfarkt. | Quelle: Unsplash

Freddy war mit seinem besten Freund angeln und hatte einen Herzinfarkt. | Quelle: Unsplash

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Nola zitterte. "Die Beerdigung… Freddy wollte immer verbrannt werden. Ich will alles so, wie er es gewollt hätte."

Jannis half Nola, Freddys Rücktransport zu organisieren und am nächsten Tag kamen die Familie und vielen Freund*innen, um dem humorvollen, elanvollen Mann, den sie geliebt hatten, die letzte Ehre zu erweisen.

Nola hatte das Bestattungsinstitut gebeten, den Sarg offen zu lassen, damit alle sich verabschieden konnten. Nacheinander schritten die Trauernden zum Sarg, flüsterten eine letzte Botschaft und beteten.

Der Priester sprach rührend von Freddy. "Auch wenn unsere Herzen schwer sind, auch wenn wir unseren Verlust betrauern, werden wir uns immer daran erinnern, dass Freddy diese Welt für eine bessere verlassen hat und dass er nun in den liebevollen Händen des Vaters ist."

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Das Leben ist endlich und wir können uns nur an unserem Glauben festhalten.

Nola schluchzte und ihr Herz füllte sich mit Wut. Sie flüsterte harsch zu ihrer Mutter: "Gott! Wenn es einen Gott gäbe, wäre Freddy jetzt zu Hause und läge nicht kalt in dieser Kiste. Gott! Gott hat meinem Kind den Vater genommen!"

Nola wollte Freddy einen letzten Kuss geben. | Quelle: Unsplash

Nola wollte Freddy einen letzten Kuss geben. | Quelle: Unsplash

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Der Priester sah Nola an und einige Anwesende starrten. Ihre Mutter versuchte, sie zum Schweigen zu bringen. Nola schob die Hand ihrer Mutter fort. Lauter sagte sie: "Betet ihr alle zu Gott? Fragt ihn, was ich meinem Baby sagen soll! Warum fragt ihr nicht das, hm?"

Nolas Mutter legte ihr die Arme um die Schultern und versuchte, sie zu trösten. Die Angestellten traten hervor, um Freddys Sarg ins Krematorium zu bringen. Nola entwand sich ihrer Mutter. "Wartet!", rief sie. "Bitte, wartet. Ich muss mich verabschieden!"

Nola ging zum Sarg, lehnte sich über den Rand und streichelte Freddys Gesicht mit zitternden Fingern. "Ich liebe dich… Ich werde dich immer lieben", flüsterte sie, dann küsste sie sacht seine Lippen – der letzte Kuss, den sie mit dem Mann teilen konnte, mit dem sie hatte alt werden wollen.

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Während sie auf Freddy herabsah, bemerkte Nola etwas Unfassbares. Freddy blinzelte. Ich bin verrückt, dachte Nola, ich will ihn so sehr zurück, dass ich halluziniere...

Aber dann bewegten sich Freddys Lider erneut und Nola rief: "Er lebt! Oh mein Gott! Ruft den Krankenwagen!" Der Bestatter nahm an, Nola bilde sich in ihrer Trauer alles nur ein und trat hervor, sah, wie Freddys Augen sich öffneten und wieder schlossen.

Nola war erstaunt, als sie Freddy blinzeln sah. | Quelle: Pexels

Nola war erstaunt, als sie Freddy blinzeln sah. | Quelle: Pexels

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Er bedeutete seinem Assistenten, den Notruf zu wählen, einen Arzt zu finden, irgendwas! Freddy wurde von seinem Sarg in den Krankenwagen gehoben und mit Nola an seiner Seite ins Krankenhaus gefahren.

Die Ärztin bestätigte, dass Freddy am Leben war und etwas ihn in ein tiefes Koma versetzt hatte, sodass der unerfahrene Bestatter ihn für tot gehalten hatte.

Nach weiteren Tests kam heraus, dass Freddy von einer Biene gestochen worden war und eine intensive allergische Reaktion auf das Gift gehabt hatte – so intensiv, dass er wie tot erschienen war.

Zu Freddys Glück hatte Nola die Autopsie oder eine traditionelle Bestattung abgelehnt, die eine Einbalsamierung bedeutet hätte. Mit medizinischer Hilfe erholte Freddy sich von der schrecklichen Erfahrung.

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Er kam nach einigen Tagen heim und war wieder so lebensfroh wie früher. Nola jedoch vergaß nie ihren Schmerz, ihn im Sarg zu sehen. Für sie war es ein Wunder, eine zweite Chance für ihre Familie von einem mitfühlenden Gott.

Ein Bienenstich hatte Freddy beinahe das Leben gekostet. | Quelle: Unsplash

Ein Bienenstich hatte Freddy beinahe das Leben gekostet. | Quelle: Unsplash

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Das Leben ist endlich und wir können uns nur an unserem Glauben festhalten. Nola fand sich plötzlich als Witwe und kurz davor, Gott abzuschwören, als ein Wunder geschah.
  • Zweite Chancen sind rar, also schätze die Liebe, die du bereits hast. Nola und Freddy machten eine schreckliche Zeit durch, doch es stärkte ihre Liebe und ihren Glauben an Gott.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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