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Leben

01. Oktober 2021

Frau, die versucht, Gewicht zu verlieren, steht kurz vor dem Tod, nachdem ihr Hausarzt sagt, sie solle "nach Hause gehen und Paracetamol nehmen"

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Eine Frau aus Birmingham, England, überlebte nach ihrer Gewichtsverlustoperation eine Nahtoderfahrung, nach der Hoffnung, mit ihrem Partner eine Familie zu gründen. Wie sich herausstellte, hatte sie nach ihrer Behandlung eine Sepsis entwickelt.

Laura Battrum wünschte sich ein glückliches, normales Leben mit ihrem Lebensgefährten und beschloss, sich einer Schlauchmagenoperation zu unterziehen, nachdem sie ihr Glück bei anderen Gewichtsverlustalternativen versucht hatte. Zu ihrer völligen Bestürzung kostete der Verlust dieser zusätzlichen Kilos sie fast das Leben. 

Die 38-jährige Frau wog 139 Kilo und verlor nach ihrer Operation fast 63 Kilo. Doch erst nach einer Woche der Behandlung begann sie sich unwohl zu fühlen und wurde sofort mit einer Darmperforation ins Krankenhaus gebracht. 

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Sie besuchte auch ihren Hausarzt, der ihr sagte, sie solle "nach Hause gehen und Paracetamol nehmen", obwohl sie klare Symptome einer Sepsis hatte. Laura wurde dann in ein künstliches Koma versetzt und kämpfte vier Monate lang im Queen University Hospital in Birmingham um ihr Leben. Sie fügte hinzu

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"Zuerst dachte ich, meine Schmerzen wurden duch die Erholung nach der Operation verursacht."

Lauras Partner Steve rief den Notruf an, als ihre Schmerzen unerträglich wurden. Ihre Vitalfunktionen haben fast versagt und die Ärzte sagten ihr sogar, dass sie nur noch drei Tage zu leben habe. Sie trägt jetzt einen Kolostomiebeutel, der mindestens 12-mal täglich ausgetauscht werden muss. 

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Das Leben war ein großer Kampf für Laura, die sich nur dafür entschieden hat, mit ihrem Partner Kinder zu bekommen. Sie wird schnell erschöpft und ihre Bewegung ist eingeschrenkt. Zu ihrer Entscheidung, sich operieren zu lassen, sagte sie:

"Ich musste abnehmen, wenn ich eines Tages Mutter werden wollte."

Laut den Ärzten kann Laura nicht auf natürlichem Wege schwanger werden und ihre einzige Möglichkeit, eine Familie zu gründen, ist jetzt die künstliche Befruchtung, die aufgrund ihres Zustands auch sehr geringe Erfolgschancen hat. 

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Während Laura und Steve immer geplant hatten, mindestens zwei Kinder zu haben, wurden ihre Träume, eine Familie zu gründen, stark beeinträchtigt. Sie teilte auch mit, dass sie keine Ahnung hatte, wie gefährlich eine Sepsis sein könnte, als sie die Krankheit ursprünglich entwickelte.

Sie wurde nach ihrer Operation entlassen, verspürte jedoch Anzeichen von Lethargie und Schwäche, als sie nach Hause kam. Sie hatte sogar Schmerzen beim Wasserlassen und bekam einen Ausschlag an den Händen. 

Die Anwälte, die Lauras Fall bearbeiteten, wiesen auch auf die Nachlässigkeit des Hausarztes hin, der es versäumte, notwendige Tests durchzuführen, einschließlich der Blutdruckmessung, wenn erforderlich.

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Laura hat eine Geld-Auszahlung nach der Klage bekommen, doch mit der Sepsis muss sie sich jetzt jeden Tag auseinander setzen, denn die Krankheit ist ein Teil ihres Lebens jetzt. Sie möchte das Bewustsein für diese lebensbedrohliche Krankheit, die sich nur nach einer Infektion entwickeln kann, bei den Menschen steigern.

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Die Informationen in diesem Artikel stellen keinen Ersatz für professionellen ärztlichen Rat, eine Diagnose oder eine Behandlung dar. Alle Inhalte, inklusive Text und Bildern, die in AmoMama.de enthalten sind oder durch AmoMama.de zugänglich sind, dienen lediglich der allgemeinen Information. AmoMama.de übernimmt keinerlei Verantwortung für jegliche Handlungen, die als Resultat des Lesens dieses Artikels unternommen werden. Bevor Sie sich irgendeiner Behandlung unterziehen, konsultieren Sie ihren medizinischen Leistungsanbieter.