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EntertainmentAnekdote

22. August 2021

Mein Vater setzte einen bösen Plan in die Tat um, während meine Mutter im Krankenhaus war – Story eines Abonnenten

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Mein Vater wollte mit seiner Geliebten leben und log über alles, um damit durchzukommen. Aber ich entdeckte die ganze Wahrheit während eines zufälligen Zusammentreffens mit einer Person von der ich glaubte, sie sei tot.

Als ich acht Jahre alt war, wurde meine Mutter ins Krankenhaus gebracht. Sie war sehr krank und mein Vater nahm mich ab und an mit, um sie zu besuchen. Eines Tages jedoch kam er mit traurigen Nachrichten heim. "Es tut mir leid, Tommi, deine Mutter ist von uns gegangen", sagte er.

In jener Nacht weinte ich untröstlich, aber Papa sagte mir, dass wir packen müssten. "Wo gehen wir denn hin?", fragte ich.

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Wir können mit all den Erinnerungen an deine Mutter nicht mehr an diesem Ort bleiben. Wir müssen umziehen und irgendwo neu anfangen, wenn wir eine Chance haben wollen, diesen Verlust zu verkraften", antwortete er. Also half ich ihm, weinte dabei um meine Mutter und stieg einige Stunden später ins Auto.

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Wir fuhren für eine gefühlte Ewigkeit und erreichten irgendwann ein Haus, das nicht allzu anders war als das, welches wir verlassen hatten. "Du wirst es lieben hier und ganz viele Freund*innen in der Nachbarschaft finden", versprach er mir.

Aber nur wenige Tage nach dem Umzug kam eine Frau, die von da an ständig da war. "Tom, das ist Erika, eine gute Freundin", stellte mein Vater uns vor.

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"Schön dich kennenzulernen, Erika", sagte ich.

"Ah, ja, genau. Also, Uwe, was gibt es zum Abendessen?", erwiderte sie und beachtete mich kaum, sondern wandte sich an meinen Vater. Ich war verwirrt, aber mein Vater lächelte und ich wollte, dass er glücklich war.

Aber ihr gemeinsames Glück hatte es sehr eilige. Nur wenige Monate nach dem Tod meiner Mutter heirateten die beiden und Erika zog bei uns ein. Nach der Hochzeit wurde deutlich, dass sie mich hasste. Sie schrie mich immerzu an und gab mir jede Menge Hausarbeiten zu erledigen.

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Ich war wahrlich kein rebellisches Kind, aber egal, was ich tat, es war falsch. "Meine Güte! Du bist nutzlos, genau wie deine Mutter!", rief Erika eines Tages aus.

"Rede nicht über meine Mutter! Kanntest du sie?", fragte sie wütend.

"Natürlich kannte ich sie. Ihre Krankheit deprimierte deinen Vater, also mussten wir verschwinden," brüllte Erika.

"Tom! Was soll das, warum machst du deine Mutter wütend?!", plötzlich kam mein Vater ins Zimmer. Er flüsterte Erika etwas zu, das ich nicht hören konnte und schaute mich weiterhin wütend an.

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"Sie hat angefangen, von meiner Mutter zu sprechen", antwortete ich.

"Gib mir keine Widerworte. Geh sofort auf dein Zimmer und beende deine Hausaufgaben!", sagte er.

"Schön!", sagte ich und ging auf mein Zimmer. Die Jahre vergingen und Erika wollte mich nie um sich haben. Sobald ich alt genug war, für mich selbst zu sorgen, machten sie sogar lange Urlaube ohne mich. Aber das war mir nicht mehr wichtig. Ich wollte mit dieser Frau nichts zu tun haben. Eines Tages jedoch überschritt sie eine Grenze.

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Ich kam von der Schule nach Hause und fand sie in meinem Zimmer. Ich war 17 Jahre alt und sparte mein Geld, um dieses schreckliche Haus zu verlassen. "Was machst du hier drin?", fragte ich gereizt.

"Ich räume dieses Chaos auf. Außerdem muss dieses Foto hier sofort weg. Ich werde kein Bild einer anderen Frau in meinem Haus tolerieren. Es ist Jahre her. Du musst darüber hinwegkommen", erwiderte Erika.

"Wage es nicht, das Foto anzurühren!", drohte ich.

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"Ich mache was ich will in meinem eigenen Haus! Du bist bloß eine verzogene Göre, wie immer. Ich kann es nicht erwarten, dass du weg bist", fuhr sie fort.

"Ich kann es auch nicht erwarten, zu verschwinden und mich nie wieder mit einer Furie wie dir abzugeben!", brüllte ich, als ich endgültig die Fassung verlor. Aber mein Vater hörte den Streit und kam zu uns.

"Was ist hier los?"

"Dein Sohn sorgt mal wieder für Aufruhr und jetzt hat er mich auch noch beleidigt", erklärte Erika siegesgewiss. Sie wusste, dass mein Vater auf ihrer Seite sein würde.

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"Tom! Wie oft habe ich dir gesagt, dass du deine Mutter respektieren sollst!", bellte her.

