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Millionär entdeckt, dass seine Tochter und vier Enkelkinder seit Jahren in einem Auto leben - Story des Tages

Maren Zimmermann
19. März 2022
13:55
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Eine Frau, die mit sechzehn von ihrem reichen Vater rausgeschmissen wurde, weil sie sich mit einem armen Mann eingelassen hat, lebt nach dem Tod ihres Mannes mit ihren vier Kindern auf der Straße.

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Steve Walton war alles andere als begeistert, als sein Butler ihm mitteilte, dass Pastor Morris auf ihn wartete. Er war müde nach einem langen Flug aus Singapur und nicht in der Stimmung für die Vorträge des Mannes oder seine Bitten um Unterstützung für die Gemeinde.

Er ließ den Pastor herein und winkte bei seiner Begrüßung ungeduldig mit der Hand. "Kommen Sie endlich zur Sache, Mann!", schnauzte er. "Was wollen Sie diesmal?"

"Herr Walton, ich habe Susan gesehen", sagte der Pastor leise, und Steves Herz blieb fast stehen. Seine einzige Tochter hatte sein Haus vor fast fünfzehn Jahren verlassen und war nie wieder gesehen worden...

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"Susan?", rief Steve besorgt. "Wo? Wann? Wie geht es ihr?"

"Ich war in Berlin, um einem Freund zu helfen, der eine Hilfsaktion für Obdachlose durchführt, und da habe ich sie gesehen", sagte der Pastor.

"Sie war eine Freiwillige? Haben Sie ihr gesagt, dass ich nach ihr gesucht habe?", fragte Steve.

"Nein", sagte Pastor Morris sanft. "Sie war keine Freiwillige, Herr Walton. Sie ist obdachlos. Sie und ihre Kinder leben in einem Auto."

Steve Walton war wütend, als er erfuhr, dass seine 16-jährige Tochter schwanger war. | Quelle: Unsplash

Steve Walton war wütend, als er erfuhr, dass seine 16-jährige Tochter schwanger war. | Quelle: Unsplash

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Steve wurde so schwindlig, dass er sich hinsetzen musste. "Obdachlos? Meine Susan? Kinder?", keuchte er.

"Ich fürchte ja", sagte der Pastor. "Und sie wollte nicht einmal auf mich hören, als ich ihr sagte, sie solle nach Hause kommen."

"Aber warum?", fragte Steve wütend. "Sie ist doch nicht mehr mit diesem Verlierer zusammen, oder?"

"Ihr Mann ist vor drei Jahren gestorben, Herr Walton", erklärte der Pastor. "Und sie hat mir gesagt, dass sie ihre Kinder nicht in ein Haus bringen würde, in dem ihr Vater verachtet wird."

"Wenn du ihn heiratest, verschwindest du aus meinem Haus!" | Quelle: Unsplash

"Wenn du ihn heiratest, verschwindest du aus meinem Haus!" | Quelle: Unsplash

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Steve Walton spürte, wie die altbekannte Welle der Wut durch ihn hindurchfuhr. Fünfzehn Jahre später widersetzte sich Susan ihm immer noch! Er erinnerte sich an die Szene in seinem Arbeitszimmer und an Susans ruhige Augen, die ihm in die Augen geblickt hatten, als er wütend geworden war.

"Mit sechzehn schwanger, und das von einem GÄRTNER!", hatte er geschrien. "Nun, darum werden wir uns kümmern, und er ist gefeuert! Du wirst diesen Mann nie wieder sehen!"

"DAS ist mein Baby, Papa", hatte Susan mit zittriger Stimme gesagt. "Und ER ist der Mann, den ich liebe. Ich werde ihn heiraten."

"Wenn du diesen Mann heiratest, bist du auf dich allein gestellt, Susan, hörst du?", brüllte Steve wütend. "Kein Geld mehr, nichts! Wenn du ihn heiratest, verschwindest du aus meinem Haus!"

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Pastor John Morris erzählte Steve von Susans Situation. | Quelle: Unsplash

Pastor John Morris erzählte Steve von Susans Situation. | Quelle: Unsplash

Susan hatte ihn mit Tränen in den Augen angeschaut. "Ich liebe dich, Papa", hatte sie gesagt. Dann hatte sie sich umgedreht und war weggelaufen. Obwohl Steve Detektive auf die Suche nach ihr geschickt hatte, war niemand in der Lage gewesen, sie aufzuspüren.

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"Wie viele Kinder?", fragte er Pastor Morris.

"Vier", sagte der Pastor. "Drei Mädchen und einen Jungen. Wunderschöne Kinder."

Steve griff zum Telefon und spuckte den Befehl aus, sein Flugzeug bereit zu machen. "Pastor, würden Sie mit mir nach Berlin kommen und mich zu meinem kleinen Mädchen bringen?", fragte er leise.

