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Leben

19. September 2021

Ältere Frau lässt sich nach 50 Jahren Ehe scheiden, bereut es aber später – Story des Tages

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Eine ältere Frau reicht nach fünf Jahrzenten Ehe hastig die Scheidung von ihrem Mann ein. Nach einer Weile erhält sie einen Brief, der ihr etwas sagt, das sie seit 50 Jahren nicht gehört hatte.

Rosa hatte genug. Sie war eine 75 Jahre alte Frau, die mehr als 50 Jahre mit demselben Mann, Bruno, verheiratet gewesen war.

Sie fuhr zu ihrem Haus, um einige Sachen für ihn abzuholen und fand dort den Brief. Es brach ihr das Herz, ihn zu lesen.

Bruno war zehn Jahre älter als sie, aber sie waren seit der Uni zusammen, was bedeutete, dass sie eine verliebte Jugend zusammen verbracht hatten. Alle glaubten, dass sie sich nie trennen würden und das taten sie auch nicht.

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Die beiden hatten zwei tolle Kinder großgezogen, die selbst Familien gegründet hatten. Obwohl ihr Ehelieben sie erfüllte, fühlte Rosa sich erstickt. Sie dachte, sie hätte ihr Leben nicht in vollen Zügen leben können und diese Gefühle zeigten sich in ihrem Verhalten Bruno gegenüber.

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Er liebte sie über alles, kümmerte sich stets um sie, daher war er verwirrt, als sie begann, Streits vom Zaun zu brechen und Wutanfälle zu haben. Er wusste, dass sie ihm gegenüber ihr Herz verschloss. Er entschied daher, mit ihr darüber zu sprechen, in der Hoffnung, dass sie das Kriegsbeil begraben könnten. An jenem Tag kam er zu ihr ins Zimmer, während sie zu sich selbst murmelte.

"Was ist los, Schatz?", fragte er. "Du sprichst wieder mit dir selbst."

"Und das liegt alles an dir, Bruno," fuhr sie ihn an, "du machst mich langsam wahnsinnig."

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"Komm schon, Rosa, sag nicht so etwas. Es bricht mir das Herz."

"Du spielst immer das Opfer," feuerte Rosa zurück, ehe sie aus dem Raum stürmte und ihn zurückließ, damit er sich den Kopf zerbräche, was sie gemeint hatte.

Die Zankereien wurden so häufig, dass Rosa schließlich beschloss, die Scheidung einzureichen. Bruno entschied, sie nicht aufzuhalten. Sie waren beide nicht mehr die jüngsten und die ganze Aufregung war nicht gut für sie.

Als sie ihren Anwalt, Herrn Frank Erle, über ihren Plan informierten, riet er ihnen davon ab, weil er fand, dass sie ein wirklich tolles Paar waren.

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Rosa jedoch bewegte sich keinen Zentimeter und Bruno wollte nicht der Grund dafür sein, dass Rosa ihres Lebens nicht mehr froh wurde. Also zog er mit.

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An dem Tag, als sie die Scheidungspapiere unterzeichneten, bot Frank ihnen ein Essen in ihrem Lieblingsrestaurant an. "Es kann schließlich nicht schaden, oder?", sagte Frank.

Rosa war unsicher, aber Bruno stimmte sogleich zu.

"Das wäre uns recht, Frank,", sagte er, "wir trennen uns im Guten, dies könnte unser letztes Abendmahl sein."

Rosa stimmte schließlich zu und sie fuhren zum Restaurant. Dort angekommen bestellte Frank sein Essen und verkündete den beiden, dass er auch ihre Speisen bezahlen würde.

Als der Kellner die Bestellung aufnahm, übernahm Bruno sogleich die Führung. Er bat darum, dass das Licht für seine ex-Frau gedimmt würde und bestellte für sie einen Salat und für sich ein Steak.

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Rosa kochte innerlich. Sie konnte nicht fassen, dass Bruno einfach bestellt hatte, als sei sie gar nicht da und könne keine Entscheidungen für sich selbst treffen. Andere Gäste um sie herum beklagten sich über das gedimmte Licht, was Rosa nur noch wütender machte.

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Sie war schüchtern und es gefiel ihr nicht, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Aber vor lauter Wut fuhr sie Bruno laut an und ließ ihn und Frank zurück, die ihr nachstarrten, wie sie verschwand.

"Frauen, was?", sagte Frank mit einem wissenden Blick.

"Da sagst du was," antwortete Bruno mit einem traurigen Lächeln.

