Beerdigung von Michael Wendlers Mutter: Vorwürfe des Vaters und Michaels Antwort

Nach dem Tod von Christine Tiggemann, der Mutter von Schlager-Star Michael Wendler, kam es zu Streitigkeiten in der Familie des Künstlers.

Vor etwas mehr als zwei Wochen starb Wendlers Mutter Christine Tiggemann im Alter von 73 Jahren. Nun streitet sich ihre Familie um die Kosten für ihre Beerdigung und Trauerfeier heißt es Medienberichten zufolge.

Michael Wendler tritt während der Rostock Ole Schlagerparty im IGA-Park am 20. Juli 2019 in Rostock auf. | Quelle: Getty Images

Michael Wendler tritt während der Rostock Ole Schlagerparty im IGA-Park am 20. Juli 2019 in Rostock auf. | Quelle: Getty Images

Im Interview mit der "Bild"-Zeitung sprach Manfred Weßels, der Vater von Michael Wendler. Er verriet:

"Michaels Schwester Bettina hat alles von ihrem Erspartem bezahlt, obwohl sie kaum Geld hat. Michael selbst hat nichts dazugegeben. Er meinte zu ihr, sie könne ja den Hausrat ihrer Mutter verkaufen. Aber die alten Möbel und der ganze Krempel sind ja nichts wert!"

Weßels gab an, dass die Verstorbene nichts zu vererben gehabt hätte. Zwar sei die Wohnung, in der sie bis zuletzt gelebt hatte, im Besitz ihres Sohnes Michael gewesen, doch sei sie ebenso mit Schulden belastet gewesen.

Die Kosten für die Bestattung und die Trauerfeier von Christine Tiggemann sollen sich auf rund 4.000 Euro belaufen haben, heißt es. Ihre Tochter soll ihr Erspartes genutzt haben, um dies zu finanzieren, und das, obwohl sie selbst nicht viel Geld hat. 

Weßels selbst lebt ebenfalls von einer Mini-Rente und fährt nebenbei trotz seines Alters noch LKW, um seinen Lebensunterhalt etwas aufzustocken.

Er verriet, dass er sich um einen anständigen Grabstein für Tiggemann kümmern wolle. Mit ihr war er 36 Jahre lang verheiratet gewesen. Von 1969 bis 2005 war das Ehepaar zusammen.

Der Vater von Michael Wendler erhob kürzlich schwere Vorwürfe gegen seinen berühmten Sohn. Wendler soll sich, entgegen des Wunsches seiner verstorbenen Mutter, für eine Einäscherung ihres Leichnams entschieden haben und das, obwohl sie streng katholisch gewesen sei und nie verbrannt werden wollte, so ihr Ex-Mann.

Der Grund dafür, dass ihr Sohn diese Entscheidung getroffen habe, sei, nach Angaben des Vaters, ein reiner Kostengrund gewesen, da die Verbrennung billiger als eine Erdbestattung sei.

Weder Wendler selbst, noch seine Schwester Bettina sollen sich, nach Angaben der "Bild"-Zeitung, bislang zur Bestattung ihrer Mutter ihnen gegenüber geäußert haben. Doch ebenso hieß es auch, dass sie nun nach ihrem Tod nach längerer Zeit wieder in Kontakt stünden. Wendlers Vater soll der Meinung sein, dass sein Sohn nicht persönlich zur Beerdigung seiner Mutter kommen wird.

Die Angst einer Strafverfolgung sei zu groß, sagte er. Sein Sohn habe zu viel Angst davor, eingebuchtet zu werden und fügte hinzu, dass Michael Wendler noch nie etwas für seine Mutter übrig gehabt haben soll.

Nach den schweren Angriffen durch seinen Vater sprach Michael Wendler im Interview mit der Zeitschrift "Bunte" und bezog Stellung zu den Vorwürfen. 

Er habe seine Mutter geliebt, so Michael, trotz der Tatsache, dass er die letzten Monate nicht sehr gut auf sie zu sprechen gewesen sei. Auch zu den Vorwürfen, dass er keinen Cent zu den Bestattungskosten hinzugegeben hätte, bezog der jüngst in Verruf geratene Entertainer Stellung. Er sagte:

"Ich möchte klarstellen, dass ich meine Mutter über zwölf Jahre finanziell unterstützt habe. Und das bis zu ihrem Tod."

Zu den finanziellen Gütern, die er seiner Mutter zu Lebzeiten zukommen ließ, soll sich nicht nur die Wohnung in Dinslaken befunden haben, sondern auch ein Auto, eine Küche und ein Fernseher. Rund 1.500 Euro will Wendler pro Monat für seine Mutter ausgegeben haben, die von einer kleinen Rente leben musste. 

Sein Vater hatte ihm vorgeworfen, sich gegen den Wunsch der Verstorbenen gestellt zu haben, indem er über seine Schwester eine Feuerbestattung veranlasste. Doch auch dazu äußerte er sich und stritt dies ab. Michael Wendler sagte im Interview:

"Meine Mutter wollte die Feuerbestattung und nicht, wie sie oft beschrieb, 'In der Erde von Würmern gefressen werden.'"

Nach dem Tod ihrer Mutter scheint er sich aktuell wieder mehr mit seiner Schwester Bettina anzufreunden. Vorher hatte nach einem schweren Streit 15 Jahre Funkstille zwischen den Geschwistern geherrscht, berichtet "Bunte". Nun telefonieren die beiden wieder miteinander.

Wendler habe nach eigenen Angaben seiner Schwester versprochen, kein Erbe einzufordern, sofern sie sich um eine schöne Beerdigung für ihre Mutter kümmere.

Christine Tiggemann starb vor etwas mehr als zwei Wochen überraschend an den Folgen eines Herzinfarkts. Die Beisetzung soll am 11. März 2021 in Dinslaken stattfinden.

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