Susans Mann war bei einem Arbeitsunfall gestorben. | Quelle: Unsplash

Susans Mann war bei einem Arbeitsunfall gestorben. | Quelle: Unsplash

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Der Pastor nickte, und innerhalb von zwei Stunden saßen die beiden Männer an Bord von Steves Privatjet. Dort wartete eine Limousine auf sie und der Pastor lotste sie zu einem Parkplatz vor einem großen Einkaufszentrum.

Am äußersten Ende des Parkplatzes war ein Pickup geparkt, auf dessen Rückseite ein Zelt aufgebaut war. Pastor Morris hatte Steve erzählt, dass Susans Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen war, die Versicherung sich geweigert hatte zu zahlen und die Bank die Hypothek zwangsvollstreckt hatte.

Susan hatte die Kinder und ihre wenigen Habseligkeiten in den alten Pickup gestopft. Sie arbeitete im Einkaufszentrum als Reinigungskraft. Sie und die Kinder verwendeten die Einrichtungen des Einkaufszentrums und kauften, was in den Restaurants am Ende des Abends übrig blieb.

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Trotzdem hatte sie es geschafft, die vier Kinder zu ernähren, sauber zu halten und in die Schule zu schicken. Als die beiden Männer sich dem Lastwagen näherten, hörten sie fröhliche Stimmen und Gelächter. Dann purzelten zwei Kinder hinten heraus.

Susan hatte ihr Haus verloren und lebte auf der Straße. | Quelle: Unsplash

Susan hatte ihr Haus verloren und lebte auf der Straße. | Quelle: Unsplash

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Das größte Mädchen, etwa vierzehn Jahre alt, kitzelte lachend einen Jungen von etwa sieben Jahren. Die Kinder blieben stehen und starrten Steve und Pastor Morris an. "Mama!", rief das Mädchen. "Dein alter Predigerfreund ist hier!"

Eine wohlbekannte Stimme fragte aus dem Inneren des Zeltes: "Prediger Morris?" Dann kletterte Susan heraus und Steve konnte den Schock in ihrem Gesicht sehen, als sie ihn neben dem Pastor stehen sah.

"Papa?", fragte sie, und ihre Augen füllten sich mit Tränen.

Steve war schockiert. Seine Tochter war kaum einunddreißig, aber sie sah viel älter aus. Ihr Gesicht war gezeichnet von Sorgen und Leid, ihre Hände waren von harter Arbeit rau geworden.

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"Susan", rief Steve. "Sieh dich an! Sieh nur, was ER meiner Prinzessin angetan hat! Ich habe mir so viel für dich gewünscht! Und du hast diesen Verlierer geheiratet! Was konnte er dir geben? Armut?"

Steve war schockiert, als er sah, wie seine Tochter und seine Enkelkinder lebten. | Quelle: Unsplash

Steve war schockiert, als er sah, wie seine Tochter und seine Enkelkinder lebten. | Quelle: Unsplash

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Susan schüttelte den Kopf und sagte: "Er hat mich geliebt, Papa, und er hat mir vier wunderbare Kinder geschenkt. Er ist gestorben, und ich konnte nirgendwo hin, aber ich habe für meine Kinder getan, was ich konnte. Ich werde den Vater meiner Kinder immer lieben, Papa, so wie ich dich immer geliebt habe."

Steve merkte, dass ihm die Tränen über das Gesicht liefen. "Verzeih mir, Susan", schluchzte er. "Bitte verzeih mir. Komm nach Hause, ich möchte, dass ihr alle mit mir nach Hause kommt. Lass mich dir helfen, dich um die Kinder zu kümmern!"

Steve nahm seine weinende Tochter in den Arm und wusste, dass alles wieder gut werden würde. Susan stellte ihm seine drei Enkeltöchter vor, dann legte sie dem Jungen die Hand auf die Schulter. "Und das", lächelte sie, "ist der kleine Stevie!"

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"Du hast ihn nach mir benannt?", fragte Steve verblüfft. "Nach allem, was ich getan habe?"

Nach fünfzehn Jahren haben sich Vater und Tochter wieder versöhnt. | Quelle: Unsplash

Nach fünfzehn Jahren haben sich Vater und Tochter wieder versöhnt. | Quelle: Unsplash

"Ich liebe dich, Papa", sagte sie leise. "Weißt du das nicht?"

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An diesem Nachmittag flogen sie alle nach Hause. Es war der Beginn eines besseren Lebens für sie alle.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Liebe und akzeptiere deine Kinder bedingungslos. Steve war wütend auf Susan, weil sie einen armen Mann liebte, und machte den größten Fehler seines Lebens, indem er seine Tochter verlor.
  • Beurteile Menschen nicht nach ihrem Reichtum oder Einfluss. Steve hasste seinen Schwiegersohn, weil er arm war, aber er war ein liebevoller Ehemann für Susan und ein engagierter Papa.

Teile diese Geschichte mit deinen Freunden. Vielleicht erhellt sie ihren Tag und inspiriert sie.

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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, gefällt dir vielleicht auch die über einen 60-jährigen Mann, der schockiert ist, als ein völlig Fremder in einem Restaurant auf ihn zugeht und ihn einen Betrüger nennt.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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