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19. Oktober 2021

Charlize Theron "schämt" sich nicht für ihre Mutter, die ihren Vater erschoss, als sie erst 15 war

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Charlize Theron hatte eine schwere Kindheit, in der sie mit ansah, wie ihre Mutter ihren Vater erschoss, als sie erst 15 Jahre alt war. So denkt die Schauspielerin über die Handlung ihrer Mutter und wie es ihr Leben beeinflusst hat.

Charlize Theron ist berühmt dafür, komplexe und taffe Frauen auf der Leinwand zu spielen, aber viele wissen nicht, dass sie im echten Leben ebenso kompliziert ist. Dafür gibt es gute Gründe.

Theron erfuhr eine Menge Gewalt, als sie Kind war und selbst nachdem sie ihr Zuhause verlassen hatte, musste die talentierte Frau ihren Weg zum Ruhm erst noch finden, was als attraktive Frau nicht unkompliziert ist.

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Dennoch erklomm Theron große Höhen mit ihrem Talent und ist seit Jahren erfolgreich. Wenn sie nun zurückblickt auf das, was sie durchmachen musste, hegt sie keinen Groll.

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Es gelang ihr, den Schmerz ihres Traumes als Chance zu sehen, anderen zu helfen. Sie sprach zum Beispiel offen über die sexuellen Übergriffe, die sie zu Beginn einer Karriere von einem Regisseur erleiden musste.

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Sie hatte Glück und entkam, nachdem sie unangebracht berührt worden war, doch es verursachte großen psychischen Schaden. Sie fühlte sich furchtbar, dass sie sich entschuldigt hatte, ehe sie vor dem Regisseur floh. Sie berichtete:

"Ich fühlte mich schuldig... dass ich nicht das Richtige gesagt hatte und dass ich ihm nicht gesagt hatte, er solle sich verziehen und dass ich nicht all das getan hatte, von dem wir glauben wollen, dass wir es in solchen Situationen tun würden."

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Es kam nicht zur Vergewaltigung, hatte jedoch denselben Effekt. Die Schauspielerin nutzte diese Erfahrung, um andere über sexuelle Belästigung auch in kleinerem Maßstab aufzuklären.

Sie verwandelte auch ein zweites tragisches Ereignis in eine Chance, andere aufzuklären. Es war das, was ihrer Familie zustieß, als sie 15 Jahre alt war.

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ES BEGANN UND ENDETE MIT IHREM VATER

Theron wurde als Tochter von Charles und Gerda in Südafrika geboren und wuchs auf einem Bauernhof nähe Johannesburg auf

Sie beschrieb ihren Vater als "sehr kranken Mann", weil er alkoholsüchtig war und sie ihn nur betrunken erlebte – er war Alkoholiker vor allem anderen.

Er hatte seine guten Qualitäten, doch sie ertranken rasch im Alkohol. Meist trank er, bis er betrunken war und beschimpfte dann seine Mutter und seine Tochter.

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Laut Theron wurde er dabei nie körperlich. Eines Tages jedoch ging er zu weit und Theron berichtete im Interview mit NPR über die Ereignisse der tragischen Nacht.

Er Vater sei so betrunken gewesen, dass er nicht mehr aufrecht hätte stehen können sollen. Doch genau das tat er.

Charles wankte ins Haus und hielt eine Pistole in der Hand. Seine Frau und Tochter versteckten sich in einem Schlafzimmer und lehnten sich gegen die Tür, damit er nicht eintreten konnte.

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Der Film erzählt die Geschichte, wie weibliche Angestellte von Fox News mit Anschuldigungen gegen den damaligen CEO an die Öffentlichkeit traten.

Der Widerstand machte ihren Vater nur noch zorniger, also trat er einen Schritt zurück und schoss drei Mal auf die Tür. Zum Glück verfehlten die Kugeln Mutter und Tochter, doch Gerda hatte genug. Sie verteidigte sich und ihre Tochter, um ihnen das Leben zu retten.

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WIE THERON ES AUFNAHM

Wie Therons Vater starb war traumatisch, doch es war nicht so schlimm, wie ihre gesamte Kindheit lang mit dem Alkoholiker zusammen zu leben. Seine Unberechenbarkeit lag wie ein Schatten über ihrer Kindheit und die Schauspielerin enthüllte einmal, dass er sie noch lange verfolgte.

Die Zeit seines Todes war schwer für die Familie und Theron brauchte eine Weile, ehe sie ihn akzeptieren konnte. Zunächst versuchte sie, so zu tun, als sei das alles nicht geschehen.

"Ich erzählte niemandem davon – ich wollte niemandem davon erzählen. Wenn mich jemand fragte, sagte ich, mein Vater sei in einem Autounfall verstorben. Wer will diese Geschichte erzählen? Niemand", sagte sie einmal Howard Stern.

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Es gab keine Anklage gegen Gerda, doch der Vorfall blieb nicht ohne Folgen. Sie musste mit der Tat leben und ihre Tochter musste mit dem Wissen leben, dass ihre Mutter ihren Vater erschossen hatte.

Theron sieht es als Leistung ihrer Mutter, dass sie selbst die Kraft und den Mut hatte, die tragischen Emotionen zu bewältigen, die in ihr herrschten.

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Theron zufolge hatte ihre Mutter ein dickes Fell war die Sache anging und, obwohl es ihr weh tat, beschloss sie, nicht daran zu zerbrechen.

Diese Einstellung gab Gerda an ihre Tochter weiter. Diese nimmt zwar Therapie in Anspruch, hat sich jedoch zu einer Frau entwickelt, auf die sie stolz sein kann.

Nun, da sie selbst Mutter ist, weiß Theron, dass sie dasselbe tun würde wie Gerda, wenn sie ihr Kind retten müsste.

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SCHÄMT SICH NICHT FÜR DEN VORFALL

Obwohl es Zeit brauchte, alles zu verarbeiten, konnte Theron den Vorfall in eine Chance verwandeln, anderen zu helfen, indem sie offen darüber spricht.

People verriet sie einmal, dass sie sich nicht dafür schäme, denn "je mehr wir über diese Dinge sprechen, desto mehr stellen wir fest, dass wir nicht allein dastehen."

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Ob es das gewaltsame Ereignis mit 15 ist oder die Belästigung, die sie als junge Frau erlitt, die Schauspielerin weiß, dass Gerechtigkeit erreicht werden kann, wenn man auf diese Fälle aufmerksam macht.

Vielleicht ging ihr dies durch den Kopf, als sie die Rolle als Fernsehmoderatorin Megyn Kelly in dem Film "Bombshell" annahm. Der Film erzählt die Geschichte, wie weibliche Angestellte von Fox News mit Anschuldigungen gegen den damaligen CEO Rober Ailes an die Öffentlichkeit traten.

Theron sagte, der Film befasse sich mit den "Grauzonen der sexuellen Belästigung" – etwas, das sie selbst am eigenen Leib erfahren musste.

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