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05. Oktober 2021

Frau verlässt kleinen Sohn und fliegt aus den Staaten, er findet sie 58 Jahre später

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Eine Mutter und ihr Sohn, die nach 58 Jahren Trennung wiedervereint wurden, sind dankbar für die Gelegenheit und teilen ihre Geschichte mit der Welt.

Calvin Barrett musste den schrecklichen Verlust seiner Mutter ertragen, nachdem sie vor 58 Jahren aus seinem Leben verschwand. Nachdem er 2 Jahrzehnte lang nach ihr gesucht hatte, fand der 64-Jährige endlich seine lang verschwundene Mutter, Molly Payne.

In einem herzerweichendem Wiedersehen konnte er wieder eine Verbindung zu ihr aufbauen. In einem aktuellen Interview erzählte der Anwohner Michigans, wie er sie schließlich mit der Hilfe seiner Tochter erfolgreich ausfindig machte.

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Calvin verriet, dass seine Tochter ihm eine helfende Hand gereicht hatte, nachdem sie von seiner Mission erfuhr, die er zugegebenerweise beinahe besessen verfolgte, als er älter wurde.

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Seine Tochter, MacKenzie Barrett, veranlasste einen DNS-Herkunftstest, der sie schließlich zu Mollys Neffen, Stephen Payne führte. Sie verlor keine Zeit und schrieb ihm, um die nötigen Informationen zu erhalten, um ihn als Blutsverwandten von Molly zu identifizieren.

Stephen sprach daraufhin mit seiner Tante über die Entwicklung und ihre Freude kannte keine Grenzen, als sie darauf hin fieberte, ihren Sohn zu treffen. Molly stellte klar: "Diese Jungen wurden mir weggenommen. Ich bin nicht einfach gegangen."

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Calvin war erst 6, als seine Mutter verschwand und ihn und seinen Bruder mit dem Vater, Bob Barrett, und dessen Mutter allein ließ.

Molly und Bob kamen in den 50ern zusammen, als sie beide in Großbritannien lebten. Bob war damals in der amerikanischen Armee und dort stationiert. Er hatte nichts dagegen, sich mit seiner Geliebten dort niederzulassen.

Das Paar heiratete schließlich in 1955 und bekamen zwei Jahre darauf ihren ersten Sohn, Calvin. Zu dem Zeitpunkt zogen sie in die Staaten, um ein neues Leben zu beginnen.

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Leider fühlte Molly sich in den USA nie zu Hause, was zu einem Zusammenbruch ihrerseits führte. Kurz nach der Geburt des zweiten Sohnes, Michael, kehrte sie auf Wunsch ihres Bruders Michael nach Großbritannien zurück, um sich psychisch wieder zu fangen, ehe sie zurückkehrte.

Sie ahnte nicht, dass dies das letzte Mal sein würde, dass sie ihre Kinder sehen würde. Sie versuchte mehrmals, in die USA einzureisen – erfolglos. Als diese Mühen scheiterten, beschloss sie, Briefe und Geschenke an ihre Söhne zu senden, aber sie kamen nie an.

Es schien, dass jemand gezielt ihre Versuche sabotierte, mit den Jungen in Kontakt zu bleiben. Calvin gab zu, dass sein Vater und seine Oma nie über die Mutter sprachen, während er groß wurde – egal, wie sehr er oder sein Bruder sich nach ihr sehnten.

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Nach Bobs Tod beschloss Calvin, endlich seine Mutter zu finden. Mit 27 begann seine Mission, aber er hatte nie Erfolg gehabt, bis seine Tochter sich beinahe 2 Jahrzehnte später einmischte. Über den Moment, in dem McKenzie ihm die Neuigkeiten mitteilte, sagte er:

"Es war unglaublich. Ich schwebte auf Wolke 7. Ich habe jetzt noch Tränen in den Augen."

Wegen der räumlichen Distanz konnten die beiden sich nicht direkt sehen. Für die ersten 4 Monate mussten sie sich mit Facebook als Kommunikationsmedium zufrieden geben.

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Schließlich kam es im September zu der lang ersehnten Wiedervereinigung. Calvon flog nach Großbritannien und wurde von den ausgestreckten Armen seiner lange verlorenen Mutter empfangen.

Die Freude der beiden kannte keine Grenzen, als sie sich in den Armen lagen. Sie weinten Freudentränen und fühlten sich genauso verbunden wie damals. Calvin erklärte:

"Es war, als wäre ein leeres Loch in meinem Herzen nach all den Jahren endlich gefüllt."

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So fühlte sich auch das chinesische Ehepaar Guo Gangtang und Zang Wenige, die im Juli mit ihrem Sohn wiedervereint wurden, der vor 24 Jahren entführt worden war.

Gangtang verbrachte mehr als 2 Jahrzehnte mit der Suche nach seinem entführten Sohn. Er reiste auf seinem Motorrad durch das ganze Land und fand den nun 26-jährigen Sohn, nachdem die Polizei eine DNS-Übereinstimmung fand.

Die Geschichte der beharrlichen Eltern erhielt eine Menge Aufmerksamkeit in den sozialen Medien rund um die Welt und wurde sogar verfilmt mit dem Titel "Lost And Love."

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