Lockdown: Friseurin mit mehr als 19.000 Euro für die Eröffnung ihres Salons bestraft

Sinead Quinn, die ihr Friseursalon “Quinn Blakey Hairdressing” in Oakenshaw leitet, hat sich zuvor geweigert ihr Geschäft zu schließen und bekam Coronavirus-Bußgelder im Wert von 19.000 Euro, die sie jetzt bezahlen muss.

Sie bekam ein Verbot  ihre Türen für die Öffentlichkeit zu öffnen, aber die unbeeindruckte Geschäftsfrau deutete an, dass sie am Samstag an der Anti-Lockdown-Kampagne "Great Opening" teilnehmen würde,  wie Yorkshire Live berichtet.

Die Friseurin äußerte sich über die Coronavirus-Maßnahmen in einem Video, wo sie sagte: 

"Ich meine, Fußballspieler können spielen, aber ich kann meinen Lebensunterhalt nicht verdienen. Es ist nur Wahnsinn."

Videoaufnahmen zeigen, wie Sinead ihren schwarzen Range Rover vor ihrem Laden abstellt und hineingeht, während ein Polizeiauto vorfährt und draußen parkt. Zwei Beamte stehen an der Stufe des Salons, während sie durch die Tür mit Sinead sprechen, bevor sie eintreten dürfen.

Kurz darauf gehen die Beamten, gefolgt von Sinead, die dann die Tür hinter sich schließt. Zuvor hatte die zweifache Mutter über Telegramm geschrieben: 

"Hey Leute, ich hatte eine einstweilige Verfügung gegen mich. Ich werde heute keine Haare schneiden, aber ich werde bald aufmachen und putzen und ein paar Sachen holen. Polizei und Rat heute Morgen. Ich trinke nur einen Kaffee und gehe dann wieder hoch!"

Sie fügte hinzu: "Ich habe zwei kleine Mädchen zu Hause, die heute Abend ihre Mutti sehen wollen, und ich möchte keine Zeit in den Zellen verbringen, um die Straffen zu zahlen."

Sie veröffentlichte auch ein Foto eines Briefes des Kirklees Council mit Einzelheiten zur einstweiligen Verfügung gegen sie. In dem Brief heißt es, wenn Sinead ihren Salon öffnet, könnte sie verhaftet werden, "weil sie der Öffentlichkeit den Zutritt zu den ... Räumlichkeiten ermöglicht".

Ein Sprecher der Polizei in West Yorkshire sagte gegenüber Yorkshire Live: "Die Polizei war am Samstag bei einer Friseurin in Oakenshaw. Es wurden keine Covid-Verstöße oder andere derartige Angelegenheiten offengelegt oder notiert."

Sinead wurde im November ins Rampenlicht der Medien gerückt, nachdem sie in ihrem Salonfenster einen Hinweis gepostet hatte, dass sie dem Lockdown nicht folgen würde.

Anfang dieses Monats wurde bekannt, dass keine der Geldbußen von Sinead gezahlt worden war. Es wurde ein Fall zusammengestellt, der zu einer unbegrenzten Geldbuße vor Gericht führen könnte, da die Straffen nicht gezahlt wurden.

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