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12. April 2021

Hans Rosenthal ("Dalli Dalli") war eine Legende des deutschen Fernsehens - sein Leben und Tod

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Hans Rosenthal ist eine Legende des deutschen Fernsehens. Er würde seine Fans immer mit seinem Lächeln glücklich machen, aber hinter seinem Lächeln steckte eine traurige Geschichte.

Hans Rosenthal war einer der beliebtesten Moderatoren der BRD. Mit seinem Auftritt im Quiz "Dalli Dalli" sorgte Rosenthal für viel Spaß. Das Leben des Moderators war jedoch nicht immer einfach, und er kämpfte besonders mit einigen schweren Schicksalsschlägen, bevor er überhaupt eine Karriere gemacht hat.

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Rosenthal entkam dem Holocaust in Deutschland. Der Moderator stammt aus einer jüdischen Familie und ist in Berlin aufgewachsen. Schon früh erlebte er die Judenverfolgung, die durch die Nationalsozialisten durchgeführt wurde.

In seiner Autobiografie aus dem Jahr 1980 mit dem Titel "Zwei Leben in Deutschland" beschrieb Rosenthal, wie er den Holocaust überlebte. Seine Eltern starben, als er noch ein Kind war.

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Nach dem Tod seiner Eltern landeten er und sein Bruder Gert in einem Waisenhaus in Berlin. Kurz darauf wurde Gert nach Riga deportiert, wo er getötet wurde.

Mithilfe von drei nichtjüdischen Frauen gelang es Hans Rosenthal zu fliehen und am Leben zu bleiben. Ab 1943 versteckte er sich zwei Jahre in einer Laube in einer Berliner Kleingartenanlage.

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In demselben Land, in dem er verfolgt und bedroht wurde, gaben die Menschen später Rosenthal ihre Anerkennung, ihr Mitgefühl und Sympathie. Nach dem Krieg begann er beim Rundfunk seine Karriere. Später setzte er seine Karriere im Fernsehen fort, wo er mit seinem Quiz "Dalli Dalli" Geschichte schrieb.

Rosenthal hat einen Sohn, den er nach seinem Bruder Gert benannt hat. In einem Buch mit dem Titel "Jahrhundertzeugen. Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler" von Jan Pröse erinnert sich Gert an seinen Vater.

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Rosenthal starb jedoch sehr früh im Alter von nur 61 Jahren an den Folgen von Magenkrebs. Rosenthal ist auf dem jüdischen Friedhof Heerstraße in Berlin begraben. Nach seinem Tod gründete sein Sohn Gert mit seiner Mutter Traudl die "Hans-Rosenthal-Stiftung", die auch heute noch Menschen in Not hilft.

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