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Tiktok.com/@bamskye2426
Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

Familienzeit in einem Restaurant wurde zur Hölle, als weitere Frau Wutanfall wegen der lachenden Kinder bekommt

Frida Kastner
01. Okt. 2021
09:45
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Mit einem zornesroten Gesicht hatte eine Frau eine schockierend aggressive Reaktion auf autistische Kinder in einem Restaurant. Viele waren mehr als wütend und bezeichneten sie als diskriminieren und behindertenfeindlich.

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Eine TikTok Nutzerin, @bamskye2426, teilte ein Video einer Frau, die manche als "Karen" bezeichneten, weil sie die Mutter, ihre Begleitung und deren Kinder angriff. Die Mutter deutete in dem Videotext an, dass die Anschuldigung, ihre Kinder hätten sich schlecht benommen, falsch seien.

In dem Clip sieht man eine wütende Frau in einem hitzigen Streit mit der TikTokerin. @bamskye2426s Text erklärte, dass die Frau glaube, die autistischen Kinder gehören nicht an diesen Ort – also in ein Restaurant.

Unbekannte Person in einem Streit TikTokerin @bamskye2426. | Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

Unbekannte Person in einem Streit TikTokerin @bamskye2426. | Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

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Sie fragte, ob sie aufgenommen würde, was die TikTokerin bejahte. Die zornige Frau antwortete, dass dies gut sei, schließlich sei sie im Recht. Im Text hieß es:

"Beachtet, dass nicht die Kinder brüllen, sondern sie, die Kinder gingen nicht zu fremden Tischen, um die Leute zu stören, sie tat das. Niemand hatte einen Schreikrampf außer ihr."

@bamskye2426 sagte, dass die Kinder bloß mit einander sprachen und lachten. Sie informierte das Publikum außerdem, dass die wütende Frau danach angeblich gefordert habe, ihr Essen umsonst zu bekommen.

Person kommentiert TikTok Post von @bamskye2426. | Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

Person kommentiert TikTok Post von @bamskye2426. | Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

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Die Mehrheit der Kommentare scheint auf der Seite der Mutter zu sein. Viele sagten, die zornige Frau habe sich völlig unangebracht verhalten und warfen ihr Diskriminierung gegenüber Autisten vor.

Das bedeutet im Endeffekt, dass sie LGBTQ+-Mitglieder aus diesen Räumen verdrängt werden können.

Manche vermuteten, dass die Frau eine Betrügerin war sei, die mit dieser Methode versuchte, ein Gratisessen abzustauben. Manche jedoch fanden, es sei ihr gutes Recht, wütend zu sein.

Person kommentiert TikTok Post von @bamskye2426. | Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

Person kommentiert TikTok Post von @bamskye2426. | Quelle: Tiktok.com/@bamskye2426

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Als Antwort auf diese Kommentare zeigte die Mutter einen Clip ihrer Kinder, Miley und Bentley, wie sie ihr Abendessen genossen, ohne irgendjemanden zu stören. Sie saßen lächelnd in ihren Kinderstühlen und kicherten, als sie sich gegenseitig kitzelten.

Die TikTokerin erklärte ihre Gründe dafür, ein weiteres Video zu posten. .@bamskye2426 behauptete, dass ihre Kinder sich besser benahmen als die zeternde Frau.

Die Mutter sagte, dass Miley und Bentley den Tisch nicht verlassen hätten und sie hätten auch keine der anderen Gäste an deren Tischen gestört.

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Die Reaktion der wütenden Frau mag ein Ergebnis eines Missverständnisses oder dem Missverständnis von autistischen Kindern allgemein gewesen sein, von denen oft angenommen wird, sie könnten sich nicht gut benehmen.

Die North East Autism Society schreibt: "Oft ist das, was als schlechtes Benehmen gesehen wird, eine Reihe von Verhaltensweisen als Anpassung an sensorische Veränderungen."

Sensorische Veränderungen bezeichnen Momente, wenn ASD-Individuen eine Situation erleben, in denen ihre Sensibilität auf Sinneswahrnehmung überhandnimmt. Dies kann zu Überstimulierung führen, die sich in einem Schreianfall äußern kann.

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Die Vorstellung, dass manche Individuen manche Orte nicht aufsuchen dürften, ist leider nicht neu. In Australiendürfen Ausbildungsstätten dank eines rechtlichen Schlupfloches ihren Glauben als Grund angeben, Angestellten gegenüber voreingenommen zu sei.

Das bedeutet im Endeffekt, dass sie LGBTQ+-Mitglieder aus diesen Räumen verdrängt werden können. Im Staat Victoria soll eine Reform nun aber dafür sorgen, dass religiöse Schulen nicht länger Mitarbeiter*innen aufgrund deren sexueller oder Gender-Identität entlassen können.

Viele glaubensbasierte Institutionen sind gegen den Vorschlag, weil er angeblich ihre Religionsfreiheit einschränke. Während diese kontroversen Probleme diskutieren werden, bleiben die Türen zu Restaurants und Schulen offen.

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