"Sie ist nicht meine Mutter! Sie ist eine giftige Hexe aus der Hölle! Ich hasse sie!", brüllte ich mit Tränen in den Augen. Ich sah den Zorn im Gesicht meines Vaters und glaubte, er würde mich schlagen. Ehe er jedoch irgendetwas tun konnte, handelte ich schnell.

Ich riss Erika das Foto meiner Mutter aus den schrecklichen Händen und rannte davon. An der Bushaltestelle angekommen beschloss ich, einen Bus zu nehmen. Ohne es zu bemerken, fuhr ich in unsere alte Heimatstadt. Ich lief durch die Straßen, an die ich mich kaum noch erinnerte und fragte mich, ob ich unser altes Haus noch finden könnte.

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Zum Glück erinnerte ich mich an die Nachbarschaft und entdeckte unser Haus. Aber dort lebte eine neue Familie; ihre Kinder spielten im Garten. Sie dort herumtollen zu sehen erinnerte mich bloß daran, wie schlimm meine eigene Kindheit dank meiner Stiefmutter gewesen war.

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Also lief ich zur Innenstadt und streunte herum, bis ich eine Obdachlose sah. Ich hätte diese Augen überall erkannt. Sie sah genau aus wie meine Mutter. "Hallo, gute Frau", sagte ich vorsichtig.

"Was kann ich für Sie tun, junger Mann?", antwortete sie.

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Ich konnte nicht anders als mich zu fragen, ob sie tatsächlich meine Mutter war. Die Ähnlichkeit war nicht zu übersehen. Aber wie konnte sie meine Mutter sein? Meine Mutter war seit Jahren tot. "Sind Sie Emma Fromm?", traute ich mich, zu fragen. Endlich sah sie mich an und bekam große Augen.

"Kennen Sie mich?", fragte sie.

"Ich bin Tom," antwortete ich.

 "Tom! Bist du es wirklich? Halt, natürlich bist du es! Oh mein Gott!", sagte sie und umarmte mich fest. Wir weinten für eine Weile und hielten einander in den Armen.

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"Mama, was ist passiert? Mein Vater hat gesagt, du seist gestorben", fragte ich, als wir uns beruhigt hatten.

"Diese falsche Schlange! Ich fasse nicht, dass er dir das gesagt hat", begann Mama, "ich erinnere mich noch, wie ihr mich im Krankenhaus besuchtet. Aber nach einer Weile kamt ihr nicht mehr und Uwe ignorierte alle meine Anrufe. Ich dachte, euch wäre etwas passiert."

"Er ist mit mir umgezogen," berichtete ich ihr.

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"Dieser schreckliche Kerl. Als ich entlassen wurde, entdeckte ich, dass Uwe all unser Erspartes mitgenommen und die Scheidung eingereicht hatte. Er hatte es so eingerichtete, dass er das alleinige Sorgerecht hatte. Aber die Anwälte machten alles unter sich aus. Ich hatte keinen Weg, wie ich dich hätte finden können", fuhr Mama fort.

"Ich kann kaum glauben, dass er all das getan hat, vor allem sich das Sorgerecht zu sichern. Seine neue Frau hasste mich von Anfang an", fügte ich hinzu.

"Ich schätze, das hat etwas mit Familientradition zu tun. Uwe war besessen davon, seinen Nachnamen weiterzugeben. Wie dem auch sei, ich musste das Haus verkaufen, was alles war, das ich noch hatte, um Anwälte und Detektive zu bezahlen, die dich finden sollten. Aber niemand schaffte es", erklärte Mama.

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"Es tut mir so leid, Mama!", weinte ich.

"Es ist nicht deine Schuld. Du warst ein Kind. Ich hätte nicht aufgeben sollen, aber ich hatte kein Geld mehr. Niemand will einer Obdachlosen helfen. Aber alles, was jetzt zählt, ist, dass wir uns gefunden haben", tröstete sie mich.

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"Keine Sorge. Du wirst nicht mehr obdachlos sein", versicherte ich ihr. Ich hatte zwei Jahre lang gespart, um von meinem Vater und meiner Stiefmutter weg zu kommen. Niemand vermietet an 17-Jährige, aber meine Mutter war eine Erwachsene. Wir konnten uns eine gemeinsame Wohnung suchen und unsere Leben neu beginnen.

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Nach meinem Schulabschluss suchte ich mir einen Job und ging abends zu Kursen am Kolleg, während meine Mutter endlich die Karriere fortsetzte, die sie hatte aufgeben müssen, als sie krank geworden war.

Ich änderte auch meinen Nachnamen in "Fromm", den Mädchennamen meiner Mutter, um alle Verbindungen zu meinem Vater zu trennen. Er hatte mich jahrelang von meiner Mutter ferngehalten, also hatte er kein Recht, mich weiter seinen Sohn zu nennen.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  1. Die Wahrheit wird herauskommen. Manche Menschen kommen mit ihren Plänen davon, aber meistens gewinnt das Gute, nicht das Böse.
  2. Blut macht noch keine Familie. Toms Vater war besessen von der Erblinie, aber am Ende änderte sein Sohn seinen Nachnamen, weil sein Vater für ihn keine Familie mehr war.
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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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