Witwe überwindet Trauer um ihren verstorbenen Ehemann durch Adoption von 6 Kindern

Eine Witwe, die ihren Mann bei einem Unfall verlor, adoptierte sechs Kinder, die ihr halfen, ihren Kummer zu heilen. Sie behauptete, ihr verstorbener Mann habe eine Schlüsselrolle dabei gespielt, die Kinder in ihr Leben zu bringen.

Als die Tragödie Bobbie-Jo Floyd traf, war sie eine glücklich verheiratete Mutter von zwei Jungen. Am 19. Oktober 2014 verlor sie ihren Ehemann, Andre Floyd, bei einem Motorradunfall, der sie in tiefe Trauer versetzte.

Floyd erinnerte sich daran, wie sie sich in den darauffolgenden Monaten zu einem Ball auf dem Boden zusammenrollte. Wie die Witwe fortfuhr, drückte sie ihre Beklemmung darüber aus, ohne ihren geliebten Ehemann zu beginnen.

Die Notfallbeschilderung eines Krankenhauses. | Quelle: Pexels

Die Notfallbeschilderung eines Krankenhauses. | Quelle: Pexels

Zusammen mit ihren beiden Söhnen Jeremai und Elyjah ließ Floyd zwei Jahre nach Andres Tod in Philadelphias Penn's Landing Luftballons steigen. An diesem Tag tätigten Mitarbeiter des Jugendamtes einen lebensverändernden Anruf bei Floyd.

Man erkundigte sich bei Floyd, ob sie bereit wäre, zwei Schwestern in Pflege zu nehmen. Floyd, die sich schon fast ein Jahr zuvor dafür interessiert hatte, Pflegemutter zu werden, sagte sofort zu. 

Eine Person, die sich als Adoptivelternteil bewirbt. | Quelle: Pexels

Eine Person, die sich als Adoptivelternteil bewirbt. | Quelle: Pexels

Eines Tages fuhren die Sozialarbeiter in Begleitung von Destiny und Serenity zu Floyds Heim in Philadelphia. Neben den Mädchen war auch Lysander, ihr kleiner Bruder, mit von der Partie.

Als sie über ihre Adoptivkinder sprach, sagte Floyd, sie hätten sich gegenseitig gerettet.

Floyd erzählte gegenüber "People", dass die Arbeiter Lysander an einem anderen Ort absetzen wollten. Sie fügte hinzu, dass sie die Arbeiter fragte, ob sie den Jungen bleiben lassen würden, wenn sie ein anderes Etagenbett bekommen könnte.

Nach ihrer Entdeckung, dass drei weitere Geschwister, Honesty, Adrian und August, in Pflegefamilien lebten, arbeitete Floyd hartnäckig mit Sozialarbeitern und dem Gericht zusammen, um sicherzustellen, dass auch sie adoptiert wurden.

Danach ebnete Floyd den Weg für eine dauerhafte Verbundenheit. Nachdem sie die vier jüngsten Kinder im Februar 2020 adoptiert hatte, schloss sie Anfang dieses Monats die Adoption der beiden älteren Kinder ab.

"Ich glaube, dass dies alles Andre war, der mir ein Zeichen gab", sagte Floyd gegenüber "People". Sie sagte, dass ihr verstorbener Ehemann genau wusste, was sie antreibt. Als sie über ihre adoptierten Kinder sprach, sagte Floyd, dass sie sich gegenseitig gerettet hätten.

In ähnlichen Nachrichten: Jeane und Paul Briggs haben 34 Kinder in ihrer Familie, von denen 29 aus verschiedenen Ländern wie Mexiko und Ghana adoptiert wurden. Trotzdem wollte das Paar noch mehr Kinder adoptieren.

Jeane erzählte der Zeitschrift "Today", dass sie große Freude am Adoptieren hat und es als ihren Beruf bezeichnete. Die Mutter sagte, dass sie ihren Kindern oft sagt, dass sie die Luft sind, die sie atmet, deshalb möchte sie nicht ohne sie leben.

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