Als er heim kam, war Rosa nirgends zu finden und ihre Sachen waren ebenfalls verschwunden. Es brach ihm das Herz, vor allem, weil er keine Ahnung hatte, was ihre innere Veränderung ausgelöst hatte.

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An jenem Abend schliefen beide schlecht. Bruno gab es irgendwann auf und beschloss, seiner ex-Frau einen Brief zu schreiben als letzten verzweifelten Versuch, die Beziehung zu kitten.

Er legte all seine Gefühle in den Brief und weinte beim Schreiben, weil er wusste, dass sein Leben ohne seine geliebte Rosa nicht dasselbe sein würde.

Am Morgen wurde ihm klar, dass er nicht wusste, wohin sie gegangen war, er ihr den Brief also nicht schicken konnte. Er legte ihn auf den Kaminsims, da fiel ihm ein Tablettenröhrchen ins Auge. Es waren Pillen, die Rosa täglich nehmen musste.

Sie hatte es vergessen, aber er wusste, dass sie es brauchen würde. Also griff er zum Telefon und rief sie an. Sie nahm nicht ab, weil sie annahm, dass er sie belagern würde, dass sie zu ihm zurückkommen solle.

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Wir haben Jahrzehnte zusammen verbracht und Kinder großgezogen, aber er kennt mich kaum, dachte sie bei sich, als das Telefon klingelte. Er versucht immer, mich zu kontrollieren. Davon habe ich die Nase voll; jetzt werde ich leben und mit meiner Freiheit alles tun, was ich will.

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Bruno war voll Bitterkeit, als sein Anruf unbeantwortet blieb. Dies, zusammen mit der Angst um Rosas leben, war für sein schwaches Herz zu viel und er fühlte die Symptome eines Herzinfarkts.

Rasch rief er einen Krankenwagen, verlor jedoch das Bewusstsein, ehe er eintraf. Die Polizei informierte Frank, der Rosa anrief, um es ihr mitzuteilen.

Als sie dies erfuhr, machte ihr Herz einen Satz vor Schreck. Ihr Bruno im Krankenhaus? Sie konnte den Gedanken nicht ertragen, ihn zu verlieren. Es zeigte ihr, wie sehr sie ihn noch immer liebte.

Sie fuhr zum Haus, um einige Sachen für ihn abzuholen und ihm zu bringen und fand dort den Brief. Es brach ihr das Herz, ihn zu lesen.

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"Liebste Rosa," fing er an, "zunächst will ich dir sagen, dass ich dich all die Jahre geliebt habe und dich lieben werde, bis ich diese Welt verlasse. Ich weiß nicht, warum du entschieden hast, dein Herz vor mir zu verschließen, aber ich wünschte, du würdest es wieder öffnen, weil ich mir keine Welt vorstellen kann, in der wir getrennt sind."

Rosa fing an zu weinen und las weiter.

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"Es tut mir leid, was im Restaurant passiert ist. Ich wollte mich nur um dich kümmern, so, wie ich es immer getan habe. Ich weiß, dass du grelles Licht hasst, weil es dir in den Augen weh tut.

Also bat ich darum, dass es gedimmt würde. Ich weiß auch von deinen gesundheitlichen Problemen, deshalb habe ich dir Salat bestellt. Es tut mir leid, mir das heruasgenommen zu haben und ich verspreche, mich zu bessern, falls du zu mir zurückkommst."

Der Rest des Briefes zeigte Rosa, wie falsch sie gelegen hatte und sie beschloss auf der Stelle, ihrem Mann eine bessere Frau zu sein.

Sie eilte zum Krankenhaus, wo sie Bruno wiedersah und bat ihn, die Scheidung für ungültig zu erklären. Ihr war plötzlich klar geworden, wie aufmerksam Bruno ihr gegenüber war und beschloss, ihm dies jeden Tag mit Gleichen zu danken, bis sie ihren letzten Atemzug tat.

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Ignoriere nicht deine Lieben, weil du es bereuen würdest, sie zu verlieren. Rosa ignorierte Brunos Anruf, weil sie wütend auf ihn war, aber sie realisierte, wie sehr sie ihn vermissen würde, als sie ihn beinahe verlor.
  • Vermeide es, Entscheidungen zu treffen, wenn du emotionsgeladen bist. Rosa beschloss, sich scheiden zu lassen, während sie wütend auf Bruno war. Dies setzte eine Kette von Ereignissen in Bewegung, die ihn beinahe sein Leben gekostet hätten. Zum Glück überlebte er und sie konnte ihren Fehler erkennen und wieder gut machen.
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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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