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05. August 2021

Jazzlegende Abbi Hübner aus Hamburg ist tot - kurze Fakten über ihn

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Jazz-Urgestein Abbi Hübner, der sich erst vor einem Jahr von der Bühne zurückgezogen hatte, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Hamburger hatte eine mehr als sieben Jahrzehnte umspannende musikalische Karriere und feierte mit der Gründung der Band Low Down Wizards seinen größten Erfolg.

Abbi Hübner, der berühmte Trompeter aus Hamburg, starb am 29. Juli im Amalie-Sieveking-Krankenhaus in Volksdorf, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Der 88-Jährige hat sich im vergangenen Jahr aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.

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Obwohl Hamburger in den 1960er Jahren seinen Facharzt in Allgemein- und Arbeitsmedizin machte, hatte er schon immer eine Leidenschaft für Jazzmusik. Dies erklärt, warum ihm der Titel “Doktor Jazz” verliehen wurde.

Hübner soll Ende der 1940er Jahre im britischen Soldatensender BFN den großen amerikanischen Jazzmusikern zugehört haben. Besonders nach dem Hören von Armstrong war Hübner fest entschlossen, Trompete zu spielen und so zu singen. Danach lernte er das Trompetespielen.

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1964 gründete er die Band “Abbi Hübners Low Down Wizards”, mit der er berühmt wurde. Die Band spielte klassischen New Orleans Jazz ebenso wie mit Swing oder lateinamerikanischen Rhythmik. Nach zahlreichen Auftritten erlangten sie auch außerhalb Europas Popularität. Hübner arbeitete noch viele Jahre für die Jazzredaktion des NDR. 

Die regelmäßigen sonntäglichen Auftritte der Band auf dem Hamburger Feuerschiff am Baumwall sind ein denkwürdiger Teil der Musikgeschichte der Hansestadt. Derzeit gilt die Band als eine der ältesten und renommiertesten Jazzbands der Stadt.

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Hübner, der mit bürgerlichem Namen Albert Charles Otto hieß, 68 Jahre in der Jazzszene aktiv war, galt auch als ältester Jazzmusiker Hamburgs. Der Musiker war mit Musik in seinen Genen gesegnet, da seine beiden Großmütter Pianisten waren. Ihre Großmutter väterlicherseits soll besonders gut gewesen sein. 

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